Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte
Verfasst: 17.04.2024 15:15
Zumal auch nicht jede Klage aufschiebende Wirkung hat. Normalerweise kann erstmal weiter gemacht werden.
https://www.oldenburg-forum.de/
habe ich noch nie gehört, finde ich aber gut und zutreffendWas juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.
doch geht schon, hat aber keinen sinn und keinen effekt auf das bauvorhabenEinfach nur "gegen das Stadion" klagen geht nicht.
Herr Dabisch (wohnt wohl in der Nähe des Neubauplatzes)Flool hat geschrieben: 17.04.2024 15:10 Ich kann mir nicht vorstellen, dass die BI viel Angriffsfläche für eine aussichtsreiche Klage findet. Die Entscheidung ist ja nicht gerade leichtfertig gefällt worden. Die Fülle an Gutachten spricht ja eigentlich erstmal für sich.
Eine Verzögerungstaktik würde eigentlich krass dem eigenen Argument entgegenstehen öffentliche Gelder schützen zu wollen. Mal ganz davon abgesehen, dass Klagen ohne Aussicht auf Erfolg auch an den Gerichten Geld und Zeit kosten. Und nebenbei auch den Leuten die dafür spenden das Geld aus der Tasche ziehen.
Mal ganz davon abgesehen haben einige BI Mitglieder ein ganz merkwürdiges Demokratieverständnis. Es wurden ja nun wirklich viele Gutachten eingeholt, viele Dinge bedacht, es gab Info-Veranstaltungen, Diskussionsrunden usw. Und am Ende hat sich das Gremium, dass gewählt wurde um solche Entscheidungen zu treffen, eben klar für den Stadiobau ausgesprochen. Das gilt es dann eben auch zu akzeptieren.
Das kann natürlich sein - beim Bebauungsplan muss natürlich auch vernünftig und rechtssicher gearbeitet werden. Ansonsten ist der Dialog mit den (meisten) Anwohnern ja möglich. Ein Verkehrschaos wie am Marschweg wird es beim Nordweststadion nicht geben. Lärmschutz usw. sind auch Themen auf die man vorbereitet ist.Lyrico hat geschrieben: 17.04.2024 15:21Herr Dabisch (wohnt wohl in der Nähe des Neubauplatzes)Flool hat geschrieben: 17.04.2024 15:10 Ich kann mir nicht vorstellen, dass die BI viel Angriffsfläche für eine aussichtsreiche Klage findet. Die Entscheidung ist ja nicht gerade leichtfertig gefällt worden. Die Fülle an Gutachten spricht ja eigentlich erstmal für sich.
Eine Verzögerungstaktik würde eigentlich krass dem eigenen Argument entgegenstehen öffentliche Gelder schützen zu wollen. Mal ganz davon abgesehen, dass Klagen ohne Aussicht auf Erfolg auch an den Gerichten Geld und Zeit kosten. Und nebenbei auch den Leuten die dafür spenden das Geld aus der Tasche ziehen.
Mal ganz davon abgesehen haben einige BI Mitglieder ein ganz merkwürdiges Demokratieverständnis. Es wurden ja nun wirklich viele Gutachten eingeholt, viele Dinge bedacht, es gab Info-Veranstaltungen, Diskussionsrunden usw. Und am Ende hat sich das Gremium, dass gewählt wurde um solche Entscheidungen zu treffen, eben klar für den Stadiobau ausgesprochen. Das gilt es dann eben auch zu akzeptieren.
Hat in einer VfB Facebookgruppe geschrieben :
"Ist ja noch nicht aller Tage Abend. Es war halt ein Fehler von OB Krogmann, ein Stadion direkt an ein Wohngebiet grenzend bauen zu wollen. So gibt es eben ein Normenkontrollverfahren und den Neubaubeschluss hätte man sich schenken können.. Der Ratsbeschluss zur Bahnumleitung war damals ja auch leider nichtig. Würde man sich lieber mehr Bürgernähe von SPD und CDU wünschen."
Ich denke wenn überhaupt geht die BI den Weg über betroffene Anwohner.
In einer Welt in der das Stadion auch quasi mitten in der Innenstadt steht.MarS hat geschrieben: 17.04.2024 15:57 In welcher Welt grenzt das geplante Stadion denn "direkt an ein Wohngebiet"?
Ich weiß nicht ob das in den Studien drin ist, aber ich habe diese Grafik damals gebaut: https://www.nordweststadion.de/wp-conte ... 24x512.jpgGanja hat geschrieben: 17.04.2024 16:18 In den Studien ist ein 400m (oder so) Radius markiert. Da stehen tatsächlich eine handvoll Häuser am äußersten Rand. Der Rest ist halt Definitionssache.
So halte ich es für mich seit Montagabend um 20.12 Uhr zu 100%.
Passt doch. Dort war(ist) eine Mülldeponie, die durch den Bau des Stadions prima abgedichtet wird....neo hat geschrieben: 17.04.2024 15:37 Hauptsache der Bauplatz ist nicht verflucht, weil die Gründungsmitglieder des SV Meppen dort 1912 eine SVM-Fahne vergraben haben, nachdem sie in der Residenz die Gründung ihres Vereins tüchtig gefeiert haben.
Ups.neo hat geschrieben: 17.04.2024 16:21In einer Welt in der das Stadion auch quasi mitten in der Innenstadt steht.MarS hat geschrieben: 17.04.2024 15:57 In welcher Welt grenzt das geplante Stadion denn "direkt an ein Wohngebiet"?
Ich weiß nicht ob das in den Studien drin ist, aber ich habe diese Grafik damals gebaut: https://www.nordweststadion.de/wp-conte ... 24x512.jpgGanja hat geschrieben: 17.04.2024 16:18 In den Studien ist ein 400m (oder so) Radius markiert. Da stehen tatsächlich eine handvoll Häuser am äußersten Rand. Der Rest ist halt Definitionssache.
Und dann muss man noch nachweisen, dass man persönlich in rechtsbrechenderweise negativ beeinflusst wird. Dabei liegt die Rechtsverordnung noch nicht mal vor. Natürlich mutig schon zu sagen, da klagen wir eh gegen und Spenden zu sammeln ohne zu wissen, wie der Plan aussieht und ob der eventuell Schwächen hat.Ganja hat geschrieben: 17.04.2024 17:09Ups.neo hat geschrieben: 17.04.2024 16:21In einer Welt in der das Stadion auch quasi mitten in der Innenstadt steht.MarS hat geschrieben: 17.04.2024 15:57 In welcher Welt grenzt das geplante Stadion denn "direkt an ein Wohngebiet"?
Ich weiß nicht ob das in den Studien drin ist, aber ich habe diese Grafik damals gebaut: https://www.nordweststadion.de/wp-conte ... 24x512.jpgGanja hat geschrieben: 17.04.2024 16:18 In den Studien ist ein 400m (oder so) Radius markiert. Da stehen tatsächlich eine handvoll Häuser am äußersten Rand. Der Rest ist halt Definitionssache.![]()
Gelesen habe ich sie alle. Haette auch gut aus einem der Gutachten sein koennen.![]()
Punkt ist: Man muss sich schon strecken, um das Nachbarschaft zu nennen. Und ich bin ausserhalb der Stadt aufgewachsen.
Man darf die Macht des Hausmeisters nicht unterschätzen.Soccer_Scientist hat geschrieben: 17.04.2024 16:42 Vielleicht gilt die LzO-Hausmeisterwohnung schon als Wohngebiet.
Und diese Klagen sind aufgrund der hohen Streitwerte sehr teuer.Johann Ohneland hat geschrieben: 17.04.2024 17:13 Natürlich mutig schon zu sagen, da klagen wir eh gegen und Spenden zu sammeln ohne zu wissen, wie der Plan aussieht und ob der eventuell Schwächen hat.