Re: VfB Oldenburg - VfL Osnabrück, Sa., 3.9.22, 14 Uhr
Verfasst: 05.09.2022 14:12
Das Spiel - mit etwas Abstand und weniger Emotionen - nochmals komplett angesehen. Der Eindruck, dass es ein beiderseits „wildes“ Spiel war, hat sich für mich bestätigt.
Osnabrück. (T. Schweinsteiger) hat offensichtlich unsere bisherigen Auftritte in Liga drei studiert. Auf jeden Fall hatte man mehrfach gute Antworten auf unser hohes Pressing. Die vordere Linie wurde einige Male mit schnellen Vorstößen durchbrochen und wir hatten dann keine Zeit mehr wieder in eine defensive Ordnung zu kommen. Die Szene vor dem Elfmeter, das Abseitstor der Osnabrücker und auch das 1:2 waren dafür beispielhaft.
Zum 1:3 muss man nicht viel sagen, ein Patzer, wie er nicht passieren darf, aber gelegentlich eben doch unterläuft (ist selbst einem Manuel Neuer schon passiert).
„Normal“ bis Du nach so einem 1:3 schon erledigt, kassierst eher noch das 1:4, als dass Du nochmal zurückkommst. Dass Brand so schnell verkürzen konnte, war wohl das Schlüsselmoment des ganzen Spiels. Ich behaupte, dass Osnabrück gar nicht mehr dazu gekommen ist, sich von dem Schock dieses Gegentors zu berappen. Ehe sie dazu kamen, fielen ja schon die Tore zum 3:3 und zum 4:3.
Die Abwehrleistung von Osnabrück war schon in der ersten Halbzeit bestenfalls „so lala“. In der zweiten Halbzeit war sie richtig schlecht. Die kriegten ja im defensiven Mittelfeld überhaupt keine Stabilität mehr rein und waren läuferisch nicht nur einem Max Wegner krass unterlegen. Auch die Abwehr wirkte über beide Außenbahnen (links noch mehr als rechts) schlicht überfordert.
Natürlich spielt man immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Von daher waren es natürlich auch Stärken unserer Mannschaft, die den VfL schlecht aussehen ließen. Bei uns hatte ich zudem den Eindruck, dass im Derby so einige Knoten mit lautem Knall geplatzt sind.
Auf jeden Fall gilt es aber, die richtigen Lehren aus dem Osnabrück-Spiel zu ziehen. Und ganz so „wild“ sollte die Mannschaft sich besser nicht wieder präsentieren. Die Konkurrenz hat uns inzwischen auf dem Schirm und wird sich von mutiger Spielweise und hohem Anlaufen nicht mehr so leicht überraschen lassen. Und unsere Gegner haben auch Trainer, die ihre Mannschaften auf die Spielweise der anderen Seite gut einstellen können.
Es ist jetzt eine Herausforderung für die Mannschaft und den Trainer, ihrerseits erforderliche Anpassungen der eigenen Spielweise zu entwickeln.
Osnabrück. (T. Schweinsteiger) hat offensichtlich unsere bisherigen Auftritte in Liga drei studiert. Auf jeden Fall hatte man mehrfach gute Antworten auf unser hohes Pressing. Die vordere Linie wurde einige Male mit schnellen Vorstößen durchbrochen und wir hatten dann keine Zeit mehr wieder in eine defensive Ordnung zu kommen. Die Szene vor dem Elfmeter, das Abseitstor der Osnabrücker und auch das 1:2 waren dafür beispielhaft.
Zum 1:3 muss man nicht viel sagen, ein Patzer, wie er nicht passieren darf, aber gelegentlich eben doch unterläuft (ist selbst einem Manuel Neuer schon passiert).
„Normal“ bis Du nach so einem 1:3 schon erledigt, kassierst eher noch das 1:4, als dass Du nochmal zurückkommst. Dass Brand so schnell verkürzen konnte, war wohl das Schlüsselmoment des ganzen Spiels. Ich behaupte, dass Osnabrück gar nicht mehr dazu gekommen ist, sich von dem Schock dieses Gegentors zu berappen. Ehe sie dazu kamen, fielen ja schon die Tore zum 3:3 und zum 4:3.
Die Abwehrleistung von Osnabrück war schon in der ersten Halbzeit bestenfalls „so lala“. In der zweiten Halbzeit war sie richtig schlecht. Die kriegten ja im defensiven Mittelfeld überhaupt keine Stabilität mehr rein und waren läuferisch nicht nur einem Max Wegner krass unterlegen. Auch die Abwehr wirkte über beide Außenbahnen (links noch mehr als rechts) schlicht überfordert.
Natürlich spielt man immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Von daher waren es natürlich auch Stärken unserer Mannschaft, die den VfL schlecht aussehen ließen. Bei uns hatte ich zudem den Eindruck, dass im Derby so einige Knoten mit lautem Knall geplatzt sind.
Auf jeden Fall gilt es aber, die richtigen Lehren aus dem Osnabrück-Spiel zu ziehen. Und ganz so „wild“ sollte die Mannschaft sich besser nicht wieder präsentieren. Die Konkurrenz hat uns inzwischen auf dem Schirm und wird sich von mutiger Spielweise und hohem Anlaufen nicht mehr so leicht überraschen lassen. Und unsere Gegner haben auch Trainer, die ihre Mannschaften auf die Spielweise der anderen Seite gut einstellen können.
Es ist jetzt eine Herausforderung für die Mannschaft und den Trainer, ihrerseits erforderliche Anpassungen der eigenen Spielweise zu entwickeln.