Re: Andere Supporters
Verfasst: 19.03.2012 17:22
Ja, perfide scheint mir da als Wort nicht stark genug.
https://www.oldenburg-forum.de/
Das hat mit Erpressung herzlich wenig zu tun, es ist ein Angebot. Man kann das für Strafen eingeplante Geld für Strafen ausgeben und den Rest des Etatposten einbehalten. Man kann aber auch den Rest des Etatpostens für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen. Klar, je weniger Strafen bezahlt werden müssen, desto mehr bleibt unterm Strich übrig. Aber daraus eine Erpressung ableiten zu wollen, ist doch weit hergeholt. Es ist eine Anregung zum Überdenken der vorhandenen Positionen, die man annehmen kann oder auch nicht.JanW hat geschrieben:Überleg mal was du da gerade geschrieben hast , BMP. Das ist Erpressung auf dem Rücken Krebskranker Menschen was die Eintracht da betreibt.
Sie müssen das Geld nicht für die Hilfe kranker Menschen ausgeben. Der Verein hätte es auch sein lassen können.JanW hat geschrieben:Naja ich kann ja schlecht erwarten das du meine Meinung bzw Position verstehst oder vertrittst. Jeder hat seine Meinung. Für mich bleibt es schlichtweg Erpressung. Im übertragenen Sinne heißt es für mich ganz einfach : "Wenn ihr nicht aufhört zu zünden, dann werden wir weniger Geld für arme Krebskranke Menschen spenden, und das wollt ihr doch auch nicht,oder " ? Les dir den Text der UF doch noch einmal durch. Es geht für die Eintracht nur um läppische 50.000 Euro. Das ist nicht mal ein Furz im so großen Etat der Diva vom Main. Wenn man etwas wirklich gutes tun will spendet man freiwillig ein paar Euro mehr, tut was gutes und macht nicht so ein Theater, das die Ultras dann schuld wären, wenn kein oder weniger Geld gespendet wird als gedacht...
Lieber ein Marketing-Opfer als ein Erpressungs-Opfer.Ggaribaldi hat geschrieben:Man bist du ein Marketing-Opfer
doneder neue cody hat geschrieben: hmm oder: für jeden, der ihn auf ignore setzt, zahl ich nen zehner für wohltätigkeitskram
Billiger Marketingtrick. Daten sammeln. Die meisten nehme eh das Bier. Für Wohltätigkeitskram bleibt da wenig übrig. Das wenige versickert dann irgendwo.der neue cody hat geschrieben:jeder, der bmp auf ignore setzt, kriegt n bier von mir ausgegeben
hmm oder: für jeden, der ihn auf ignore setzt, zahl ich nen zehner für wohltätigkeitskram
http://cfhh.net/?p=3376„Wenn ihr zündet, stirbt dieser kleine Hund!“ – Repressionen als Ausdruck der Hilflosigkeit
Um es vorweg zu nehmen: Selbstverständlich sind Aktionen, wie der halsbrecherische Angriff auf einen Gladbacher Fanbus oder auch auf einen Neunsitzer mit Frankfurter Fans absolut nicht zu tolerieren. Hier wurde die Grenze der Rivalität überschritten und (mindestens) billigend in Kauf genommen, dass Menschen schwer verletzt oder sogar getötet werden könnten. Das ist verurteilenswert.
Genauso verurteilenswert ist allerdings das Vorgehen des 1. FC Köln, der laut Pressemitteilung den Ultras der Wilden Horde nicht nur sämtliche Privilegien entzogen hat, sondern nunmehr auch ihren Status als Fanclub des FC verneinen. Zusätzlich erdreistet sich die Vorstandsetage des Vereins, den staatlichen Organen zu „empfehlen“, die Gruppe zu verbieten. Manch einer mag angesichts des Vorfalls nahe Siegburg (Kölner Fans versuchten nach Pressemeldungen angeblich, einen Gladbacher Fanbus anzugreifen, ihn von der Autobahn zu drängen und bewarfen ihn mit Steinen) sagen „Recht so!“. Mit geltendem deutschem Recht hat das allerdings nichts zu tun. Hier wird eine Hexenjagd veranstaltet, die jeder rechtstaatlichen Grundlage entbehrt und einzig dem Ziel dient, eine unbequeme Fangruppierung zu diskreditieren, wenn nicht sogar zu zerstören. Denn Fakt ist: Die Wilde Horde hat sich von dem Angriff distanziert und klargestellt, dass sie nicht Drahtzieher der Aktion war. Medienberichten zufolge waren einzelne Mitglieder allerdings beteiligt. Die Personen, gegen die polizeilich ermittelt wird, sind jedoch von allein aus der Gruppe ausgetreten.
Repression als Ausdruck der Hilflosigkeit also, und um ein Statement zu erzwingen. Die Stellungnahme der Horde reichte dem FC nämlich nicht aus. Dieser hatte eine Entschuldigung der Gruppe gefordert, die nicht erfolgt war. Vollkommen berechtigt, denn man kann sich nicht für etwas entschuldigen, was man nicht getan hat. Natürlich war es das Kalkül des Clubs, dass die Entschuldigung beim Erzfeind – eine von Vereinsseite auferlegte Demütigung – nicht erfolgen würde. Denn somit lassen sich Repressionen in unserer Gesellschaft hervorragend legitimieren. Geradezu ein Glücksfall war es da außerdem für den Club aus der Domstadt, dass am Donnerstag, den 15. März 2012 dann auch noch zahlreiche Wohnungen sowie der Clubraum der Wilden Horde durchsucht wurden und der schockierten bzw. sensationsgeilen Öffentlichkeit spektakuläre Funde präsentiert werden konnten. „Sprengstoff“ bzw. „verbotene Pyrotechnik“, die so unfassbar gefährlich ist, dass das LKA das Zeug gleich einkassierte, anstatt den Fund stolz den Medien zu präsentieren, Rauschgift, sowie Waffen wie einen Baseballschläger und Gaspistolen sowie Sturmhauben und Tücher (!). Außerdem zwei Faschingsmasken. Da wird man nicht nur in der Karnevalshochburg Köln geschluckt haben. Zudem wurden diverse Personen mit auf die Wache genommen. Grund genug also für den 1. FC Köln, der Horde den Fanclubstatus abzuerkennen und über die Medien ein Verbot zu „empfehlen“ bzw. ganz dreist zu fordern. Beweise oder sogar ein Urteil, das den Betroffenen nachweist, am Busüberfall beteiligt gewesen zu sein? Fehlanzeige! Denkt Euch Euren Teil zu den Moralaposteln im Vorstand des FC…
Wo wir gerade bei Moral sind: schon von Eintracht Frankfurt gehört? Die Chefetage möchte 50.000 Euro an die DKMS, eine gemeinnützige Organisation, spenden. Mit jedem Vorfall (Pyrotechnik, ein Becherwurf, denkt Euch was aus) wird diese Summe um den Betrag gekürzt, den der DFB der Eintracht dafür in Rechnung stellt. Findet Ihr gut? Wir finden es einfach nur widerlich. Denn die Eintracht versucht hier nichts anderes, als ihre Fans in plumper Art und Weise zu erpressen. „Wenn noch mal gezündet wird, stirbt dieser kleine Hund!“ Oder eben ein krebskranker Mensch, weil mit dem fehlenden Geld ja theoretisch durch eine Typisierung ein geeigneter Knochenmarkspender hätte gefunden werden können. Wie unfassbar zynisch und menschenverachtend! Hier werden todkranke Menschen instrumentalisiert, um Vereinspolitik und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Einfach nur abstoßend…
Hinzu kommt: die Fanszene der Eintracht hat in der Vergangenheit bei verschiedenen Aktionen (Fanclubturnier des EFC Bockenheim, Aktion „Wir tragen den Adler im Herzen“) Spenden für gemeinnützige Zwecke in ähnlicher Höhe generieren können. Die Eintracht selbst hat sich dabei schön rausgehalten und schlimmer noch, die Aktion „Wir tragen den Adler im Herzen“ zu torpedieren versucht. Moral? Nicht bei Bruchhagen und Co. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht um öffentlichkeitswirksame Aktionen und die Diskreditierung der Ultras, darum, einen Keil in die Fanszene zu treiben und die „guten“ Fans gegen die „schlechten“ Fans aufzuhetzen.
Leider gibt es das Modell „Repression 2.0“ auch bei uns. Leider ist der HSV Vorreiter in Sachen Aktionismus. Hier wurde schließlich als erstes einem Fanclub der OFC-Status entzogen und hier wurde mittels verstärkter Blockkontrollen (die immer noch nicht zurückgenommen wurden) versucht, die Fans in 25A gegeneinander auszuspielen. Eine Schande eigentlich und ein Zustand, den es schnellstmöglich zu beseitigen gilt.
Was zeigen uns diese Beispiele? Die Hilflosigkeit der Vereine. Repressionen werden immer dann angewandt, wenn man nicht mehr weiter weiß. Vergleichen kann man das am besten mit überforderten Eltern, die ihrem Kind eine Ohrfeige geben, weil sie sich anders nicht mehr zu helfen wissen. Und das ist in Deutschland vollkommen zu Recht unter Strafe gestellt.
Man hakt das eben ab, dass Leute der Lebensgefahr ausgesetzt worden sind mit "Das ist verurteilenswert" und faehrt fort.Um es vorweg zu nehmen: Selbstverständlich sind Aktionen, wie der halsbrecherische Angriff auf einen Gladbacher Fanbus oder auch auf einen Neunsitzer mit Frankfurter Fans absolut nicht zu tolerieren. Hier wurde die Grenze der Rivalität überschritten und (mindestens) billigend in Kauf genommen, dass Menschen schwer verletzt oder sogar getötet werden könnten. Das ist verurteilenswert.
Genauso verurteilenswert ist allerdings das Vorgehen des 1. FC Köln, der laut Pressemitteilung den Ultras der Wilden Horde nicht nur sämtliche Privilegien entzogen hat, sondern nunmehr auch ihren Status als Fanclub des FC verneinen.
Ging mir genauso beim Lesen, da so etwas nicht bagatellisiert werden darf. Schließlich handelt es sich dem Anschein nach nicht um eine abgesprochene Rauferei unter Hooligans oder um ein zufälliges Aufeinandertreffen auf einer Raststätte, sondern um einen gezielten Angriff mit Hinterlist, der Leute in Lebensgefahr gebracht hat.Ggaribaldi hat geschrieben:Also ich lese mir diese Ultratexte sowie nie zu Ende durch. Zu viel Geschwafel.
Diese Einleitung hier ist aber bemerkenswert peinlich:
Man hakt das eben ab, dass Leute der Lebensgefahr ausgesetzt worden sind mit "Das ist verurteilenswert" und faehrt fort.Um es vorweg zu nehmen: Selbstverständlich sind Aktionen, wie der halsbrecherische Angriff auf einen Gladbacher Fanbus oder auch auf einen Neunsitzer mit Frankfurter Fans absolut nicht zu tolerieren. Hier wurde die Grenze der Rivalität überschritten und (mindestens) billigend in Kauf genommen, dass Menschen schwer verletzt oder sogar getötet werden könnten. Das ist verurteilenswert.
Genauso verurteilenswert ist allerdings das Vorgehen des 1. FC Köln, der laut Pressemitteilung den Ultras der Wilden Horde nicht nur sämtliche Privilegien entzogen hat, sondern nunmehr auch ihren Status als Fanclub des FC verneinen.
Genauso verurteilenswert ist dann der Entzug von Fanclubs Privilegien. Das muss man sich mal vorstellen. Angriffe auf der Autobahn. Das Abdraengen von Autos. Pflastersteine als Wurfgschosse GENAUSO VERURTEILENSWERT wie die Aberkennung von Fanclub Privilegien. Was fuer Idioten.
Das erinnert mich an eine Running Gag bei Switsch (?) ueber die RTL-News: Die 230 Toten beim Erdbeben sind natuerlich NICHTS im Vergleich zum 2-1 Sieg der Bayern in Freiburg
(...)Frankfurt Klubchef Bruchhagen schwingt gegen die eigenen Eintracht-Schläger die moralische Keule. 50.000 Euro will der Klub am Saisonende der Deutschen Knochenmarkspenderdatei stiften- wenn sich die Fans aber wieder daneben benehmen, reduziert sich die gute Tat um das jeweilige DFB-Strafgeld. Das ist nicht nur populistisch, sondern Zynismus im Umgang mit dem Leiden Schwerstkranker. (...)
Ja, sowas ähnliches frage ich mich. Tun diese Leute das aus Kalkulation, ist ihnen der Zynismus noch bewusst oder sind diese Wesen so verstrahlt, dass sie das selber gar nicht mehr bemerken. Ich glaube letzteres fänd ich noch abstoßender.Soccer_Scientist hat geschrieben:Manchmal fragt man sich, ob solche Typen wirklich nicht nachdenken oder ob ihnen einfach jegliches Feingefühl abhanden gekommen ist.









