Berster-Interview in der NWZ
Verfasst: 06.01.2005 08:33
Klaus Berster bestätigt in der heutigen NWZ, dass für ihn am 31. 03. endgültig Schluss ist.<br>Auch wenn die Bilanz seiner zwei Amtsperioden durchaus „gemischt“ ist, verdient sein Engagement für den VfB großen Dank.<br><br>Ansonsten stimmen diese Aussagen etwas hoffnungsvoll:<br>Wir haben so gut wie keine Schulden, ...<br>Wir haben den Aufstieg noch nicht abgeschrieben. Aber wenn es nicht klappt, haben die Sponsoren erfreulicherweise weitestgehend zugesagt, dass sie diesen nicht gerade beliebten Weg (d. h. noch eine Saison NDS-Liga) mitgehen werden.<br><br>Dagegen stimmt aus meiner Sicht an diesen Aussage einiges nicht so ganz:<br>Leute, die Fußball lieben, die interessieren die Finanzen nicht, die interessieren sich nur für Regionalliga oder höher.<br>Ich meine, dass es sich inzwischen doch bis in die „Niederungen“ der Fanszenen herumgesprochen hat, welche hohe Bedeutung für die sportlichen Möglichkeiten eines Vereins der wirtschaftliche Hintergrund hat. Da haben etliche Insolvenzen das Verständnis doch sehr befördert. Man weiß/erfährt als „Normalsterblicher“ allerdings zumeist nur wenig oder gar nichts Konkretes über die Finanzen des Vereins. Meistens erst dann, wenn irgendwo mal wieder die Finanzlöcher deutlich größer sind, als die Mittel.<br>Und Interesse nur ab „Regionalliga oder höher“? Mich interessiert der VfB ja sogar noch in der 5. Liga. Und ich wäre erst einmal schon ziemlich glücklich und zufrieden, wenn es denn gelingen würde, wieder in die Oberliga zurückzukommen, woran ich für diese Saison nun nicht mehr so ganz glauben kann. An „Regionalliga oder höher“ denke ich zur Zeit gar nicht, da träume ich momentan höchstens von.<br><br>Leider kommt ein derzeit ziemlich aktuelles Thema in dem Interview nicht zur Sprache.