Verfasst: 04.10.2007 18:50
Ach, Landesbürgschaft? Ist ja interessant...
https://www.oldenburg-forum.de/
Wo kommen die ganzen Fans her?1897 hat geschrieben:http://www.bsv-kickers-emden.de/0708/in ... &Itemid=98
Quelle: Fussballecke.deOberliga Nord: Heeslingen - Oberneuland muss wiederholt werden
Das erste Spiel dieser Saison in der Oberliga Nord zwischen dem TuS Heeslingen und FC Oberneuland muss wiederholt werden. Dies entschied in seiner gestrigen Sizung das Sportgericht des Norddeutschen Fußball-Verbands. Das Gericht kam zu der Auffassung, dass der FC Oberneuland einen Spieler eingesetzt hatte, dessen Spielerlaubnis vom Bremer Fußball-Verband irrtümlich erfolgt war. Da der Verein diesen Irrtum nicht schuldhaft herbeiführte, kam §15 Abs. 9e zur Ausführung. Gegen dieses Urteil ist kein Einspruch mehr möglich. Der betroffene Spieler des FC Oberneuland hat mittlerweile eine "richtige" Spielerlaubnis.
FC Sachsen vs. 1. FC Lok- Polizei zieht Bilanz
Montag, 15. Oktober 2007
Polizeisprecher: "Einsatz war eine runde Sache"
Leipzig. Die Polizei in Leipzig zeigt sich rundum zufrieden mit dem gestrigen Einsatz beim Fußballspiel des FC Sachsen II gegen den 1. FC Lok Leipzig in der Landesliga. "Das Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt. Die Verantwortlichen beider Vereine, des Veranstalters, der Stadt Leipzig, der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Leipzig arbeiteten Hand in Hand", so der Polizeiführer, KD Uwe Matthias.
Die Polizei war mit ca. 800 Beamten im Einsatz. Im Vorfeld des Spieles gab es zwei Zwischenfälle. 40-60 Anhänger des 1. FC LOK versuchten die Fans des FC Sachsen am Südplatz mit Steinen und Feuerwerkskörpern zu attackieren. Durch das schnelle Einschreiten der Beamten wurden die Angriffe sofort unterbunden. Zu einer ähnlichen Situation kam es dann noch mal am Westplatz. Dort versuchten ca. 100 Rowdys erneut den Fanzug von FC Sachsen anzugreifen. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Der weitere Marsch beider Fangruppen verlief reibungslos.
12.150 Zuschauer und eine Vielzahl von Medienvertretern aus der gesamten Bundesrepublik verfolgten das brisante Spiel, das um 14:10 Uhr angepfiffen wurde.
Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit unterbrach der Schiedsrichter das Spiel. Aus beiden Fanlagern waren Feuerwerkskörper auf das Spielfeld und in gegnerische Fanblöcke geworfen worden. Die Situation konnte jedoch schnell beruhigt werden, so dass das Spiel fortgesetzt werden konnte.
Nach dem Abpfiff begaben sich alle Fußballfans auf den Heimweg. Hier kam es zu keinen größeren Vorkommnissen.
Im Resultat müssen sich nun vier Personen strafrechtlich verantworten (3x wegen Landfriedensbruch sowie 1x wegen Körperverletzung). 22 Männer wurden kurzfristig in Gewahrsam genommen, weil sie erteilten Platzverweisen keine Folge leisteten oder die polizeiliche Arbeit störten.
Ich wünsche den Meppenern einen Sieg in Lurup, so dass sie sich zum einen wieder halbwegs in Sicherheit fühlen und zum anderen Alo im Amt bleibt. Das wäre sehr unpassend, wenn genau zu unserem Spiel ein neuer Trainer neue Kräfte entfacht...MT hat geschrieben:Meppen schaukelt im Wind der Worte
Von Richard Schimmöller
Meppen. Zehn Punkte in zehn Spielen, sieben Zähler hinter dem sechsten Qualifikationsplatz - befreiend weitergekommen ist der SV Meppen am Wochenende nicht. Der Rückstand wächst, die Zeit läuft. Die Nerven vibrieren. Unter Fans, Freunden und Verantwortungsträgern wird weiter heftig kontrovers diskutiert: Ist die Mannschaft wirklich stark genug? Benötigt sie nur einen neuen Motivator? Muss der Verein handeln? Oder muss er nur vertrauen?
Die richtige Antwort kann niemand geben. Aber eines muss jeder wissen: Dieses Gerede schwächt den Verein, die Mannschaft und den Trainer nur weiter. Es ist tödlich in dieser brutalen Qualifikationssaison. Es wusste doch jeder, dass angesichts von mindestens zehn chancenreichen Bewerbern um die sechs Regionalligaplätze neben dem nötigen Quäntchen Glück vor allem die Geschlossenheit der Trumpf sein müssen, um die Nachteile der schwierigen Startbedingungen des SVM zu kompensieren.
Doch gerade die Geschlossenheit wurde früh torpediert. Immer unter dem Siegel der besonderen Besorgnis für die Zukunft des Vereins. In der Mannschaft wurde Cliquenwirtschaft ausgemacht, die Hierarchie in Frage gestellt, Empfindlichkeiten hinter vorgehaltener Hand diskutiert.
Dem Trainer wird vorgeworfen, die falschen Spieler ausgewählt und die Neuen im Einsatz zu bevorzugen. Andere dagegen würden nicht richtig eingeschätzt. Zu alt, zu jung, zu wenig eingespielt, zu langsam sowieso. Dann fehlt der Mannschaft die nötige Kraft, das richtige System oder die richtige Taktik. Mal ist sie zu defensiv aufgestellt, aber eigentlich mit ihrem umstrittenen Stoßstürmer zu offensiv formiert.
Dann wird der Trainer unrealistisch genannt, wenn er stark kritisierten Spielern wie Milosevic, Weerman, Schütte, Thiel oder Bayraktar, oder auch den Youngstern weiterhin vertraut. Andererseits gilt er als zu wenig mitreißend, wenn er realistisch die Perspektiven und Chancen des SVM einordnet.
Jeder weiß es eben besser. Nur jeder weiß etwas anderes. Und der einzige, der keine Ahnung hat, ist eh der Trainer. Der ist nun aber auch der Einzige (!), der regelmäßig beim Training ist.
Die Saat der Zweifel geht auf, das gesamte Konzept des Vereins, das sich auf den einzigen damals noch gangbaren sportlichen Weg stützt, gerät ins Wanken. War es falsch, auf einen breiten Kader zu setzen, um in der langen Saison (und die Verletzungen zeigen es) Qualität nachzusetzen zu haben und auch der Reservemannschaft wieder eine Perspektive zu geben, die im Falle einer Nichtqualifikation die Basis eines Neuaufbaus bilden müsste?
Jeder hätte es natürlich anders und besser gemacht. Und im Wind der Worte schaukeln Mannschaft, Trainer und Verein hin und her. Alle bleiben sie in Deckung. Keiner da, der stark und unmissverständlich die Richtung vorgibt. Nur der Trainer muss seinen Kopf hinhalten.
Er müht sich, wie die Truppe, Kurs zu halten. Das sieht man auf dem Platz. Auch am Freitag: Angestrengt, mit zunehmender Erschöpfung und Vorsicht zum Spielende hin, aber noch längst nicht gelöst und nicht wirklich glücklich. Dafür können nur Dreier sorgen.
Vom Glück verwöhnt wurde der SVM bisher nicht gerade, mit Ausnahme vielleicht der ersten beiden Heimspiele gegen Heeslingen und Altona 93. Punkte aber ließ er letztlich unglücklich gegen 96 II, in Cloppenburg und am Freitag in Oberneuland liegen. Sieben Zähler gegen drei Teams aus den Qualifikationsrängen!
Wirklich verloren hat der SVM die bitteren Punkte gegen schwächere Teams, wie Osterholz-Scharmbeck, aber vielleicht auch in Braunschweig oder Osnabrück II. Damit muss Schluss sein am Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht Lurup. So viel Vertrauen hat sich die Truppe zumindest verdient.
...und darum wird erst einmal ein Zeitungsartikel zum Thema verfasst.Aber eines muss jeder wissen: Dieses Gerede schwächt den Verein, die Mannschaft und den Trainer nur weiter.
Plakat ruft DFB auf den Plan
Für Aufregung sorgt eine Plakataktion, die Fans von LOK Leipzig zugeschrieben wird. Für das Auswärtsspiel ihres Clubs am Wochenende gegen die zweite Mannschaft von Dynamo Dresden wird mit einem Plakat des bombardierten Dresdens geworben.
Zusätzlich zu der sächsischen Landeshauptstadt des Jahres 1945 wird die Siegesgöttin gezeigt, die eine Fahne von LOK in der Hand hält. Die Überschrift lautet „Auf nach Dresden“. Der Sicherheitsbeauftragte des DFB Helmut Spahn hat bereits angekündigt, sich mit dem Thema zu befassen. (Stadionwelt, 24.10.2007)