Johann Ohneland hat geschrieben: 10.02.2026 08:44
OLburger hat geschrieben: 10.02.2026 06:32
Sehr gute Nachrichten am frühen Morgen.
Ich bin ja mal gespannt wie unser Medienpartner, die NWZ, darüber berichtet.
Wie ein Medienpartner eben - voller Freude und Tatandrang, das jetzt endlich was in der Stadt und vor allem beim Stadion voran geht, oder wie ... Naja, wie sei es immer tun.
Wie geht es jetzt weiter? - Was sind die nächsten Termine?
Medienpartner heißt ja nicht, dass man sich die organisatorischen Ziele des jeweils anderen zu eigen macht. Gerade wenn es um mehr als die bloße sportliche Berichterstattung geht, würde ich da von der NWZ schon eine gewisse Distanz erwarten. Letztendlich versuchen sie in der Berichterstttung, so zumindest mein Eindruck, auch eher überparteilich zu agieren. Natürlich merkt man trotzdem einen Unterschied, ob ein Buck oder ein Husman einen Artikel für die Lokalredaktion verfasst. Mein Problem ist letztendlich eher, dass das Stadion-Thema so wunderbar als Social Media Anheizer fungiert, so dass da manchmal auch Belanglosigkeiten aufgeblasen werden oder Sachverhalte online in der Überschrift und im Teaser angedeutet werden, die dann erst im Fließtext eingeordnet werden.
Absolut richtig. Die NWZ nutzt Social Media zu ihrem Vorteil aus und versucht so möglichst viele Klicks zu generieren.
Das machen sie auch gerne auf ihrer eigenen Seite in dem sie versuchen, immer wieder Umfragen zu starten ("diskutieren sie mit"), damit jeder seine Meinung zum besten geben kann. Das zündet jedoch häufig nur mäßig und eine hohe Zahl Kommentare bleibt aus.
Das ist beim Thema "neues Stadion" anders. Hier gibt es zwei Parteien, Pro & Contra, die quasi um jeden Millimeter Argumentation kämpfen. Das findet die NWZ gut und das spiegelt sich immer wieder in den dezent provokanten Überschrifften wieder. Provokant mal für die eine, mal für die andere Seite.
Das Thema "NWZ" wurde gestern auf der Sitzung auch von Jürgen Krogmann touchiert. Sein Vorredner (war es Vally?) warf der NWZ mit 2-3 Sätzen mal wieder vor, nicht neutral zu sein.
Krogmann konterte diesbezüglich: "Das ist nicht richtig, die NWZ berichtet neutral. Natürlich erkennt man zwischen den Zeilen immer wieder, welch Geistes Kind der Schreiberling ist. Aber das ist völlig normal. Wenn ein Bericht nicht zu 100% die eigenen Interessen bedient und nicht so formuliert ist, wie man es selbst gerne hätte, dann ist das normal und muss ausgehalten werden." (Gedächtnisprotokoll)