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Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 15.12.2011 22:01
von Soccer_Scientist
Woher kommt die Abkürzung JSC für Al-Jazeera?
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 15.12.2011 22:07
von Felissilvestris
Soccer_Scientist hat geschrieben:Woher kommt die Abkürzung JSC für Al-Jazeera?
JazeeraSportsChannel

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 15.12.2011 22:08
von Hulle
Südschwede: Mein Beitrag war weit weniger hintergründig gemeint. Dazu weiß ich aber auch zuwenig über diesen Sender.
Gestatte mir, dass ich Dich Ende Juni, mit einem Bier in der einen und einer Angel in der anderen Hand, über die internatioalen TV-Zusammenhänge ausfrage
Aber Recht hast Du natürlich schon...
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 22.03.2012 21:24
von Schwede
Schutz für Schweizer Fussballklubs gefordert
Neuenburg Xamax ist beerdigt, Servette-Genf vor dem Aus: der Schweizer Klubfussball ist in der Krise. Die Presse hat die Schuldigen identifiziert: Hochstapler als Präsidenten, welche die Vereine ruinieren. Gefordert wird ein Schutz à la Bundesliga.
...
Zum Schutz der Schweizer Klubs vor solchen Figuren gibt es für den Blick nur eine Lösung: "Die 50+1-Klausel, wie sie die Bundesliga kennt, muss kommen. Das heisst: Kein einzelner Investor kann bei einem Verein die Mehrheit übernehmen. Dieses unberechenbare Klumpenrisiko muss ausgeschaltet werden. Die Liga ist gefordert. Sonst findet dieses Debakel nie ein Ende."
Ganzer Artikel:
http://www.swissinfo.ch/ger/sport/Schut ... d=32219428
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 22.03.2012 22:21
von JanW
Interessant das man in der Schweiz den umgekehrten Weg gehen möchte. Kann mir zwar absolut nicht vorstellen das dies in Deutschland ähnliche Züge annehmen würde wie in der Schweiz, aber Martin Kind sollte trotzdem mal einen Blick Richtung Süden wagen und sehen was passieren könnte.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 16.06.2012 14:14
von Kridde
Ich hätte mir gar nicht vorstellen können, dass man mich in die Kurve geschickt hätte, um jeden einzelnen Fan abzuklatschen. Das von uns zu verlangen wäre in meiner aktiven Zeit undenkbar gewesen! Wir haben damals gedacht: Die Fans sollen froh sein, wenn sie uns zuschauen dürfen, wie wir da spielen in Mönchengladbach. Aber das hat sich dann grundlegend geändert. Die Vereine haben die Bedeutung des Fans erkannt.
Interview mit Günter Netzer:
http://www.zeit.de/2012/24/Interview-Netzer
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 17.06.2012 11:09
von jayjay
Sehr interessantes Interview.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 18.06.2012 19:08
von Kridde
Programmtipp für Dienstag, 19.6.
ARD, 0:15 Uhr : Die Spielerberater (Reportage, D 2012)
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 20.06.2012 13:21
von Kridde
Kridde hat geschrieben:Programmtipp für Dienstag, 19.6.
ARD, 0:15 Uhr : Die Spielerberater (Reportage, D 2012)
http://www.ardmediathek.de/das-erste/re ... d=10891402
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 19.07.2012 12:29
von Dino
Financial Fair Play erlaubt für die Spielzeiten 2011/12 bis 2013/14 „nur“ noch einen Verlust von maximal rd. 55 Mio. US$ aus Fußball-bezogenen Einnahmen und Ausgaben (zu denen Verlustausgleiche aus den Privatschatullen reicher Sponsoren nicht gehören). Wird da ein höherer Verlust eingefahren, droht die Verbannung aus der CL bzw. der Euro League.
Milan hat in den letzten Jahren jeweils rd. 80 Mio. $ Verlust eingefahren und steht massiv unter Druck, die wirtschaftliche Situation zu bereinigen. Ohne eine deutliche Reduzierung der Ausgaben für Spielergehälter ist das nicht zu leisten. Der Verein will hier in Zukunft rd. ein Drittel weniger ausgeben. Um hier voranzukommen wurden ja bereits Alessandro Nesta, Gennaro Gattuso, Clarence Seedorf, Gianluca Zambrotta , Filippo Inzaghi und Mark van Bommel abgegeben, wobei da sicherlich auch der Zwang zur Verjüngung der insgesamt überalterten Mannschaft eine Rolle gespielt hat.
Nin trennte man sich auch von den Stars Ibrahimovic und Silva, die bis zuletzt als unverkäuflich bezeichnet wurden.
Zlatan Ibrahimovic soll bei Milan ein Jahresgehalt von rd. 30 Mio. $ verdient haben Thiago Silva eins von immerhin noch 10 Mio. $. Ibrahimovic hatte noch einen Vertrag bis zum Sommer 2014, wäre bei Vertragsende fast 33 Jahre alt. Silvas Vertrag ging sogar noch bis 2017; auch er wäre zum Ende dieses Vertrags 33.
Ibrahimovic soll Milan jetzt eine Ablöse von 20 Mio. € eingebracht haben, Silva sogar eine von 42 Mio. €. Beides sind wohl Summen, die mit dem Näherrücken des Vertragsendes dahingeschmolzen wären wie Schnee in der Sommersonne.
Ibrahimovic: Gesparte Gehaltskosten ca. 60 Mio. € + Ablöse 20 Mio. €
Silva: Gesparte Gehaltskosten ca. 50 Mio. € + Ablöse 42 Mio. €
Insgesamt also ein Volumen von etwas mehr als 170 Mio. €
Welche „Nebengeräusche“ dem noch zuzurechnen sind, war nicht in Erfahrung zu bringen. Dass da aber noch welche waren, darf man sehr wohl vermuten.
Paris St. Germain wird mit Ölgeld aus Katar "gemästet", das ein staatlicher Fonds einschießt, der vor gut einem Jahr 70% der Anteile am Verein gekauft hat. Ziel ist es, in die europäische Spitze vorzustoßen und die CL zu gewinnen.
Eine Kollision mit dem Financial Fair Play ist eigentlich schon absehbar.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 02.08.2012 12:52
von Dino
Spiegel-online
Der italienische Fußballclub Inter Mailand bekommt einen neuen Geldgeber. Eine chinesische Bahngesellschaft investiert 55 Millionen Euro in den Serie-A-Verein und wird damit zweitgrößter Aktionär. Nun soll ein neues Stadion gebaut werden.
Oldenburg hat doch einen Ober-Bürgermeister, der regelmäßig China bereist. Bitte mal bei chinesischen Bahngesellschaften reinschauen!
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 02.08.2012 17:42
von Gryphos
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1345428
Madrid (dpa) - Mit Öl-Dollars aus Katar wollte der FC Málaga Spitzenclubs wie Real Madrid oder dem FC Barcelona den Rang streitig machen. Nun steht das Projekt vor dem Zusammenbruch.
Und wenn das Wörtchen WENN nicht wär, wär ich längst schon Millionär.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 08.08.2012 21:23
von Schwede
Puuh, wenn man bedenkt dass General Motors vor nicht allzu langer Zeit nur durch den Staat gerettet wurde:
Chevrolet schnappt sich Brust von Manu
Chevrolet prangt ab 2014 auf der Brust der Spieler des englischen Rekordmeisters Manchester United. Der Kontrakt soll über sieben Jahre laufen.
Manchester United hat in Chevrolet einen neuen Trikotsponsor gefunden und erhält für die Partnerschaft mit der US-Automarke von 2014 an nach Medienberichten insgesamt knapp eine halbe Milliarde Euro.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Person mit Kenntnis des Vertrages berichtete, zahle GM eine Aktivierungsgebühr von 100 Millionen US-Dollar (81,1 Millionen Euro). Hinzu komme eine jährliche Summe von 60 bis 70 Millionen.
Das würde mindestens eine Verdopplung des Betrags bedeuten, den der bisherige Sponsor Aon aufbringt. Chevrolet löst den amerikanischen Versicherungsmakler ab und wird erst der fünfte Trikotsponsor in der 134-jährigen Clubgeschichte sein. Aon sollte nach Medienberichten 30 Millionen US-Dollar pro Saison zahlen. Manchester United gilt als wertvollster Fußballclub der Welt und hat nach eigenen Angaben 659 Millionen Fans.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 08.08.2012 21:26
von Zachi
Dafür hat GM bereits den dafür verantwortlichen Marketingchef rausgeworfen...
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 11.08.2012 10:18
von Gryphos
http://www.11freunde.de/interview/ioann ... nternehmer
Ioannis Amanatidis: Vom Fußballer zum Unternehmer
»In Ruhe gelassen zu werden, gefällt mir«
Vor gut einem Jahr löste Ioannis Amanatidis seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt auf. Er zog danach nach Zypern, gründete ein Modelabel und eröffnete ein Restaurant. Mit dem Fußball hat er weitestgehend abgeschlossen – und das mit gerade einmal 30 Jahren. Wir trafen ihn in Frankfurt zum Interview
Gut

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 25.08.2012 08:36
von kalimera
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 11.09.2012 13:12
von Don-Julian
die ersten 23 europäischen Clubs sind betroffen vom Financial Fairplay
http://www.goal.com/en-sg/news/3950/eur ... s-punished
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 17.09.2012 16:29
von Dino
Das kann und darf erst der Anfang vom Anfang sein. Aber immerhin könnte es sich entwickeln.
Auch der hochprofessionelle Geld-Fußball kann sich den gegenwärtigen Wildwuchs nicht weiter leisten, will er sich nicht ruinieren, was seine Glaubwürdigkeit und den sportlichen Wert der Europa-Wettbewerbe anbelangt.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 17.09.2012 17:30
von Ggaribaldi
Also ich bin ja grundsaetzlich fuer dieses FInancial Fairplay...auch weil es wohl grad unseren deutschen Vereinen helfen wird. Andererseits sorgt es mich ein bisschchen, dass die momentane Herrschaftsriege damit noch weiter zementiert wird.
Es gibt wohl keine 10 Klubs, die man als "Weltklubs" bezeichnen koennte und die sich dank Millionen "Fans" ueber Marketing und Fanartikelverkauefe eine Vormachtsstellung erarbeiten/zementieren koennen. Dadurch, dass nun zumindest theoretisch kein verrueckter Bauunternehmer oder Scheich Millionen in kleinere Klubs investieren kann bleiben die Weltklubs auf lange Zeit wohl noch mehr unter sich...
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 17.09.2012 22:33
von der neue cody
hmm das st das ergibt leider sinn. und das heißt auch, daß die absatzmärkte weltweit noch wichtiger bwerden. tja, muß man sich dann bald auf spiele in der nacht/frühmorgens einstellen, oder finden ausgewählte vorführungen europäischer spitzenligen gleich in china statt?