Re: 3.Liga
Verfasst: 24.10.2010 15:32
Und Dresden spielt wohl beim nächsten mal vor leeren Rängen 
Quelle: SPON.deDrittligist Hansa Rostock will auf die erneuten Ausschreitungen von einigen seiner Fans umgehend reagieren. "Wir werden uns am Montag zusammensetzen und beraten, was wir noch dagegen tun können", sagte Vorstandschef Bernd Hofmann und kündigte im NDR an, auf den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zuzugehen. "Wir werden von uns aus einen Vorschlag unterbreiten, wie die Strafe aussehen soll", betonte der 41-Jährige. Vermummte Hansa-Anhänger hatten am Samstag vor und während des Ostduells bei Dynamo Dresden (2:2) Böller, Leuchtkugeln und andere Pyrotechnik gezündet. Das Spiel war deshalb erst mit Verspätung angepfiffen worden.
http://www.youtube.com/watch?v=DVDWiWIDxLsGgaribaldi hat geschrieben:Sind Leuchtkugeln Richtung Dynamo geschossen worden? Falls nicht versteh ich nicht, was Pyro und Rauch mit "Ausschreitungen" zu tun haben.
http://www.sport-news.ws/index.php/3-li ... iele-3670/Der FC Hansa Rostock muss seine nächsten beiden Auswärtsspiele in der 3. Liga unter Ausschluss seiner Anhänger bestreiten. Dies betrifft die Partien beim SV Sandhausen am 5. November, 19 Uhr, beim SV Sandhausen und am 21. November, 14 Uhr, beim SV Wehen-Wiesbaden. Zudem muss Hansa Rostock für entgangene Einnahmen dem SV Sandhausen einen pauschalen Schadensersatz von 9000 Euro und dem SV Wehen-Wiesbaden einen Schadensersatz von 18.000 Euro zahlen.
Mit dieser Strafe ahndete das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss die Vorkommnisse während des Rostocker Drittliga-Spiels am vergangenen Samstag bei Dynamo Dresden.
Schiedsrichter Babak Rafati (Hannover) konnte die Begegnung erst mit vierminütiger Verspätung anpfeifen, weil im Rostocker Zuschauerbereich zahlreiche pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte. Zudem wurden zu Spielbeginn mehr als ein Dutzend Leuchtraketen abgeschossen, die teilweise im Mittelkreis niedergingen, wo sich bereits das Schiedsrichtergespann und die beiden Mannschaften aufhielten. Auch Bengalische Feuer wurden in den Innenraum geworfen. Während des Spiels gab es weitere Böller und Feuerwerkskörper im Rostocker Zuschauerblock.
Das DFB-Sportgericht hat sein Urteil mit entsprechenden Auflagen versehen: So darf der FC Hansa Rostock keine Karten zu den beiden genannten Spielen anfordern. Tickets zu den beiden Begegnungen sollen von den Heimvereinen nur personalisiert beziehungsweise gegen Vorlage des Personalausweises und Registrierung des Käufers verkauft werden. Darüber hinaus muss Hansa die beiden Heimvereine am Spieltag durch Fanbetreuer und eine ausreichende Anzahl eigener Ordnungskräfte vor Ort unterstützen.
Der Verein Hansa Rostock hat dem Urteil bereits zugestimmt.
Über das wegen besagter Vorfälle gegen Dynamo Dresden als Heimverein eröffnete Ermittlungsverfahren wird ebenfalls zeitnah entschieden werden.