salary cab in tschechischer liga möglich-Modell für Europa?
Verfasst: 25.01.2008 13:42
Tschechischer Verband will Profigehälter regulieren
Prag (dpa) - Der tschechische Fußballverband (CMFS) plant laut einem Bericht der Wochenzeitung «The Prague Post», von der kommenden Saison an die Gehälter der Profispieler zu regulieren.
Sprecher der CMFS räumten solche Überlegungen auf dpa-Anfrage ein, wollten den Bericht in Prag aber nicht näher kommentieren. Die Zeitung zitierte den stellvertretenden CMFS-Schatzmeister Jaroslav Vacek: «Wir möchten einen Anteil an dem garantierten Budget der Clubs festsetzen, der für die Gehälter genutzt werden kann.» Als Vorbild wurde die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL genannt.
Nach Ansicht von Vacek werde ein solches Modell dem tschechischen Fußball mehr finanzielle Stabilität bringen. Die als zuverlässig geltende Zeitung erinnerte daran, dass seit dem EU-Beitritt Tschechiens im Jahr 2004 die Fußball-Profis fiskalisch nicht mehr als Selbstständige geführt werden können, sondern Angestellte ihrer Clubs seien. Die daraus resultierenden Steuerabgaben hätten bei mehreren Profivereinen zu Finanz- und Lizenzproblemen geführt.
In der ersten tschechischen Liga spielen 16 Clubs. Für den Tabellenvorletzten Bohemians 1905 sagte Vereinschef Lukas Pribyl dem Wochenblatt, bei der Einführung einer Gehaltsregulierung müsse gleichzeitig sichergestellt werden, dass die Vereine ihre Finanzen gegenüber dem CMFS offenlegen. In der tschechischen Nationalmannschaft spielen überwiegend Legionäre, darunter mehrere Bundesliga-Profis.
Wäre soetwas nicht für den gesamten europäischen fußball sinnvoll?
Prag (dpa) - Der tschechische Fußballverband (CMFS) plant laut einem Bericht der Wochenzeitung «The Prague Post», von der kommenden Saison an die Gehälter der Profispieler zu regulieren.
Sprecher der CMFS räumten solche Überlegungen auf dpa-Anfrage ein, wollten den Bericht in Prag aber nicht näher kommentieren. Die Zeitung zitierte den stellvertretenden CMFS-Schatzmeister Jaroslav Vacek: «Wir möchten einen Anteil an dem garantierten Budget der Clubs festsetzen, der für die Gehälter genutzt werden kann.» Als Vorbild wurde die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL genannt.
Nach Ansicht von Vacek werde ein solches Modell dem tschechischen Fußball mehr finanzielle Stabilität bringen. Die als zuverlässig geltende Zeitung erinnerte daran, dass seit dem EU-Beitritt Tschechiens im Jahr 2004 die Fußball-Profis fiskalisch nicht mehr als Selbstständige geführt werden können, sondern Angestellte ihrer Clubs seien. Die daraus resultierenden Steuerabgaben hätten bei mehreren Profivereinen zu Finanz- und Lizenzproblemen geführt.
In der ersten tschechischen Liga spielen 16 Clubs. Für den Tabellenvorletzten Bohemians 1905 sagte Vereinschef Lukas Pribyl dem Wochenblatt, bei der Einführung einer Gehaltsregulierung müsse gleichzeitig sichergestellt werden, dass die Vereine ihre Finanzen gegenüber dem CMFS offenlegen. In der tschechischen Nationalmannschaft spielen überwiegend Legionäre, darunter mehrere Bundesliga-Profis.
Wäre soetwas nicht für den gesamten europäischen fußball sinnvoll?