Ich bin bei der Doppelsechs komplett an Bord. Einerseits zum Abraeumen - wir offenbaren bei Ballverlusten viel zu grosse Luecken - andererseits aber vor allen Dingen auch zum Aufbauen. Ziel vom hin und her Geschiebe ist letztendlich, den Gegner auszumanoevrieren. Dafuer bedarf es vieler, schneller Paesse - und Anschluesse. Die klappten gerade gegen Schoeningen nicht, weil Kasper in Manndeckung genommen wurde. Dadurch fiel die Anspielstation in der Mitte komplett weg und es musste immer ganz auf die Fluegel gehen. Dadurch standen Kny und Adam oft ziemlich weit hinten, wenn sie den Ball bekommen haben - und aus irgendwelchen Gruenden fehlte vor ihnen dann der naechste Mann zum weiterspielen. Eine zweite Anspielstation in der Mitte kann helfen, den Beton vom Gegner zum broeckeln zu bringen. Noch dazu: Wir haben offensiv viele schnelle Leute am Start. Wenn die sich aber gegenseitig auf den Fuessen stehen, bleibt nur klein-klein. Ein Mann weniger ganz vorne drin kann durchaus fuer mehr Platz und Bewegung sorgen.Drittliga_Erfolgsfan hat geschrieben: 08.09.2026 18:51 Fand es auch witzig, dass sich Menke eine Doppelsechs wünscht, obwohl wir nicht einen wirklichen Sechser im Kader haben. Zudem muss man auch immer sehen, dass man dadurch auf eine offensivere Position verzichtet. Gerade in einem solchen Spiel, brauchst du mehr Spieler am gegnerischen 16er und keine zwei Sechser, die Otto und Schröder auf den Füßen stehen.
Wie schon nach dem Spiel geschrieben: Mein Wunsch fuer solche Auftritte waere Schroeder + Deichmann hinten und Otto + Kasper davor. Oder Otto + Schroeder hinten wenn es denn so sein soll und Taritas + Kasper davor. Leon Demaj braucht Platz - und Absicherung nach hinten.
