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Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 13:29
von Uwe
Mach Dir mal um die Elf vom Niederrhein keine Sorgen! Es steht Geld zur Verfügung und außerdem haben sie auch genug Leute in der Jugend und einen genialen Trainer. Ich finde es eher belustigend, dass die großen Vereine die ganzen Spieler wegen einer guten Saison wegkaufen. In der letzten Saison waren sie also nicht gut genug? Da scheinen ja echte Experten in den großen Vereinen zu sitzen....
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 13:53
von DjMars
Uwe hat geschrieben:
Mach Dir mal um die Elf vom Niederrhein keine Sorgen! Es steht Geld zur Verfügung und außerdem haben sie auch genug Leute in der Jugend und einen genialen Trainer. Ich finde es eher belustigend, dass die großen Vereine die ganzen Spieler wegen einer guten Saison wegkaufen. In der letzten Saison waren sie also nicht gut genug? Da scheinen ja echte Experten in den großen Vereinen zu sitzen....
Ein Dante galt auch schon in der letzten Saison als Leistungträger und wurde in der dasaströsen Hinrunde schmerzlich vermisst, da er verletzungbedingt kaum spielen konnte. Auch das Talent von Marco Reus wurde auch durchaus in der vergangen Saison erkannt.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 16:22
von Uwe
Und wieso hat man sie dann nicht schon weggekauft? Es zählen nur Tatsachen mein Freund.
Ansonsten alles gut, erstmal deutscher Meister werden. Sieht ja wieder gut aus heute.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 16:40
von Akki
Was für ein hochklassiges Nordderby in Hamburg.Da ist alles drin.Kampf,Torszenen ohne Ende und eine richtig hitzige Atmosphähre.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 18:20
von der neue cody
das ist kein derby
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 18:37
von Akki
Roberto hat Cody's Account gehackt,Socci!Was passiert jetzt?
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 19:24
von Sandra
Uwe hat geschrieben:Und wieso hat man sie dann nicht schon weggekauft? Es zählen nur Tatsachen mein Freund.

Weil man sie sonst nach nur einer guten Saison weggekauft hätte. Siehe dein Kommentar davor...

Eigentor!
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 18.02.2012 19:25
von der neue cody

uwes spaetpubertaere anfaelle machen mir langsam sorgen
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 19.02.2012 19:46
von Uwe
Akki hat geschrieben:Roberto hat Cody's Account gehackt,Socci!Was passiert jetzt?

Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 19.02.2012 20:55
von Roberto
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 19.02.2012 21:27
von Soccer_Scientist
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 08:19
von Dino
Und ganz besonders schön is‘
Das Gesicht von Uli Hoeneß.

„Wir war’n ganz klar besser als die.“
Und wir fragen uns verdrossen:
„Ja wer hat ihn denn verschossen?“

76 vergessen wir nie!
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 09:16
von Akki
Großartig,Dino!

Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 16:30
von Dino
Mal abgesehen davon, dass ich zu denen gehöre, die sich über Niederlagen (ein 0:0 in Freiburg kann man ruhig als Niederlage gelten lassen) der Bayern freuen, hier mal ein paar ernsthafte Gedanken zum FCB:
Wenn man die Bayern in der laufenden Rückrunde einige Male gesehen hat, stellen sich durchaus mit einiger Aktualität wieder mal die Fragen, die bezüglich des FC Bayern schon so oft gestellt und diskutiert wurden:
Hat der FC Bayern so etwas wie eine „Fußballphilosophie“?
Und wenn ja welche?
Und ist es die richtige, um national und international erfolgreich zu sein?
Schon traditionell baut man beim FC Bayern sehr stark auf die individuellen Qualitäten der (zumeist auch entsprechend teuren) Spieler. Das ist sozusagen die „Real-Madrid-Philosophie“, mit der man (s. Real in dieser Saison) durchaus erfolgreich sein kann, auch wenn das Verhältnis von finanziellem Aufwand und sportlichem Ertrag nicht immer das beste ist.
Bei Bayern kommt (s. 1. Halbzeit in Freiburg) noch ein vergleichsweise starres Spielen in Positionen dazu, das für den Gegner entsprechend berechenbar ist. Spielt man dazu noch langsam und umständlich mit vielen Rück- und Querpässen kann sich die gegnerische Mannschaft immer wieder ordnen und in der Tiefe gestaffelt aufstellen.
Offensichtlich ist die Theorie, wonach Dominanz beim Ballbesitz sich auf Dauer spielentscheidend durchsetzt mit dem Abgang von Louis van Gaal beim FC Bayern nicht (aus den Köpfen) verschwunden.
Für das entgegengesetzte Prinzip steht international der FC Barcelona, bei dem mannschaftliche Organisation, Kombinationsspiel und Kreativität immer wieder Überraschungsmomente schaffen, die zu Torchancen (und Toren) führen.
In Deutschland kommen zurzeit die Borussen aus Dortmund und Mönchengladbach dieser Philosophie und Spielweise am nächsten. An guten Tagen sind auch Schalke und Hannover 96 auf diesem Weg zu erkennen.
Dass beide Borussias aktuell die Nase vorne haben, ist kein Zufall und erst Recht nicht damit zu erklären, dass die Schiedsrichter die Bayern benachteiligen. Allein das Lostreten einer derartigen Kampagne durch die Bayern-Führung stellt ein Armutszeugnis erster Güte dar.
Schon um in der Champion’s League gegen Basel über die Runden zu kommen, werden sich die Bayern nicht nur individuell erheblich steigern müssen. Sie müssen auch ihre Spielweise deutlich variabler gestalten, Bälle schneller nach vorne bringen und sich zu einem Kombinationsspiel aufraffen, auch eine gut organisierte Defensive wenigstens hin und wieder aufreißen kann.
Gelingt das nicht, wird es schon gegen Basel sehr schwer; für mehr dürfte es danach in der CL aber ohne eine solche deutliche Steigerung nicht mehr reichen.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 19:25
von Pfeffersteak
Dino hat geschrieben:Mal abgesehen davon, dass ich zu denen gehöre, die sich über Niederlagen (ein 0:0 in Freiburg kann man ruhig als Niederlage gelten lassen) der Bayern freuen, hier mal ein paar ernsthafte Gedanken zum FCB:
Wenn man die Bayern in der laufenden Rückrunde einige Male gesehen hat, stellen sich durchaus mit einiger Aktualität wieder mal die Fragen, die bezüglich des FC Bayern schon so oft gestellt und diskutiert wurden:
Hat der FC Bayern so etwas wie eine „Fußballphilosophie“?
Und wenn ja welche?
Und ist es die richtige, um national und international erfolgreich zu sein?
Schon traditionell baut man beim FC Bayern sehr stark auf die individuellen Qualitäten der (zumeist auch entsprechend teuren) Spieler. Das ist sozusagen die „Real-Madrid-Philosophie“, mit der man (s. Real in dieser Saison) durchaus erfolgreich sein kann, auch wenn das Verhältnis von finanziellem Aufwand und sportlichem Ertrag nicht immer das beste ist.
Bei Bayern kommt (s. 1. Halbzeit in Freiburg) noch ein vergleichsweise starres Spielen in Positionen dazu, das für den Gegner entsprechend berechenbar ist. Spielt man dazu noch langsam und umständlich mit vielen Rück- und Querpässen kann sich die gegnerische Mannschaft immer wieder ordnen und in der Tiefe gestaffelt aufstellen.
Offensichtlich ist die Theorie, wonach Dominanz beim Ballbesitz sich auf Dauer spielentscheidend durchsetzt mit dem Abgang von Louis van Gaal beim FC Bayern nicht (aus den Köpfen) verschwunden.
Für das entgegengesetzte Prinzip steht international der FC Barcelona, bei dem mannschaftliche Organisation, Kombinationsspiel und Kreativität immer wieder Überraschungsmomente schaffen, die zu Torchancen (und Toren) führen.
In Deutschland kommen zurzeit die Borussen aus Dortmund und Mönchengladbach dieser Philosophie und Spielweise am nächsten. An guten Tagen sind auch Schalke und Hannover 96 auf diesem Weg zu erkennen.
Dass beide Borussias aktuell die Nase vorne haben, ist kein Zufall und erst Recht nicht damit zu erklären, dass die Schiedsrichter die Bayern benachteiligen. Allein das Lostreten einer derartigen Kampagne durch die Bayern-Führung stellt ein Armutszeugnis erster Güte dar.
Schon um in der Champion’s League gegen Basel über die Runden zu kommen, werden sich die Bayern nicht nur individuell erheblich steigern müssen. Sie müssen auch ihre Spielweise deutlich variabler gestalten, Bälle schneller nach vorne bringen und sich zu einem Kombinationsspiel aufraffen, auch eine gut organisierte Defensive wenigstens hin und wieder aufreißen kann.
Gelingt das nicht, wird es schon gegen Basel sehr schwer; für mehr dürfte es danach in der CL aber ohne eine solche deutliche Steigerung nicht mehr reichen.
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Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 19:53
von Soccer_Scientist
Der FC Barcelona als herausragendes Beispiel für mannschaftliche Leistung ohne teure Spielereinkäufe ist zumindestens mal überraschend.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 20:40
von Pfeffersteak
Soccer_Scientist hat geschrieben:Der FC Barcelona als herausragendes Beispiel für mannschaftliche Leistung ohne teure Spielereinkäufe ist zumindestens mal überraschend.
Davon hat er nichts geschrieben. Du Haarindersuppesucher

Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 20.02.2012 22:05
von Soccer_Scientist
Pfeffersteak hat geschrieben:Davon hat er nichts geschrieben. Du Haarindersuppesucher

Ich könnte auch ganz ketzerisch fragen, wie lange Bayern mit dieser Methode schon erfolgreich ist......und wie lange die anderen Mannschaften mit ihrer.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 21.02.2012 08:34
von Dino
Man kann auch fragen, seit wann in der Bundesliga internationale Entwicklungen modernen Fußballs aufgenommen und umgesetzt wurden. So lange ist das noch nicht her. Und es ging nicht von den Top-Vereinen aus, sondern eher von solchen mit sehr begrenzten Mitteln. Freiburg unter Finke war eigentlich so etwas wie ein Pionier auf diesem Gebiet.
Auch in Dortmund und Mönchengladbach ist die Hinwendung zu einer modernen kollektiven Spielweise zumindest teilweise von wirtschaftlichen Zwängen gefördert worden.
Wer sich noch daran erinnert, wie die Bayern in den 70er Jahren von Ajax Amsterdam überrollt wurden und gar nicht wußten, wie ihnen geschah, kann sich schon wundern, dass es so lange gedauert hat, bis man begriffen hat, dass es da durchaus eine Menge zu lernen gab. Der deutsche WM-Sieg 1974 hat diesbezüglich eher hemmend gewirkt und die Einsicht darauf verstellt, dass die Holländer eigentlich den besseren und erfolgversprechenderen Fußball vorgeführt haben. Verloren haben sie das Finale nicht zuletzt aus Überheblichkeit und einer Unterschätzung der Kampfkraft der deutschen Mannschaft. Ganz gewiss aber nicht, weil sie in der fußballerischen Entwicklung hinter den Deutschen zurücklagen.
In Sachen Real - Barcelona ist natürlich klar, dass auch Barcelona eine Veranstaltung auf extrem hohen wirtschaftlichen Level betreibt. Der Unterschied zwischen beiden liegt aber durchaus darin, dass Barcelona seit den Zeiten eines Johann Cruyff über eine entwickelte Spielphilosophie verfügt und die personelle Entwicklung der Mannschaft strikt danach ausrichtet. Zudem haben sie deutlich mehr "Eigengewächse" im Kader als Real.
Und das trifft so ziemlich genau auch für die Unterschiedlichkeiten etwa zwischen den Bayern und den beiden Borussias zu.
Kurioser Weise hat ja gerade der aus anderen Gründen geschasste Louis van Gaal in Sachen "Eigengewächse" noch die mit Abstand meisten Verdienste aller Bayern-Trainer der letzten 10 bis 20 Jahre vorzuweisen.
Ich sehe Bayerns Auseinandersetzung mit dem United-Bezwinger Basel mit großem Interesse entgegen. Bayern wird gegenüber den letzten Spielen nicht nur rein leistungsmäßig (läuferisch, Zweikämpfe) zulegen, sondern auch zu einer moderneren, sprich deutlich mehr auf Tempo- und Kombinationsspiel ausgelegten Spielweise finden müssen. Ich bleibe dabei, schaffen sie das nicht, wird es - auch wenn es gegen Basel noch reichen sollte - ein vorzeitiges Aus in der CL geben.
Trainer und Mannschaft sind jedenfalls jetzt extrem gefordert, weil es beliebig schwer ist, so eine Umstellung der Spielweise unter dem aktuellen Druck in der CL und der Bundesliga gleichsam aus dem Stand zu bewerkstelligen. Die Bayern sind aktuell eben nicht (mehr) in einer Position der Stärke, in der sie von oben auf die Fehler und Einbrüche der Konkurrenz warten konnten. Und in der CL ist es jetzt nicht Manchester, Real oder Inter, mit denen man sich ja gerne auf Augenhöhe sieht, sondern Basel gegen das man sich ein Scheitern dem eigenen Selbstverständnis nach gar nicht leisten darf.
Re: 1. Bundesliga - Laberthread
Verfasst: 21.02.2012 11:17
von Teebeutel
Ich mag Barcelona. Dino zeigt die Gründe sehr gut auf.
Barca hat ne gute Mischung aus eigenen Talenten und Stars. Außerdem holen die nicht auf Teufel komm raus irgendwelche, sondern solche die zu dem System passen.