Hier ein Versuch der Rekonstruktion der Geschehnisse bezüglich der Spielabsage vom Wochenende:<br><br>Die Mitteilung über die Spielabsage bzgl. Sicherheitsbedenken erreichte das VfB-Fans am Donnerstag (4 Tage vor Spielbeginn) und kurze Zeit später konnte man auf der Homepage des VfL Osnabrück lesen:<br><br>
<br>Lokalderby der U 23 aus Sicherheitsgründen verlegt!<br><br>Das für Sonntag angesetzte Heimspiel der U 23 des VfL Osnabrück gegen den VfB Oldenburg muss aus Sicherheitsgründen verlegt werden. Neuer Termin ist der 4. Mai 2005 um 19.00 Uhr.<br><br>Klaus Bittigau vom Niedersächsischen Fußballverband begründete die Entscheidung mit dem Umstand, dass die Polizei in Osnabrück keine Sicherheitsgarantie für das Sportgelände "Klushügel" abgeben konnte und die osnatel ARENA nicht zur Verfügung steht.<br><br>Nach Informationen der Oldenburger Polizei sollen gewaltbereite Jugendliche aus Oldenburg am kommenden Wochenende zu diesem Punktspiel der Niedersachsenliga "Aktionen" geplant haben. <br>
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http://www.vfl-osnabrueck.de/s4381.html<br><br>Genaueres konnte dann einen Tag später ein Artikel in der Nordwestzeitung geben:<br><br>
<br>OLDENBURG - Auf großes Unverständnis stieß gestern beim VfB Oldenburg die Absage des Niedersachsenliga-Spitzenspiels zwischen Spitzenreiter VfL Osnabrück II und dem Tabellendritten VfB. Spielleiter Klaus Bittigau hatte die für Sonntag geplante Partie aus Sicherheitsgründen gestern kurzfristig abgesetzt, weil die Osnabrücker Polizei keine Sicherheitsgarantie für das Sportgelände „Klushügel“ geben konnte und Ausschreitungen zwischen den Fans beider Lager befürchtet wurden. Das Spiel soll nun am Mittwoch, 4. Mai, im Stadion an der Bremer Brücke ausgetragen werden.<br><br>Den Stein ins Rollen gebracht hatte die Oldenburger Polizei – offensichtlich obwohl keine konkreten Hinweise auf eine geplante Randale vorlagen. Deren Fan-Beauftragte hatten den Kollegen in Osnabrück gemeldet, dass etwa 80 VfB-Anhänger anreisen würden, darunter womöglich 15 bis 20 gewaltbereite, jugendliche Hooligans. „Da es in dort auch eine kleine Szene gibt, hat sich die Osnabrücker Polizei wohl für den Weg des absolut geringsten Widerstandes entschieden, und dem VfL keine ausreichende Sicherheitsgarantie<br><br>signalisiert“, erläuterte Sascha Weiß, Pressesprecher der Polizei in Oldenburg, auf Nachfrage. Grund: Am „Klushügel“ können die beiden rivalisierenden Fan-Gruppen nicht durch Zäune voneinander getrennt werden.<br><br>„Da kein Ausweichplatz zur Verfügung stand, wollten wir nichts anbrennen lassen und haben uns dazu entschieden, das Spiel zu verlegen“, sagte Bittigau und fügte hinzu: „Es ist traurig, dass solche so genannten Fans jetzt schon in der fünften Liga derart Einfluss auf den Sport nehmen können.“ Zudem seien einige der VfB-Fans in dieser Saison schon zweimal unangenehm aufgefallen. Der Verein sei daher wegen der „Vernachlässigung der Platzdisziplin“ zu Strafgeldern verdonnert worden. „Man muss sich Fragen, ob solche Clubs nicht bereits einen Fanbeauftragten benötigen.“<br><br>„Den Austausch mit den Fans führen wir doch schon“, zeigte VfB-Vorsitzender Frank Lachmann gestern „völliges Unverständnis“ für die Absage und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit der Oldenburger Fan-Initiative (OFI). „Da gibt es keine Gewaltbereitschaft, deshalb gehe ich von einem Missverständnis aus“, verwies er auf friedliche Protestaktionen, wie das Fernbleiben aus dem Stadion beim letzten Heimspiel des VfB. „Wer seine Meinung derart kundtut, verdient Respekt.“<br><br>Auch Sandra Musiol, Sprecherin von OFI, hält die Absetzung des Spiels wegen befürchteter Ausschreitungen für absolut überzogen: „Es ist unglaublich. Seit Ewigkeiten ist nichts mehr passiert. Früher gab es wohl solche Leute beim VfB – die sind mit den sportlichen Abstiegen allerdings gegangen. Wir haben uns auf ein schönes Spiel gefreut, wollten mit dem Bus anreisen und jetzt kommt so etwas.“ Schlimmer noch, angesichts des neuen Termins mitten in der Woche dürften nun viel weniger VfB-Fans den Weg nach Osnabrück finden.<br>
<br><br>Wir halten also fest, dass es
keine konkreten Hinweise gab und unser Präsident Frank Lachmann von einem Missverständnis ausgeht.<br><br>Das "Fussballgeflüster" von Horst Hollmann weiss zusätzlich folgendes zu berichten:<br><br>
<br>Verspielt hat die Niedersachsenliga ihren Ruf, eine Klasse zu sein, in der wirklich noch sportliche Kriterien entscheiden. Zum ersten mal gibt es eine Spielabsage, weil Ausschreitungen von Fans befürchtet werden. Das Spitzenduell VfL Osnabrück 2 - VfB Oldenburg am Sonntag wurde abgesagt, weil die Polizei Kunde vom geplanten Besuch einiger Krawallmacher aus Oldenburg erhalten hatte. Es handelt sich nicht um aktuelle Fans der Oldenburger Mannschaft, sondern um entfernte "Fußballfreunde", die offenbar mit Osnabrücker Anhängern alte Rechnungen begleichen wollten.<br>...<br>
<br><br>Richtig dicke kam es nun in der Neuen Osnabrücker Zeitung:<br><br>
<br>"Sicherheit in Gefahr"<br><br>20 gewaltbereite Oldenburger sorgen für Spielverlegung<br><br>Ein Novum erfährt der Amateurfussball in dieser Region ohne darauf stolz sein zu können, denn eine Spielabsage steht unter einem wenig rühmlichen Stern : Da gewaltbereite Jugendliche aus Oldenburg Aktionen geplant haben, setzte Klaus Bittigau gestern das für Sonntag vorgesehene Spiel der Niedersachsenliga zwischen VfL Osnabrück II und VfB Oldenburg ab.<br><br>"Es ist schon traurig, dass solche 'Fan'-Gruppen Einfluss auf unseren Spielplan haben", erklärte der für diese Liga im Verbandsspielausschuss zuständige Funktionär, der die Partie für Mittwoch, 4.Mai, um 19 Uhr in der osnatel Arena neu ansetzte. Bittigau berief sich dabei auf eine Information der Oldenburger Polizei an die Kollegen in Osnabrück sowie eine Prüfung der Lage durch die Polizei Osnabrück, was Herbert Reichelt auf Anfrage bestätigte : "Unser Einsatzleiter Wilfried Völler hatte Sicherheitsbedenken, weil man die Anlage Klushügel nicht entsprechend sichern kann."<br>Auf der offenen Anlage Klushügel, wo die Reserve des VfL überwiegend spielt, sind die Fans aus zwei Lagern nicht voneinander zu trennen wie in der osnatel Arena, wohin das Spiel nicht verlegt werden konnte, weil sie mit Blick auf das Damen-Länderspiel am 21.April zwischen Deutschland und Kanada an diesem Wochenende nicht mehr genutzt werden darf.<br><br>Auf die Anlage der Sportfreunde Lotte wurde als Ausweichmöglichkeit diskutiert, jedoch verworfen, so dass ein neuer, freier Termin am 4.Mai gefunden wurde. Laut Polizei-Oberkommissar Reichelt, der in der Fan-Szene als Beamter erfahren und tätig ist, haben die Kollegen aus Oldenburg etwa 150 Besucher angekündigt, davon 20 gewaltbereite. Ein dafür notwendiges Polizeiaufgebot zur Wahrung der Sicherheit auf einer offenen Anlage wie Klushügel stehe in keinem Verhältnis und sei entsprechend auch aus Kostengründen nicht vertretbar. Dabei geht es dem vermeintlichen VfB-Anhang weniger um die VfL-Reserve als Gegner auf dem grünen Rasen als vielmehr um alte und grundsätzliche Rivalität zwischen Oldenburg und Osnabrück.<br><br>Anders beim Auftritt des VfB Oldenburg am Ostermontag in Bad Rothenfelde, wo rund 100 Anhänger überaus friedlich gegenüber den Gastgebern auftraten und lediglich nach Spielschluss ihren Unmut über die in ihren Augen schlechte Vorstellung der VfB-Akteure ausdrückten, was bei der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim früheren Zweitligisten wenig verwundert.<br>...<br>
<br><br>Fazit: Es gibt keine konkreten Hinweise, dennoch berichtet die Neue OZ, dass es traurig ist, dass solche "Fan"-Gruppen Einfluss auf den Spielplan haben. Zudem verweist man auf das friedliche Verhalten der VfB-Fans nach einer 0:1-Niederlage beim krassen Aussenseiter Bad Rothenfelde<br><br>Aber nicht genug, denn in der Kolumne "MEINUNG" findet man dieses:<br>
<br>Erschreckend<br><br>Entsetzen ist angebracht, dass auch der Fussball in der fünften Klasse der Gewalt weichen muss. Was nicht wahr sein darf, ist wahr. Die Gewaltbereitschaft am Rande des Spielfeldes nimmt entweder zu oder wird weiter nach unten durchgereicht. Getreu der Devise : Wenn wir schon nicht mehr in der ersten und zweiten sowie zum Teil in der dritten Liga auftreten können, weil Polizei und Ordnungskräfte für Sicherheit sorgen und notfalls aufräumen, dann nehmen wir halt eine andere Liga. Und das in der Beschaulichkeit bei einem Spiel der Niedersachsenliga, in der Oldenburg den Fast-Meister Osnabrück nicht mehr einholen kann.<br><br>Doch mit Meister und Nicht-Meister hat das Ansinnen von ewig Verrückten nichts zu tun. Sie suchen nur die Plattform, auf der sie gesehen werden und Aufmerksamkeit erfahren. Die Plattform wird ihnen mit der Verlegung des Spiels nun zum Glück weitgehend genommen, weil im Stadion eines Profiklubs kaum Sicherheitsbedenken bestehen und die Chaoten getrennt von anderen Besuchern und damit unter sich bleiben. Deshalb tut die Polizei das einzig Richtige, zumal (Geld-)Aufwand für großen Einsatz nicht vertretbar wäre und den Gewaltbereiten noch mehr Bedeutung einräumen würde. Eine Bedeutung, die sie allein schon durch die Vorsichtsmaßnahme und die Gespräche sowie die Darstellung an dieser Stelle erfahren. Freilich nur bis hierher und hoffentlich nicht wieder. <br>[/b]
<br><br>Es ist also nichts passiert und es gab auch keine konkreten Hinweise. Warum in dieser Situation "Entsetzen angebracht" ist, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Aus einem Gerücht sind inzwischen Fakten geworden und man darf sich auf die Schultern klopfen, dass man diese "geplanten" Ausschreitungen verhindet hat. Im Forum wird bereits über "Schlagzeilenintelligenz" gemunkelt.<br><br>Anmerkung:<br><br>Auf Nachfrage beim VfL geht man zu diesem Zeitpunkt in Osnabrück bereits von 40(!) Hooligans aus.<br><br>Aufklärung bringt uns der Hunte-Report, der sich offensichtlich die Mühe gemacht hat, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und den Informationsfluss zu verfolgen:<br><br>
<br>Keine Rede von organisierter Randale<br><br>Von Fabian Speckmann Oldenburg. Es mutet an wie ein verspäteter Aprilscherz. Die Partie zwischen dem VfL Osnabrück II und dem VfB Oldenburg wurde verlegt, weil die Polizei Sicherheitsbedenken wegen potenzieller Randalierer aus Oldenburg geäußert hat. Eine Meldung, die natürlich für Schlagzeilen und Kommentare gesorgt hat. Übereilt und das in jeder Hinsicht.<br><br>Die Entscheidung der Osnabrücker Polizei basiert offenbar auf einem Missverständnis. Wie eine HR-Nachfrage ergeben hat, wurde von Seiten der Oldenburger Polizei turnusmäßig darauf hingewiesen, dass sich einige VfB-Anhänger auf den Weg nach Osnabrück machen würden. Von organisierter Randale habe man aber nicht gesprochen!<br><br>Man habe lediglich darauf hingewiesen, dass es auch in Oldenburg eine Gruppe sogenannter „Gewalttäter Sport“ gebe. Die Osnabrücker Polizei hat daraufhin eine Sicherheitssitzung mit dem VfL abgehalten, Ergebnis: Die Partie wurde auf den 4. Mai verlegt. „Die Sportanlage am Klushügel läßt eine Trennung der Fans nicht zu. Die Polizei wollte die Sicherheit nicht garantieren. Leider können wir jetzt nicht in die OsnaTel-Arena ausweichen, so dass es keine andere Lösung gab“, erklärt Mario Becker vom VfL-Osnabrück.<br><br>Viel Wirbel, der fraglos in keinem Verhältnis zu diesem Fußballspiel in der fünften Liga steht, den Oldenburger Anhang aber in ein schlechtes Licht rückt. Das Interesse an der Partie hielt sich ohnehin in Grenzen. Selbst der Bus der organisierten Fans war nicht voll besetzt. <br>
<br><br>Wie VfB-Präsident Frank Lachmann bereits vermutete, handelt es sich also um ein Missverständnis. Irgendwo zwischen Oldenburg und Osnabrück wird offensichtlich "Stille Post" gespielt und man eskaliert sich gegenseitig hoch. <br><br>Derweil informiert Bremen 4 bereits seine Hörer
übers Radio und übers Internet über gewaltbereite Oldenburger:<br><br>
<br>Niedersachsen-Liga-Spiel verhindert<br>Freitag, 8. April 2005, 10.47 Uhr<br><br>Offenbar gewaltbereite Fußball-Fans aus Oldenburg verhindern ein Spiel in der Niedersachsen-Liga. Die für Sonntag geplante Partie zwischen der zweiten Mannschaft des Vfl Osnabrück und dem VfB Oldenburg wurde aus Sicherheitsgründen abgesetzt. Grund ist, dass auf dem offenen Sportgelände Klushügel die Fangruppen nicht voneinander getrennt werden können. Das Spiel soll am 4. Mai in der Osnatel-Arena nachgeholt werden.<br>
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http://www.bremenvier.de/nachrichten/meldung.php3?id=16134<br><br>Bisheriger Höhepunkt unserer Verbrecherkarriere bildet aber ein Auftritt auf der Homepage von Verbrechensbekämpfer Eduard Zimmermann, Altmeister der ZDF Serie "XY ungelöst". Auf
CRIME AKTUELL werden unsere Schandtaten, zwischen Bilder von Bankräubern mit Strumpfhosenmasken, Berichte über erschossene Ehefrauen und gemeuchelte Großmütter, aufgeführt und als Fakten präsentiert:<br><br>
<br>Fußballderby in Osnabrück aus Sicherheitsgründen verlegt<br><br>Osnabrück/Rhauderfehn (ddp-nrd). Auch im deutschen Amateurfußball sorgen Hooligans für Unruhe. Das für Sonntag angesetzte Punktspiel der Niedersachsenliga West zwischen dem VfL Osnabrück II und dem VfB Oldenburg wurde aus Angst vor Ausschreitungen abgesagt. «Wir mussten das Spiel verlegen, weil die Polizei für die Sicherheit nicht garantieren konnte», sagte Staffelleiter Klaus Bittigau vom Niedersächsischen Fußballverband auf ddp-Anfrage in Rhauderfehn. Gewaltbereite Jugendliche aus Oldenburg hätten zu dem brisanten Weser-Ems-Derby Aktionen geplant, teilte der VfL Osnabrück mit und beruft sich dabei auf Angaben der Polizei Oldenburg.<br><br>Das Spiel sollte auf einem kleinen Sportplatz stattfinden. «Dort hätte die Polizei die gegnerischen Fans aber nicht auseinander halten können», erläuterte Bittigau. Der Staffelleiter versuchte daraufhin, die Partie ins nordrhein-westfälische Lotte zu verlegen. Dagegen habe sich jedoch die örtliche Polizei gewehrt, sagte der Fußballfunktionär.<br><br>Letzte Ausweichmöglichkeit war die große «Osnatel-Arena» in Osnabrück. Weil die erste Mannschaft des VfL dort in den kommenden Tagen zwei Nachholspiele in der Regionalliga Nord austrägt und an gleicher Stelle am 21. April das Frauenländerspiel Deutschland gegen Kanada stattfindet, kann die abgesagte Partie aber erst am 4. Mai nachgeholt werden. «Ich bin innerlich erbost, wie solche Leute die Spielplanung stören können, aber die Sicherheit geht vor», sagte Bittigau.<br>
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http://www3.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=67846<br><br><br>Fortsetzung folgt bestimmt...<br><br><br> [br]
(Diese Nachricht wurde am 10.04.05 um 15:06 von Soccer_Scientist geändert.)