Man könnte ja in dem Kontext auch den Neubau der Weser-Ems-Hallen in Frage stellen, der am Montag zur Vergabe steht. Dass es aber nur gegen das Stadion geht, macht halt wieder klar, dass es den Leuten nicht ums Flötenteichbad und wohl vorrangig auch nicht um die städtischen Finanzen geht. Hier wurde nur ein neuer Ansatz gefunden, mal wieder die Stimmung zum Thema Stadion zu beeinflussen.Realist hat geschrieben: 27.06.2025 08:50Zu Recht…schließlich geht es nicht um „Peanuts“VfBLigaZwei hat geschrieben: 27.06.2025 08:47 Die hier schon geäußerten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Heute veröffentlicht die NWZ Leserbriefe, in denen im Zusammenang mit dem Kostendesaster beim Flötenteichbad natürlich Parallelen zum Stadionbau gezogen werden.
Wenn das so weitergeht, kann man Konsequenzen nach den Kommunalwahlen im nächsten Jahr nicht ausschließen.
"Steter Tropfen höhlt den Stein!"
Die Entscheidungsvorlage zu den Weser-Ems-Hallen ist übrigens ganz interessant, weil es hier auch um ein Totalunternehmer-Verfahren geht. Man kann also schon mal sehen, wie die Unterlage zum Stadion im nächsten Jahr aussehen wird. Interessent zum Thema die Passage zur möglichen Kostensteigerung bei TU-Verfahren.
Der Totalunternehmer hat einen Pauschalfestpreis in Höhe von 78.681.607,64 Euro netto angeboten. Der Pauschalfestpreis ist für alle vereinbarten Leistungen sowie für aus den Vergabeunterlagen erkennbare Risiken fix. Sollten sich im Zuge des Vergabeverfahrens objektiv nicht erkennbare Risiken realisieren (zum Beispiel Altlasten, Bodenrisiken etc.) können die zur Beseitigung dieser Risiken erforderlichen Maßnahmen Nachträge begründen. Eine Indexierung des Pauschalfestpreises findet bei 4 % p.a. nicht statt. Sollte sich der Baupreisindex jährlich um mehr als diese 4 % erhöhen, trägt der Auftraggeber für 70 % des Pauschalfestpreises die entsprechenden Kostensteigerungen.

