Re: Polizei & Ordnungsdienst
Verfasst: 11.11.2009 15:07
Ganz genau. Das Dumme ist aber, das man nach so einem Vorfall schon zum potenziellen Wiederholungstäter wird. Der VfB ist diesbezüglich leider keine reine Jungfrau mehr. 
https://www.oldenburg-forum.de/
Pro Stimmung ohne Gewalt! - Stimmung legitimiert keine Gewalt! - Stadionverbote, um die Stimmung zu killen?Hatter Platzstürmer hat geschrieben:http://suptras.de/bilder/fotos/0607/fue ... h0607a.jpg
Warum?Roberto hat geschrieben:langsam wird's anstrengend.
Feuerlein hat geschrieben:nich direkt fussball
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art ... =10&man=12
Robin, ein 15-jähriger Nürnberger Gymnasiast, trug es auf einem Shirt, das ihm seine Eltern von einer Reise mitgebracht hatten.
Aufgrund dieses Shirts wurde ich mal von den Bandidos etwas beherzt zur Seite genommen.Südschwede hat geschrieben:Naja, wenn ich mich mit einem "Jesus is a Cunt" T-Shirt in die Christmesse setzen würde, könnte man auch einen bedingten Vorsatz unterstellen.
Doch. Er hat das Shirt ja nicht auf einem Polizeiball, sondern auf einer Demonstration getragen.Südschwede hat geschrieben:Naja, wenn ich mich mit einem "Jesus is a Cunt" T-Shirt in die Christmesse setzen würde, könnte man auch einen bedingten Vorsatz unterstellen. Von daher nicht weiter verwunderlich, oder?
Nein. Wenn es eine rechtliche Grundlage gibt gegen gewisse Slogans vorzugehen ist es egal wo. Ob es sinnig ist gewisse Slogans strafrechtlich verfolgen zu dürfen sei dahingestellt, ich denke allerdings schon.Batz hat geschrieben:Doch. Er hat das Shirt ja nicht auf einem Polizeiball, sondern auf einer Demonstration getragen.
68erRobin, ein 15-jähriger Nürnberger Gymnasiast, trug es auf einem Shirt, das ihm seine Eltern von einer Reise mitgebracht hatten.
Gut, dann war meine Gleichstellung mit den Fascho-Slogans nicht ganz korrekt, da müsste es sich um eine andere Rechtssprechung handeln.Bankwärmer hat geschrieben:Ja, es gab mal den ACAB-Beschluß, aber das hat sich anscheinend geändert.
http://www.troublemaker.de/beschluss.htm
Quelle: Spiegel Online"Mafiöse Verhaltensweisen"
Fahnder zerschlagen Dresdner Hooligan-Bande
Mehr als 300 Polizisten haben im Rahmen einer Großrazzia in Dresden und Umgebung eine Hooligan-Gruppe zerschlagen. Fazit der Ermittler: Die Männer seien regelrecht "militärisch durchorganisiert" gewesen und hätten "mafiöse Verhaltensweisen" an den Tag gelegt.
Dresden - 58 Wohnungen, Büros und Autos seien am Dienstag durchsucht und zwölf Männer festgenommen worden, teilten die Ermittler mit. Sie sollen zusammen mit mehr als weiteren 40 Männern zwischen 20 und 33 Jahren eine kriminelle Vereinigung gebildet und mehrere Gewalttaten verübt haben, wie der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Christian Avenarius, sagte. Damit haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine straff organisierte Hooligan-Bande zerschlagen.
350 Polizisten waren im Einsatz, sie stellten Computer, Handys, Fotos und Videos sicher. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren die Überfälle auf Dönerläden in der Dresdner Neustadt nach dem EM-Halbfinalspiel Deutschland gegen die Türkei im Sommer 2008. Die vermummten Täter hatten damals gezielt drei Dönerläden angegriffen, Scheiben eingeworfen, die Inneneinrichtung zerstört und mehrere Menschen verletzt. Die Hooligans sollen sich nach den Erkenntnissen der Polizei auch an verabredeten Schlägereien mit anderen Gruppen beteiligt und außerdem in der sogenannten Türsteher-Szene mitgemischt haben.
Die Bande sei "geradezu militärisch durchorganisiert", sagte Avenarius. Es gebe klare Befehlsstränge, nach denen die älteren Rädelsführer ihren jüngeren Untergebenen Anweisungen erteilten. Außer dem vordergründigen Spaß an der Gewalt hätten auch wirtschaftliche Ziele eine Rolle bei den Straftaten gespielt.
Der Chef der Dresdner Kriminalpolizei, Thomas Uslaub, sagte, es handele sich bei den Verdächtigen um einen "ausgesprochen gefährlichen Mix". Unpolitische, aber dafür leicht beeinflussbare, gewaltbereite junge Männer ließen sich von erklärten Rechtsextremisten für deren Ziele einspannen.
In der Gruppe soll es mehrere Rädelsführer gegeben haben. Avenarius sprach von "mafiösen Verhaltensweisen". Dabei ging es auch um Veranstaltungen im Sicherheitsbereich, deren Bewachung von bestimmten Mitgliedern übernommen werden sollte.
Bei den Überfällen ging es nach Angaben des Dresdner Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch darum, Einfluss durch Abschreckung zu erzeugen und um die Demonstration von Gewalt.
jjc/ddp