Re: Polizei & Ordnungsdienst
Verfasst: 15.12.2009 22:39
Bei dem von Maddi geposteten Artikel hab ich gedacht: "Was denen noch fehlt sind Motorräder!"
https://www.oldenburg-forum.de/
Wie du weisst, funktioniert der "professionelle" Hooliganismus in England schon sehr lange so, in anderen Ländern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch. Never forget your Roots, warum also nicht auch als Verbrecherbande dazu stehen, dass man sich beim Fußball zusammengefunden hat...? *seufzt*Revo hat geschrieben:sowas hat für mich nicht mehr viel mit hooligans zutun. genauso absurd wie das verhalten einiger italienischer "ultra"-gruppierungen...
typisch usk, und bei den ausführungen des richters dachte ich auch nur, typisch bayern.Bankwärmer hat geschrieben:"Brutale Gewalt von Polizisten"
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/219/497523/text/
neben dd wurden auch fans von bs durchsuchtMaddi hat geschrieben:Die Grünen können auch mal was vernünftiges leisten:
Quelle: Spiegel Online"Mafiöse Verhaltensweisen"
Fahnder zerschlagen Dresdner Hooligan-Bande
Mehr als 300 Polizisten haben im Rahmen einer Großrazzia in Dresden und Umgebung eine Hooligan-Gruppe zerschlagen. Fazit der Ermittler: Die Männer seien regelrecht "militärisch durchorganisiert" gewesen und hätten "mafiöse Verhaltensweisen" an den Tag gelegt.
Dresden - 58 Wohnungen, Büros und Autos seien am Dienstag durchsucht und zwölf Männer festgenommen worden, teilten die Ermittler mit. Sie sollen zusammen mit mehr als weiteren 40 Männern zwischen 20 und 33 Jahren eine kriminelle Vereinigung gebildet und mehrere Gewalttaten verübt haben, wie der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Christian Avenarius, sagte. Damit haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine straff organisierte Hooligan-Bande zerschlagen.
350 Polizisten waren im Einsatz, sie stellten Computer, Handys, Fotos und Videos sicher. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren die Überfälle auf Dönerläden in der Dresdner Neustadt nach dem EM-Halbfinalspiel Deutschland gegen die Türkei im Sommer 2008. Die vermummten Täter hatten damals gezielt drei Dönerläden angegriffen, Scheiben eingeworfen, die Inneneinrichtung zerstört und mehrere Menschen verletzt. Die Hooligans sollen sich nach den Erkenntnissen der Polizei auch an verabredeten Schlägereien mit anderen Gruppen beteiligt und außerdem in der sogenannten Türsteher-Szene mitgemischt haben.
Die Bande sei "geradezu militärisch durchorganisiert", sagte Avenarius. Es gebe klare Befehlsstränge, nach denen die älteren Rädelsführer ihren jüngeren Untergebenen Anweisungen erteilten. Außer dem vordergründigen Spaß an der Gewalt hätten auch wirtschaftliche Ziele eine Rolle bei den Straftaten gespielt.
Der Chef der Dresdner Kriminalpolizei, Thomas Uslaub, sagte, es handele sich bei den Verdächtigen um einen "ausgesprochen gefährlichen Mix". Unpolitische, aber dafür leicht beeinflussbare, gewaltbereite junge Männer ließen sich von erklärten Rechtsextremisten für deren Ziele einspannen.
In der Gruppe soll es mehrere Rädelsführer gegeben haben. Avenarius sprach von "mafiösen Verhaltensweisen". Dabei ging es auch um Veranstaltungen im Sicherheitsbereich, deren Bewachung von bestimmten Mitgliedern übernommen werden sollte.
Bei den Überfällen ging es nach Angaben des Dresdner Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch darum, Einfluss durch Abschreckung zu erzeugen und um die Demonstration von Gewalt.
jjc/ddp
Und das bringt was ? An den Rechtsstaat glaube ich nicht ! Denn die Polizei hat immer recht !danielacritterschwester hat geschrieben:Wäre vielleicht günstig, wenn die Zeugin sich noch melden würde.
eben. die ganzen politiker- und lehrerarschgesichter sollen sich ma ins knie ficken mit ihrer verlogenen scheiß demokratiepropaganda. traurig sowas.JanW hat geschrieben:Und das bringt was ? An den Rechtsstaat glaube ich nicht ! Denn die Polizei hat immer recht !danielacritterschwester hat geschrieben:Wäre vielleicht günstig, wenn die Zeugin sich noch melden würde.
Naja, der Typ ist ja an die Öffentlichkeit gegangen und der Fall war vor Gericht... Aber naja, beruhigend (aber auch unberuhigend), dass einige Polizisten Menschen schlechter behandeln als Vieh.danielacritterschwester hat geschrieben:Keine Ahnung, ob das was bringt. Wäre aber besser, bevor man über Rechtsstaat und Staatsgewalt lamentiert, die Möglichkeiten auszutesten, die vorhanden sind. Wenn ich als Zeugin dann entweder die Willkür des deutschen Regimes am eigenen Leib zu spüren bekommen habe, kann ich immer noch über die Journallie ein wenig Öffentlichkeit erreichen. Oder aber ich erkennen vielleicht doch, dass dieses System mehr Möglichkeiten birgt, als oberflächlich angenommen.
Blind irgendwelche Parolen und fatalistische Sprüche nachzufabulieren ist halt nicht mein Stil.
witzbold. es wäre besser, wenn sich ein bewußtsein der mangelnden rechtstaatlichkeit entwickelte, als blind nachzuerzählen, wir seien eine so tolle demokratiedanielacritterschwester hat geschrieben: Wäre aber besser, bevor man über Rechtsstaat und Staatsgewalt lamentiert, die Möglichkeiten auszutesten, die vorhanden sind.
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Wo hab ich das denn behauptet?cody hat geschrieben:witzbold. es wäre besser, wenn sich ein bewußtsein der mangelnden rechtstaatlichkeit entwickelte, als blind nachzuerzählen, wir seien eine so tolle demokratiedanielacritterschwester hat geschrieben: Wäre aber besser, bevor man über Rechtsstaat und Staatsgewalt lamentiert, die Möglichkeiten auszutesten, die vorhanden sind.
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Würde unsere Demokratie funktionieren, würde die Judikative die Exekutive kontrollieren und in die Schranken weisen... Nur scheint es so, als wenn die Legislative die Exekutive mit derart weitgehenden Rechten ausstattet und schützt, dass die Judikative gefühltes Unrecht nicht bestrafen kann.Jens F.1. hat geschrieben:Gerade weil wir in einer gerade so halbwegs funktionierenden Demokratie leben,
ist es wichtig zu verhindern, dass sich Polizeiorgane mehr rausnehmen,
als ihnen das Gesetz zubilligt.
Ohne die Uniformierten geht's leider nicht;
aber wie die meisten organisierten Menschen versuchen eben auch sie,
Einfluß und Macht stetig auszubauen.
Wir als Fans müssen eben gegensteuern, wo wir können.
Dieses Spiel wird eh' niemals enden.
ein schwein waescht das andere...DjMars hat geschrieben:Würde unsere Demokratie funktionieren, würde die Judikative die Exekutive kontrollieren und in die Schranken weisen... Nur scheint es so, als wenn die Legislative die Exekutive mit derart weitgehenden Rechten ausstattet und schützt, dass die Judikative gefühltes Unrecht nicht bestrafen kann.
Erm....ja! Ich hab auch nicht gemeint, dass man zufrieden sein muss. Ich hab tatsächlich gedacht, das hätte ich ausreichend verdeutlicht. Na, egal, dann nochmal oder anders: Ja, Amtsmissbrauch ist in Deutschland ein Problem und ja, es ist schwieriger (aber keinesfalls unmöglich) gegen Beamte erfolgreich zu prozessieren, da es in diesem Land, anders als beispielsweise in England keine unabhängigen Untersuchungskommissionen gibt. Aber warum hat es keinen Sinn, wenn man sich als Zeugin traut dagegen Stellung zu beziehen und notfalls die Medien einbezieht? Ich sehe die Sinnlosigkeit eher in der Tatenlosigkeit und in der Internalisierung dieses bescheuerten Untertangedankens. Und wenn es dann nicht klappt, hat man wenigstens ein verifiziertes Feindbild. Davor lass ich ein 'Und was soll das bringen?' nicht gelten.cody hat geschrieben: und daniela, nur weil man hier nicht erschossen wird, wenn man seine meinung sagt, braucht man nicht zufrieden zu sein, was ist denn das fuer ein unfug, meine guete. es gibt auch weitaus groessere arschloecher als mich, aber deshalb verzichte ich doch nicht auf selbstkritik, wenn ich mich mal wie ein irrer auffuehre