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Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 19.03.2019 16:27
von Dino
Roberto hat geschrieben:Bei der Bundeswehr gibt es Nazis? Das habe ich nicht erwartet.

Mitteldeutsche Zeitung hat geschrieben:Datemasch hat nun auch Probleme mit seinem Arbeitgeber, der Bundeswehr, bekommen. „Der Fall wird derzeit disziplinarrechtlich untersucht“, sagt ein Sprecher der Streitkräftebasis in Bonn. Mehr könne er dazu nicht mitteilen, weil es sich um ein laufendes Verfahren handele.
Die in sozialen Medien verbreitete Information, dass der Torwart auch zum Kader der Bundeswehr-Fußball-Nationalmannschaft gehört, sei falsch, sagt der Sprecher. Datemasch habe lediglich an zwei Sichtungslehrgängen und einem Testspiel gegen das UK Armed Forces Football Team in Rostock teilgenommen. „Seine Leistungen haben für die Nationalmannschaft aber nicht ausgereicht“, so der Bundeswehrsprecher.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 18.04.2019 20:53
von Ggaribaldi
"Neues" aus Lübeck
https://m.bild.de/sport/fussball/fussba ... obile.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 18.04.2019 23:14
von Lyrico
https://www.sportbuzzer.de/artikel/dass ... HxYs1QYihY" onclick="window.open(this.href);return false;
Mal schauen ob sich die Anschuldigungen bewahrheiten. Falls ja sollte das dementsprechend ordentlich bestraft werden. Aber wie es in diesem Bericht steht war wohl allgemein ordentlich was los in Hannover .
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 06.08.2019 11:54
von Soccer_Scientist
BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel und Ex-Dortmund-Spieler Patrick Owomoyela sorgen gerade für heftige Diskussionen unter Dortmund-Fans. Denn das Testspiel Ende Juli gegen Udinese Calcio haben die beiden für das vereinseigene Streamingangebot BVB.tv kommentiert – und dabei die Italiener mehrfach als "Itaker" bezeichnet. Das berichtet der WDR, nachdem im BVB-Forum "Schwatzgelb" mehrere Nutzer sich für Dickel und Owomoyela fremdschämen und darüber diskutieren, ob die Kommentare "latent rassistisch oder einfach nur doof" seien.
Auch über Spielernamen sollen die beiden sich lustig gemacht haben. Besonders angetan hatte es den beiden offenbar Udinese-Stürmer Kevin Lasagna, den sie immer wieder "Lasagne" nannten.
https://www.stern.de/sport/fussball/bvb ... 33984.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 06.08.2019 12:45
von Johann Ohneland
Nobby Dickel war jetzt auch noch nie jemand, der durch sonderlich reflektierte Aussagen aufgefallen wäre. Schießt in seinem BVB-Enthusiasmus gerne mal übers Ziel hinaus.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 07.08.2019 09:43
von James
Soccer_Scientist hat geschrieben:BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel und Ex-Dortmund-Spieler Patrick Owomoyela
Dickel bleibt Dickel und Patrick hätte Bielefeld niemals verlassen dürfen. Leider gab es damals einen Stromausfall, so dass „der Zaun“ nicht unter Spannung stand ... Schlimm!
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 07.08.2019 10:08
von Soccer_Scientist
Ich finde die Hitler-Imitation überhaupt nicht so wild.
Aber "Itaker" ist zweifelsohne herabwertend gemeint.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 07.08.2019 12:56
von Ggaribaldi
Gut, dass Owomoyela sich wehrt. Uebertriebenes Geschrei mal wieder
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 07.08.2019 14:43
von Ggaribaldi
https://www.welt.de/politik/deutschland ... batte.html" onclick="window.open(this.href);return false;
„PROBLEME SIND REAL“
Merkels Afrikabeauftragter fordert Debatte über Tönnies‘ Äußerungen
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 07.08.2019 15:13
von Johann Ohneland
Puh. Da will ein Typ keine Steuern zahlen und seine Unternehmen energetisch umrüsten wegen des Klimawandels, weil die in Afrika zu viel pimpern und dann findet sich tatsächlich jemand, der das als kontroversen Debattenbeitrag darstellt. Da kann man auch fordern, dass so lange Deutschland der drittgrößte Klimasünder der Welt ist, hier allen Deutschen die Kinder weggenommen werden und das damit rechtfertigen, dass der Klimawandel ja real wäre. Würde zurecht nicht gut ankommen.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 07.08.2019 17:22
von Dino
Dass die Herren Dickel, Owomoyela und Tönnies Rassisten sind, glaube ich eher nicht, nicht im Sinne einer aktiv gelebten militant-negativen Einstellung gegenüber Menschen anderer Haufarbe oder Herkunft.
Dass sie aber, obwohl alle drei schon etwas länger im Erwachsenenalter, offenbar nichts dabei fanden, in geschmackloser Weise in typisch rassistische Klischees und Ausdrucksweisen zu verfallen, weckt schon Zweifel daran, ob sie für ihre jeweiligen Funktionen wirklich die richtigen Leute sind.
Mit nachträglichen Beteuerungen des Bedauerns und den Aussagen, „es doch nicht so gemeint“ zu haben, habe ich generell ein Problem. Ich denke immer, dass das Bedauern eher dem Umstand gilt, unverhofft im Fettnäpfchen gelandet zu sein und dafür heftige Kritik zu ernten.
In der causa Tönnies finde ich es fast noch beschämender, dass das Auditorium mit reichlich „Spitzen der Gesellschaft“ mittenmang nach einer Schrecksekunde applaudiert hat, anstatt auf die Entgleisungen des Redners mit Missfallensbekundungen zu reagieren.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 08.08.2019 13:19
von Johann Ohneland
https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/ ... 1565259006
Austritt aus CDU "eine logische Konsequenz"
Es war vor allem die Reaktion seines Parteifreundes und Afrikabeauftragten der Bundesregierung Günter Nooke, die Charles M. Huber zu seiner Entscheidung bewogen hat. Nookes Reaktion auf den Tönnies-Fall sei "demütigend" gewesen. Er habe die Aussagen von Tönnies relativiert und dadurch gezielt unterstützt. Afrika sei dadurch "gezielt zum Fußabstreifer der deutschen Innenpolitik" geworden. Huber sieht seinen Austritt daher als "eine logische Konsequenz".
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 09.08.2019 16:59
von Dino
Herr Nooke ist mir schon lange als einer der ansonsten nicht übermäßig zahlreichen personellen Fehlgriffe von Frau Merkel aufgefallen. Der sollte sein Amt auch mal ruhen lassen, für drei Monate oder - noch besser - überhaupt.
Auf ewig kann man nicht vom Nimbus eines DDR-Bürgerrechtlers leben und dabei fortlaufend reaktionären Unsinn verzapfen.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 09.08.2019 17:18
von Schranzi386
Ich habe mehrere Freunde die aus Afrika kommen und die haben über die Aussagen von Tönnies gewitzelt und dem teilweise auch zugestimmt. Der Teil mit den Kraftwerken lässt sich noch so umschreiben, dass Afrika wirtschaftliche Förderungen benötigt. Dies ist in meinen Augen weder rassistisch, noch beleidigend , sondern korrekt. Der zweite Teil, dass die Afrikaner dann aufhören würden Kinder zu produzieren, den sollte man in der Öffentlichkeit nicht sagen.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 09.08.2019 17:30
von Johann Ohneland
Dino hat geschrieben:Herr Nooke ist mir schon lange als einer der ansonsten nicht übermäßig zahlreichen personellen Fehlgriffe von Frau Merkel aufgefallen. Der sollte sein Amt auch mal ruhen lassen, für drei Monate oder - noch besser - überhaupt.
Auf ewig kann man nicht vom Nimbus eines DDR-Bürgerrechtlers leben und dabei fortlaufend reaktionären Unsinn verzapfen.
Das trifft es ganz gut. Tönnies ging es auch nicht um Wirtschaftsförderung, sondern er will seine Betriebe nicht auf umweltschonendere Techniken einstellen, sondern lieber dafür sorgen, dass "die da in Afrika weniger pimpern". Was halt völlig am Problem vorbeigeht und sich eben klassisch kolonialer Weltbilder bedient. Die Kritik an den Aussagen ist schon völlig berechtigt. Ob sie danm so schlimm sind, dass Tönnies sein Amt niederlegen muss, ist ne andere Frage. Das allerdings Herr Nooke das nicht wirklich als problematisch sieht, passt in der Tat in seine bisherigen "Leistungen". Die Wissenschaft und Universitäten haben ja auch bereits mit ihm gebrochen.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 13.08.2019 15:42
von Bankwärmer
Schranzi386 hat geschrieben:Ich habe mehrere Freunde die aus Afrika kommen und die haben über die Aussagen von Tönnies gewitzelt und dem teilweise auch zugestimmt. Der Teil mit den Kraftwerken lässt sich noch so umschreiben, dass Afrika wirtschaftliche Förderungen benötigt. Dies ist in meinen Augen weder rassistisch, noch beleidigend , sondern korrekt. Der zweite Teil, dass die Afrikaner dann aufhören würden Kinder zu produzieren, den sollte man in der Öffentlichkeit nicht sagen.
Aber zuhause, da darf man noch richtig über die Afrikaner abledern oder wie darf ich das verstehen?
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 13.08.2019 18:30
von Dino
Wenn Herr Tönnies der Meinung ist, dass mehr wirtschaftliche Hilfe aus den entwickelten Ländern, wie etwa auch aus Deutschland, an die Länder Afrikas gehen sollte, dann ist das eine Meinung, die einiges für sich hat.
Die kann er dann auch öffentlich vertreten, ohne dabei in einer reichlich primitiven und herablassenden Art rassistische Klischees zu bedienen. Genau das hat er aber getan. Und das ist nun einmal eine Sache, über die man nicht "einfach so" hinwegsehen und hinweggehen kann. Zumindest sollte man es nicht.
Als Reaktion sein Aufsichtsratsmandat drei Monate ruhen zu lassen, aber hinter den Kulissen weiterhin seinen erheblichen Einfluss auszuüben, ist doch nun wirklich keine Reaktion, die glaubhaft Einsicht und Bedauern vermittelt. Was ist ein Ehrenrat wert, der sich offensichtlich nicht traut, dem großen Boss ernsthaft deutlich zu machen, dass so etwas nun eben nicht ohne Konsequenzen bleiben kann.
Die Positionierung des FC Schalke 04 als Verein, der sich entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung stellt, wirkt so jedenfalls nicht besonders glaubwürdig, zumindest nicht, was die diesbezügliche Reaktion des Vereins und seines Ehrenrats betrifft.
Unter diesen Umständen und vor diesem Hintergrund ist jede Aktivität von Schalke-Mitgliedern und Anhängern, die deutlich macht, dass hier Grenzen des Anstands deutlich überschritten und Werte des Vereins grob missachtet wurden, mehr als nur berechtigt und angemessen.
Ich würde nicht so weit gehen, Herrn Tönnies jetzt gleich als Rassisten zu bezeichnen. Er selbst sagt allerdings, ihm seien diese unseligen Formulierungen "rausgerutscht". Rausrutschen kann aber doch wohl nur, was auch drin war. Damit klarzukommen, ist jetzt sein Problem.
Von den anwesenden Koryphäen aus der Wirtschaft, der Verwaltung und sogar den christlichen Kirchen hat man auch noch kein öffentliches Wort des Bedauern dazu gehört, dass sie die "rausgerutschten" Äußerungen von Herrn Tönnies auch noch mit Beifall bedacht haben, anstatt in geeigneter Form ihre Ablehnung oder wenigstens ihr Missfallen zu bekunden. Jämmerlich!
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 25.08.2019 23:06
von Schwede
Chemnitzer FC prüft rechtliche Schritte gegen eigene Fans
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Beim Drittliga-Spiel des Chemnitzer FC gestern bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern hatten nach Angaben des Vereins Fans den Geschäftsführer des CFC, Thomas Sobotzik, als „[...]“ beschimpft. Zudem soll es rassistische Rufe gegen eigene Spieler gegeben haben. Der Verein hatte über die Vorfälle gestern in einer Mitteilung auf der eigene Website berichtet. „Bedrohungen und Aussagen wie ‚[...]‘ oder ‚Daniel Frahn ist wenigstens kein Neger‘ dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“ Der Verein prüfe derzeit alle rechtlichen Schritte und werde diese konsequent umsetzen, hieß es weiter.
https://www.deutschlandfunk.de/beleidig ... _id=457228" onclick="window.open(this.href);return false;
Die Punkte in den eckigen Klammern hat übrigens die Forensoftware gesetzt.
Die ist nen Versionsstand weiter als offenbar viele der CFC-Anhänger.

Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 26.08.2019 08:23
von Dino
Schon längst überfällig. Und beileibe nicht nur in Chemnitz.
Re: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball
Verfasst: 03.09.2019 08:53
von Ggaribaldi
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Angreifer bei Inter-Sieg in Cagliari rassistisch verunglimpft
Affenlaute gegen Lukaku: "Es ist 2019 und wir entwickeln uns zurück"