Re: Diskussionsthread über Regional- und Oberliga
Verfasst: 17.03.2008 15:56
https://www.oldenburg-forum.de/
http://www.ln-online.de/lokales/2329233Lübecker Nachrichten vom 26.03. hat geschrieben:Rettung oder Neustart in der Kreisliga?
Lübeck - Vor ein paar Tagen malte Dr. Stefan Schreiber von der Treundhandgesellschaft ein düsteres Bild. "Wenn nicht innerhalb von zwei Wochen ein deutliches Zeichen kommt, müssen wir den Insolvenzantrag stellen."
Was heißt das im Klartext für den VfB und die Mannschaft?
Bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens (noch nicht bei der Antragstellung) würden alle VfB- Spiele in der laufenden Regionalliga-Saison annulliert. Der VfB wäre damit Tabellenletzter und erster Absteiger. Er müsste den Spielbetrieb in der kommenden Saison in der neuen Schleswig-Holstein Liga (fünfthöchste Klasse) fortsetzen. Das trifft auch dann zu, wenn der Verein saniert wird und die Gläubiger befriedigt werden.
Muss der Verein mangels Masse liquidiert und aus dem Vereinsregister gestrichen werden, müsste der Nachfolgeklub nach der Satzung des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV) in der Kreisklasse beginnen. "Der neue Klub könnte aber auch in der Kreisliga starten. Das liegt in der Entscheidungsgewalt des Kreisfußballverbandes Lübeck", sagt Moritz Lufft, stellvertretender Geschäftsführer des SHFV.
Dass der Verband eine "Lex Lübeck" schafft und ihn in die Schleswig-Holstein-Liga einstuft, glaubt der SHFV-Vorsitzende Hans-Ludwig Meyer nicht: "Da sehe ich kaum eine Chance. Wir wollen alle Vereine gleich behandeln." Eine Vorstandssitzung müsste sich dann mit dem Thema befassen und abstimmen.
Der schreibt dort normalerweise recht kompetente Beiträge; daher gehe ich mal davon aus, dass diese Info stimmt.Rolex hat geschrieben:Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird die höchste Mannschaft gestrichen. Das wäre die Regionalligamannschaft. Die Mannschaft spielt dann in der nächsten Saison eine Liga tiefer. (Schleswig-Holstein-Liga).
Auf die zweite Mannschaft hat die Eröffnung des Insolvenzverfahrens erst einmal keine Auswirkungen. Es sei denn, das die Mannschaft zurückgezogen wird um Kosten zu sparen.
Eine Besonderheit in diesem Zusammenhang gibt es dennoch:Südschwede hat geschrieben:Letztendlich wäre auch eine Streichung der Ergebnisse nur für Holstein Kiel und die Möppis interessant, da fast alle anderen etablierten Mannschaften Lübeck abgeledert haben.
4 Oldenburg-Stadt.FightingPuck1897 hat geschrieben:Ich bin im Fall Lübeck für Kreisklasse
Ach Gottchen, die ärmsten, und das mitten im Hochsommer!!9.04 Uhr: Weiter geht‘s. Keeper Rott klagt über zu wenig Bein-Freiheit, sein T-Shirt ist klitschnass. Klar, keine Klima-Anlage im Bus.
Zudem zählt (so weit ich weiß) ja auch erst der Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und nicht schon der Antragszeitpunkt.madcynic hat geschrieben:Ich korrigiere mich übrigens. Es ist mir egal, was Lübeck nach dem 7. Mai macht. Da beginnt nämlich der Zeitraum, in dem laut DFB.de die Spiele nicht mehr annulliert werden. D.h. erfolgt die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens im Zeitraum der letzten 5 Meisterschaftsspiele (34. Spieltag oder danach), bleiben die Spielwertungen erhalten und nur die letzten Meisterschaftsspiele werden für den Gegner gewertet.
Das beträfe den BTSV, Rot-Weiß Essen, Babelsberg 03, Erfurt und Union. Die hätten in dem Fall einer Insolvenz nach dem 34. Spieltag automatisch 3 Punkte. (Je Spieltag, den der VfB länger durchhält fliegt dann natürlich eine Mannschaft aus der Auto-Punktliste)
Die 6 Wochen werden die doch wohl noch schaffen. *hoff*
quelle: fusieckeVfB Lübeck II - Fans wollen gegen Kiel Rekord aufstellen
Lübeck - Die Lübecker Fußball-Fans wollen einen Zuschauer-Rekord aufstellen – in der Oberliga. Wenn die U23 des VfB im Landesderby am 13. April gegen Holstein Kiel auf der Lohmühle aufläuft, sollen mehr als 6300 Fans im Stadion sein. So viele kamen in dieser Saison zum Spiel des VfB Oldenburg gegen die „Störche“.
Um den Rekord zu knacken, wird es erstmals in der grünweißen Geschichte einen Kartenvorverkauf für die zweite Mannschaft geben. Ab Dienstag (14 bis 18 Uhr) ist das Karten-Center geöffnet. Die Sitzplatzkarten kosten im Vorverkauf 5 Euro, der Stehplatz 4 Euro. An der Tageskasse sind die Tickets teurer (Sitzplatz 7 Euro, Stehplatz 5 Euro – Schüler, Schwerbehinderte und Studenten zahlen 3 Euro).
Der VfB öffnet zu dieser Partie beide Tribünen. Damit es wirklich einen Rekord gibt, werden 15 Anhänger vom Fankreis in Lübeck, Malente, Reinfeld, Bad Schwartau und Bad Oldesloe Geschäfte aufsuchen und bitten, Plakate für dieses Highlight in ihren Schaufenstern anzubringen. Im Hinspiel im Holstein- Stadion sorgte der VfB für eine Überraschung und besiegte den hohen Favoriten 2:0. Beide Tore erzielte der damals noch in die Zweite abgeschobene Stürmer Claudius Weber.