Oldenburger79 hat geschrieben: 02.06.2026 23:11
Drittliga_Erfolgsfan hat geschrieben: 02.06.2026 20:48
Ich halte das im Stadtrat im September für eine ziemlich klare Angelegenheit:
Am Ende hängt alles an der CDU.
Die
SPD steht hinter dem Stadion, die
AfD (wird leider auch in Oldenburg ordentlich wachsen) ebenfalls.
Grüne, Linke (zumindest mehrheitlich) und Volt werden sich dagegen positionieren.
Beim gemeinsamen OB-Kandidaten Jascha Rohr wird mir Angst und Bange. Ich kann nicht nachvollziehen, was die
CDU dazu bewogen hat, den zu unterstützen. Sollte sich im Wahlkampf irgendeine Gelegenheit bieten, das Stadion-Thema gegen Prange auszuspielen, wird er das vermutlich machen.
Ich hoffe jedoch, und gehe auch davon aus, dass die künftige Zusammensetzung des Stadtrats keinen grundlegenden Einfluss mehr auf die Stadionfrage haben wird.
Demokratische Entscheidungen zu akzeptieren, auch wenn sie der eigenen Position widersprechen, ist für Finke, Brümann, Sander, Grüne Oldenburg etc. keine Option.
SPD und AfD gemeinsam gegen Linke, Grüne und CDU?
Kann man sich nicht abstruser ausdenken...
Ist mir nochmal wichtig, das klarzustellen:
SPD und AfD "gemeinsam gegen" habe ich nicht geschrieben und die CDU hab ich auch nicht grundsätzlich bei den Stadiongegnern verortet.
Ich halte die Befürchtung und teilweise auch die Argumentation der BI, dass alles überstürzt beschlossen werden müsse, weil sich der neue Stadtrat „ganz sicher aus einer Mehrheit von Stadiongegnern zusammensetzt“ und dass die Pro-Fraktionen „im September für die Haltung zum Stadion abgestraft werden“, für völlig überzogen und keineswegs ausgemacht. Das hört man aber so oft.
Ich glaube es ist mindestens mal ausgeglichen, wahrscheinlich eher nach wie vor eine Mehrheit pro Stadion. Das liegt, wie gesagt, in erster Linie an der CDU.
Ich wünsche mir aber einfach grundsätzlich, dass mal Ruhe einkehrt und diese demokratische Entscheidung Akzeptanz hat. Das liegt jetzt an den Grünen und an der lokalen Presse.
Die NWZ könnte doch einfach einmal schreiben: Diese zweite Entscheidung Pro Stadion, die gilt es jetzt auch mal zu akzeptieren. Im Sinne der Legitimität demokratischer Prozesse und des Stadtrates.
Stattdessen spricht Minten schon wieder von einem möglichen ‚millionenschweren Eigentor‘, und insgeheim freuen die sich doch schon über die angekündigte Klage von Brümann.