Verfasst: 03.12.2007 17:55
uppsiduppsi, ich meinte natürlich die Spacken aus Wilhelmshaven und nicht die Leute aus Emden...
https://www.oldenburg-forum.de/
http://www.fanprojektbremen.de/index.phpRechtsextreme Unterwanderungsversuche in Fußballszenen?
Holger Apfel, Fraktionsvorsitzender der sächsischen NPD-Landtagsfraktion und Fan von Eintracht Braunschweig, ist einer der Vordenker der Partei. "Wahrscheinlich wird es noch so weit kommen, dass auf dem Spielfeldrasen Sponsorenwerbung steht", klagt er, um auszuführen, dass "diese gängige Kritik der Fans an der Kommerzialisierung wunderbar mit unserer Globalisierungskritik zusammen" gehe. "Uns geht es darum, die NPD in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren." Folgerichtig versuche man auch bei "Vereinen mit einem großen Potenzial" deren "Anhänger an die Partei heranzuführen."
Funktioniert diese Unterwanderung wirklich, gibt es sie wirklich und was wären mögliche Gegenstrategien?
Eine Diskussion mit:
Gerd Dembowski, war Sprecher vom Bündnis aktiver Fußballfans, Arbeit für „football against racism“
Carsten Neuman, Bremer Rechtsextremismusexperte vom Verein Standpunkt
Thomas Hafke, Fan-Projekt Bremen
Moderation: Matthias Güldner, MdBB
Am 5. März um 19:00 im Ostkurvensaal des Weserstadions
Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung und Fan-Projekt Bremen

Du meinst bestimmt in Bezug auf's Fussballspielen, oder?Roberto hat geschrieben:untenrum übrigens auch nicht. Habe ich gehört.
wenn es polizisten geben sollte , die hier im forum stoebern sollen sie wenigstens lange lesen koennen. die dienstzeit will ja rumgebracht werdender neue cody hat geschrieben:und warum muß der arme jan so kompliziert darauf hinweisen, daß er den satz nur als zitat dokumentiert? na, weil manche polizisten obenrum halt nicht so wirklich begabt sind. schade eigentlich...
Sofern die NWZ nicht falsch berichtet hat, steht der vor dem Sportgericht noch bestrittene Sachverhalt der rassistischen Beleidigung mit dem Geständnis der beiden Angeklagten nunmehr eindeutig fest. Vor dem Sportgericht wurden von den Angeklagten seinerzeit nur "normale" Beleidigungen zugegeben, rassistische aber bestritten.Angeklagt waren zwei Göttinger Spieler, darunter ein Polizeikommissar-Anwärter, die den Cloppenburger Spieler Lincoln Assinouko mit übelsten rassistischen Sprüchen beschimpft haben sollen.
Dieser ordnete dem Polizeianwärter zwar weniger Sprüche zu, beiden Angeklagten aber hielt er gestern vor, ihn eine „schwarze Sau“ genannt zu haben, die man fertig machen werde. Die Angeklagten hätten ihn auch gefragt, aus welchem Zoo er stamme. Der ältere Angeklagte (nicht der Polizeianwärter) habe auch noch sexistische Sprüche über die Familie des BVC-Spielers losgelassen.
Das Gericht stellte es gegen die Zahlungen von Geldauflagen in Höhe von 1500 Euro beziehungsweise 2500 Euro ein. Die Angeklagten seien geständig, nicht vorbestraft, hätten sich entschuldigt und seien bereits durch das Sportgericht verurteilt worden, lautete die Begründung für die Einstellung des Verfahrens. Zu berücksichtigen sei ferner auch, so die Auffassung des Gerichts, dass die Äußerungen im Rahmen eines hitzigen Fußballspiels gefallen seien.
Nun aber ist das Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Ob die Angelegenheit damit auch für den angeklagten Polizeianwärter erledigt ist, bleibt abzuwarten. Er muss noch mit einem Disziplinarverfahren rechnen. Der gestrige Prozess in Cloppenburg wurde von hochrangigen Polizeibeamten verfolgt.
http://www.focus.de/sport/fussball/bund ... 37764.html" onclick="window.open(this.href);return false;Hooligan-Angst: Cottbus sagt Testspiel gegen Israel-Club ab
Zweitligist FC Energie Cottbus ist fürs Trainingslager in Seefeld in einem Romantik-Hotel abgestiegen – die Stimmung drohte aber zu kippen. Ein Testspiel gegen Maccabi Haifa aus Israel musste der Verein absagen, aus Angst vor rechten Hooligans.
was ist eigentlich daraus geworden? die rechnungen der beiden spieler muß man doch auch mit mitteln, die man an dieser stelle aufgrund mitlesender beamten, die gerne mal etwas mißverstehen, besser nicht ausschreibt, begleichen. und von der göttinger szene würde ich das an sich auch so erwartenDino hat geschrieben:Der Fall der rassistischen Beleidigung des Cloppenburger Spielers Lincoln Assinouko durch zwei Spieler des RSV Göttingen 05 (letzte Saison) wurde vor dem Amtsgericht Cloppenburg verhandelt. Er ging keineswegs mit einem Freispruch für die beiden Angeklagten (von denen einer ein angehender Polizist ist) aus, wie man in der online-Ausgabe der NWZ nachlesen konnte. Auch kamen hier einige Einzelheiten ans Tageslicht:Sofern die NWZ nicht falsch berichtet hat, steht der vor dem Sportgericht noch bestrittene Sachverhalt der rassistischen Beleidigung mit dem Geständnis der beiden Angeklagten nunmehr eindeutig fest. Vor dem Sportgericht wurden von den Angeklagten seinerzeit nur "normale" Beleidigungen zugegeben, rassistische aber bestritten.Angeklagt waren zwei Göttinger Spieler, darunter ein Polizeikommissar-Anwärter, die den Cloppenburger Spieler Lincoln Assinouko mit übelsten rassistischen Sprüchen beschimpft haben sollen.
Dieser ordnete dem Polizeianwärter zwar weniger Sprüche zu, beiden Angeklagten aber hielt er gestern vor, ihn eine „schwarze Sau“ genannt zu haben, die man fertig machen werde. Die Angeklagten hätten ihn auch gefragt, aus welchem Zoo er stamme. Der ältere Angeklagte (nicht der Polizeianwärter) habe auch noch sexistische Sprüche über die Familie des BVC-Spielers losgelassen.
Das Gericht stellte es gegen die Zahlungen von Geldauflagen in Höhe von 1500 Euro beziehungsweise 2500 Euro ein. Die Angeklagten seien geständig, nicht vorbestraft, hätten sich entschuldigt und seien bereits durch das Sportgericht verurteilt worden, lautete die Begründung für die Einstellung des Verfahrens. Zu berücksichtigen sei ferner auch, so die Auffassung des Gerichts, dass die Äußerungen im Rahmen eines hitzigen Fußballspiels gefallen seien.
Nun aber ist das Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Ob die Angelegenheit damit auch für den angeklagten Polizeianwärter erledigt ist, bleibt abzuwarten. Er muss noch mit einem Disziplinarverfahren rechnen. Der gestrige Prozess in Cloppenburg wurde von hochrangigen Polizeibeamten verfolgt.
Ob das Sportgericht die Angelegenheit nochmals aufgreift, nachdem es von einem inzwischen durch die Verhandlung vor dem Amtsgericht widerlegten weniger schwerwiegenden Tatvorwurf ausging, was das Strafmaß anbelangte? Oder ob es hinnimmt, dass es belogen wurde und dementsprechend ein dem Tatbestand nicht angemessenes Urteil gefällt hat?
Mal sehen.
Auch der Verein der beiden Spieler kann m. E. bei aller Sympathie für 05 jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und die Angelegenheit als erledigt betrachten.