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Re: Andere Supporters

Verfasst: 09.02.2012 18:55
von JanW
sag in osteuropa mal das du aus deutschland kommst und du wirst mit einem freudigen heil hitler begrüßt. selbst erlebt. kann man gar nicht glauben. bulgarien war für mich am schlimmsten. in sofia prangen mitten in der stadt hakenkreuze an den wänden. nicht wenige. auch die kurven in sofia haben starke tendenzen in diese richtung. leider ...

Re: Andere Supporters

Verfasst: 10.02.2012 09:24
von InMemoriamWernerFuchs
JanW hat geschrieben: in sofia prangen mitten in der stadt hakenkreuze an den wänden.
In Verona genauso...

Re: Andere Supporters

Verfasst: 10.02.2012 09:42
von Pfeffersteak
InMemoriamWernerFuchs hat geschrieben:
JanW hat geschrieben: in sofia prangen mitten in der stadt hakenkreuze an den wänden.
In Verona genauso...
In Pakostane (Kroatien) ebenfalls

Re: Andere Supporters

Verfasst: 10.02.2012 13:51
von Ggaribaldi
Ist mir in Ecuador auch passsiert. Ahh, Hiiitler....Hiiiitler, strong man, good man

Re: Andere Supporters

Verfasst: 10.02.2012 14:51
von DjMars
Teebeutel hat geschrieben:Ich finde das so abgefuckt. Wissen die gar nicht was abgeht bzw. abging?
Genau das gleiche gilt für die Hirnis hier zu lande oder in Osteuropa die das geil finden.
Antisemitismus ist in der arabischen Welt halt generell sehr verbreitet, das ist nicht auf die Supporter von Zamalek begrenzt.

Inhalt daneben, Darstellung ansprechend.

Re: Andere Supporters

Verfasst: 10.02.2012 15:54
von Teebeutel
JanW hat geschrieben:auch die kurven in sofia haben starke tendenzen in diese richtung. leider ...
Lokomotive Plovdiv
http://www.youtube.com/watch?v=DBcBNSyqgb0

Re: Andere Supporters

Verfasst: 10.02.2012 15:59
von Teebeutel
Ultras Ahlawy ein oder zwei Wochen vor dem Unglück:
http://www.youtube.com/watch?v=1gsO9O4HsXw

Re: Andere Supporters

Verfasst: 11.02.2012 11:50
von DjMars
Teebeutel hat geschrieben:Ultras Ahlawy ein oder zwei Wochen vor dem Unglück:
http://www.youtube.com/watch?v=1gsO9O4HsXw
Die haben echt was drauf, starker Auftritt.

Re: Andere Supporters

Verfasst: 16.02.2012 11:58
von ewigfan
Teebeutel hat geschrieben:
JanW hat geschrieben:auch die kurven in sofia haben starke tendenzen in diese richtung. leider ...
Lokomotive Plovdiv
http://www.youtube.com/watch?v=DBcBNSyqgb0
ist lok plovdiv nicht der bulgarische lieblingsverein des soccer_scientist? :shock:

Re: Andere Supporters

Verfasst: 17.02.2012 00:25
von Bankwärmer

Re: Andere Supporters

Verfasst: 17.02.2012 08:24
von say
Eine Überlegung Wert da mal mitzumachen! :D

Re: Andere Supporters

Verfasst: 17.02.2012 14:58
von Teebeutel

Re: Andere Supporters

Verfasst: 17.02.2012 15:06
von Teebeutel

Re: Andere Supporters

Verfasst: 17.02.2012 17:17
von InMemoriamWernerFuchs
Bis auf ein extrem starkes Polizeiaufgebot absolut unspannend.

Re: Andere Supporters

Verfasst: 17.02.2012 19:35
von Ggaribaldi
Wie das Spiel wohl ausgegangen ist?

Re: Andere Supporters

Verfasst: 18.02.2012 03:45
von InMemoriamWernerFuchs
Das Spiel war bis auf die Tore echt larm.

Re: Andere Supporters

Verfasst: 20.02.2012 00:53
von BöllerB
Institut für Fankultur gegründet:
Wir verstehen Fußball als einen wichtigen Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens, als permanenten Ort für emotionale, individualitäts- und sinnnstiftende Gemeinschaftsinszenierungen. Rund um den Fußball formieren sich seit langer Zeit bunte, vielfältige und friedvolle Fankulturen immer wieder neu. Diese aus kultur- , verhaltens- und sozialwissenschaftlicher Perspektive zu beschreiben und zu verstehen ist unser Ziel.

Wir möchten auf der Grundlage kontinuierlicher und ausgewogener Forschungsprojekte nicht nur die selbstregulativen und partizipatorischen Einübungsprozesse einschlägiger Verhaltensmuster, sondern auch vermeintliche Fehlentwicklungen und ihre Ursachen erforschen. Eine so gestützte Arbeit des IfF sichert und reflektiert Fankulturen als Jugend- und Jungerwachsenenkultur und fördert soziale Inklusion. Darüber hinaus liefert sie wichtige Erkenntnisse und Hilfestellungen für die fußballaffinen Institutionen im sensibilisierten Umgang und Dialog mit seinen Zuschauern im kommerziellen wie traditionellen Wandel. Die internationale Orientierung erlaubt uns ebenso wie die interdisziplinäre Ausrichtung interessante Horizonterweiterungen.

Unsere Arbeit wirkt als neutrale, wissenschaftliche Ergänzung, Unterstützung aber auch als kritische Prüfung bestehender institutionalisierter Bemühungen in und um Fankulturen auf nationaler und europäischer Ebene, bietet Evaluation und Fortentwicklungsanalysen an. Dabei spielt besonders der Netzwerkcharakter eine tragende Rolle.

Wir sind ein interdisziplinärer Zusammenschluss von neugierigen Wissenschaftler_innen unterschiedlichster Fachrichtungen mit dem Ziel, zu einer Stärkung und Ausdifferenzierung der Fankulturenforschung in Wissenschaft und Lehre beizutragen. Als unabhängiges Institut möchten wir die Positionen aller Akteure des Fußballs verstehen lernen und uns für das Etablieren eines gegenseitigen Verständnis engagieren. Dabei pflegen wir einen intensiven Kontakt zu unseren „Zielgruppen“, den Fans, aber auch zu anderen Akteuren rund um den Fußball wie Vereinen, Verbänden, sozialpädagogischen Fanprojekten, Polizei, Medien etc. Wir sind spezialisiert auf die Feldforschung, beziehen unsere Partner also aktiv in die jeweiligen Forschungsprojekte mit ein. So werden realitätsnahe Expertisen, Lageeinschätzungen und sonstige Beratungsangebote entwickelt. Ziel unserer Projekte ist es, mittels qualitativer und quantitativer Methoden eine lebensweltnahe Sicht des Denkens und Handelns der Angehörigen von Fangruppen zu erlangen.

Konflikte sind ein fester Bestandteil jeglichen Zusammenlebens in einer pluralistischen Gesellschaft, dem unser Institut nachhaltig kommunikativ-deeskalierende, kooperative und integrative Ansätze zuführen will. Deshalb möchten wir die unterschiedlichsten fußballaffinen Organisationen und Fangruppen im Rahmen von Kongressen, Seminaren, Workshops, Fanhearings etc. bei der Stärkung, Weiterentwicklung und Problemlösungen unterstützen.

Wir möchten auch Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform für Forschungen rund um die spannenden deutschen Fankulturen bieten. Durch die regelmäßige Veröffentlichungen von Schriften und das Veranstalten von Workshops und Tagungen soll so die unvoreingenommene und neutrale Auseinandersetzung mit Fankulturen auf Dauer gestärkt werden.
Klingt nach einer interessanten Sache...

http://www.fankultur-institut.de

Re: Andere Supporters

Verfasst: 20.02.2012 10:28
von Teebeutel
Davon wird der Support auch nicht besser ;-)

Spaß beiseite. Vieles hat einfach nichts mehr mit Fußball zu tun.
Initiative XY, Zusammenschluss ZA, Fanforschung dies das. Da kommen paar Typen zusammen und gründen wieder ein neues Institut und erforschen wie oft man auf Toilette geht oder weiß der Geier. Und was soll dabei raus kommen? Dann haben die irgendwann eine Statistik fertig gemacht und alle freuen sich.
Kommen dadurch mehr Leute ins Stadion um für Stimmung zu sorgen o.ä.? Ich denke nicht.

Dann lieber ohne 1000 Initiativen aber so:
http://www.youtube.com/watch?v=77oxaRFhhwY
oder
http://www.youtube.com/watch?v=jOQcCLr7wz8

Kann noch mehr Beispiele bringen ;-)

EMOTIONAL ZUM IDEAL! FUßBALL ZURÜCK ZU DEN WURZELN!

Re: Andere Supporters

Verfasst: 21.02.2012 11:26
von Teebeutel

Re: Andere Supporters

Verfasst: 21.02.2012 15:41
von Senf
@Teebeutel
Um deine auf deine Fragen mit Gegenfragen zu antworten:
Wir wäre es mit einer vernünftigen "Lobby" für Fans oder zumindestens Institutionen mit fundierten wissenschaftlichen Grundlage, die in Fussballfanfragen im Idealfall die gleiche öffentliche Aufmerksamkeit wie Verbände und Polizei genießen?
Wirken sich Sperrungen von Gästeblöcken, Ausschluss von Pokalwettbewerben, Materialverbote oder personalisierte Eintrittskarten auf den Support aus?

Klar nicht jede Initiative kann die Welt verändern, geschweige denn besser machen aber ich persönlich begrüße jeden Schritt in die Richtung, Fans in der Öffentlichkeit eine Stimme zu verleihen oder zumindestens statistische Daten zu liefern, die die Polemik, mit der Fans als Sündenböcke gebrandmarkt werden, eben als solche zu entlarven.

Wo wir gerade beim Thema Initiativen und dies das sind:
Die RSH rät: Umlegung von Verbandsstrafen anwaltlich prüfen lassen

Mit Bedauern hat die RSH zur Kenntnis genommen, dass sich ein junger Mann aus Franken einen Tag nach der Ankündigung, dass sein Verein eine Verbandsstrafe des DFB voll auf ihn umlegen werde, das Leben genommen hat. Medienberichten zufolge hat der Fußballfan bei einem DFB-Pokalspiel eine Leuchtrakete auf das Feld geschossen, weshalb sein Verein vom DFB eine Strafe von 10.000 Euro erhalten haben soll. Offensichtlich hat der Verein darauf hin verkündet, er werde den „Störer“ in Regress nehmen.

Ob das überhaupt möglich ist, ist allerdings höchstrichterlich bis dato nicht geklärt. Unsere Juristen vertreten hier einen eindeutigen Standpunkt: Die Umlegung einer Verbandsstrafe auf den Störer ist völlig systemwidrig und daher nicht rechtmäßig. Zur Begründung kann man für den Laien verständlich darauf hinweisen, dass es nicht Sinn und Zweck der durch den DFB verhängten Strafe ist, dass sich der Verein beim Störer schadlos halten kann.

Da stellt sich schon die Frage, inwiefern dem Verein ein „Schaden“ entsteht, wenn dieser sich vertraglich auf Regelungen verpflichtet, die ihn unter bestimmten Umständen zu Zahlungen verpflichten. Der DFB verhängt die Strafen deshalb, weil der Verein „künftig besser aufpassen“ soll, nicht damit der Verein sich um Regress bemühen muss.

Man stelle sich nur einmal vor, ein Verein, dem eine solche Strafe droht, weiß, dass er sich das Geld vom Störer wieder holen kann. Er lässt sich daraufhin von einem mittelmäßig erfolgreichen Anwalt vor dem Sportgericht vertreten. Warum eigentlich? Er kann sich doch, egal welche Höhe die Strafe umfasst, diese eh wieder holen. Bleibt nur das Risiko, dass derjenige nichts hat. Der Anwalt also fährt nach FFM und steht dort vor dem Gericht. Mit welcher Motivation soll er denn für eine geringere Strafe kämpfen? Oder wird er sich – weil er sich beim DFB seit langem auskennt und den „Flurfunk“ zu deuten weiß - sofort auf eine Strafe einlassen?

In letzter Konsequenz bleiben diese „Verfahrensfehler“ oder taktischen Fehler am Störer hängen. Das könnte man jetzt mit einigem Recht mit einem „Na und?“ quittieren. Die RSH muss aber auch Personen helfen, die sich mehr oder weniger schuldhaft daneben benommen haben.

Wir können und wollen nicht dulden, dass Privatpersonen aufgrund eines mitunter nun wirklich harmlosen Fehlverhaltens ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubt werden.

Betroffene sollten sich nach unserer Auffassung auf jeden Fall kompetenten Rechtsrat suchen, jeder Fall ist anders und pauschale Ratschläge können wir nicht geben!
http://www.stadionwelt-fans.de/index.ph ... ws_id=4874