Re: Allgemeiner Handball-Thread
Verfasst: 21.05.2008 10:48
quelle nwz:
quelle nwz-online:
Der Sport in Oldenburg hat schon viele große Momente erlebt. Gleich drei Mal schafften die Fußballer des VfB Oldenburg den Zweitliga-Aufstieg (1980, 1990, 1996). Die Basketballer, noch als Oldenburger TB, luden ebenfalls drei Mal zum Sektempfang. 1985, 1987 und 2000 gelang dabei der Sprung in die Erste Liga.
Die Zahl 3 steht auch für die größten Erfolge der Oldenburger Handballerinnen. 1980 und 1999 wurde der Bundesliga-Aufstieg perfekt gemacht, dazwischen der bislang einzige Titel „Deutscher Pokalsieger 1981“ verbucht. Internationale Auftritte der VfL-Frauen gab es danach viele, sogar im EHF-Pokalfinale 1984. Einen Europapokal aber holte bislang noch keine Mannschaft der führenden Oldenburger Ballsportarten in die Stadt.
Das kann sich jetzt ändern. Der 24. Mai 2008 soll in die Stadtgeschichte eingehen. Denn erstmals wird ein Europapokal in Oldenburg übergeben – und erstmals könnte der Name der Huntestadt auf dem Sockel einer europäischen Trophäe stehen.
„Das ist schon einzigartig, was unsere Mannschaft nun schaffen kann“, sagt VfL-Präsident Günther Bredehorn vor dem Rückspiel im Challenge-Cup am Sonnabend (17 Uhr, EWE-Arena) gegen Finalgegner Merignac HB. Das Hinspiel hatte der Bundesligist in Frankreich mit 31:25 (12:Cool gewonnen. „Das war richtig stark. Umso mehr hoffen wir alle, dass dieser großartige Auftritt der Mädels auch mit einer vollen Halle in Oldenburg belohnt wird“, sehnt Bredehorn viele Zuschauer herbei.
Genau hier aber liegt der Hase im Pfeffer in Oldenburg. Nur mit großen logistischen Klimmzügen und mitunter satten Preisnachlässen konnte der Verein in der Vergangenheit die EWE-Arena halbwegs füllen.
Eine Tatsache, die Zugang Sabrina Neuendorf nicht versteht. „Bei uns in Frankfurt/Oder wäre die Halle im Nu ausverkauft gewesen. Auch Oldenburg hat eine große Tradition im Frauenhandball, doch es ist so schwer für uns“, schildert die 23-Jährige ihre Erfahrungen. „Wir können doch die Karten nicht immer verschenken.“
Die Nationalspielerin gibt zu bedenken: „Jede Mannschaft schwächelt in einer Saison mal. Nur wir dürfen uns wohl keine schlechten Spiele leisten.“ Und so appelliert sie an die Sportfans in Oldenburg, am Sonnabend für eine große Kulisse in der Arena zu sorgen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragt sie.
Sechs Euro kostet regulär eine Eintrittskarte für das Europapokal-Finale, inklusive des Beiprogramms. Kleiner Preisvergleich: Gegner Merignac machte am Spielort Bordeaux nichts, kassierte aber zwölf Euro pro Person. Die offizielle Zuschauerzahl: 2400.
Verrückt!
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Der Sport in Oldenburg hat schon viele große Momente erlebt. Gleich drei Mal schafften die Fußballer des VfB Oldenburg den Zweitliga-Aufstieg (1980, 1990, 1996). Die Basketballer, noch als Oldenburger TB, luden ebenfalls drei Mal zum Sektempfang. 1985, 1987 und 2000 gelang dabei der Sprung in die Erste Liga.
Die Zahl 3 steht auch für die größten Erfolge der Oldenburger Handballerinnen. 1980 und 1999 wurde der Bundesliga-Aufstieg perfekt gemacht, dazwischen der bislang einzige Titel „Deutscher Pokalsieger 1981“ verbucht. Internationale Auftritte der VfL-Frauen gab es danach viele, sogar im EHF-Pokalfinale 1984. Einen Europapokal aber holte bislang noch keine Mannschaft der führenden Oldenburger Ballsportarten in die Stadt.
Das kann sich jetzt ändern. Der 24. Mai 2008 soll in die Stadtgeschichte eingehen. Denn erstmals wird ein Europapokal in Oldenburg übergeben – und erstmals könnte der Name der Huntestadt auf dem Sockel einer europäischen Trophäe stehen.
„Das ist schon einzigartig, was unsere Mannschaft nun schaffen kann“, sagt VfL-Präsident Günther Bredehorn vor dem Rückspiel im Challenge-Cup am Sonnabend (17 Uhr, EWE-Arena) gegen Finalgegner Merignac HB. Das Hinspiel hatte der Bundesligist in Frankreich mit 31:25 (12:Cool gewonnen. „Das war richtig stark. Umso mehr hoffen wir alle, dass dieser großartige Auftritt der Mädels auch mit einer vollen Halle in Oldenburg belohnt wird“, sehnt Bredehorn viele Zuschauer herbei.
Genau hier aber liegt der Hase im Pfeffer in Oldenburg. Nur mit großen logistischen Klimmzügen und mitunter satten Preisnachlässen konnte der Verein in der Vergangenheit die EWE-Arena halbwegs füllen.
Eine Tatsache, die Zugang Sabrina Neuendorf nicht versteht. „Bei uns in Frankfurt/Oder wäre die Halle im Nu ausverkauft gewesen. Auch Oldenburg hat eine große Tradition im Frauenhandball, doch es ist so schwer für uns“, schildert die 23-Jährige ihre Erfahrungen. „Wir können doch die Karten nicht immer verschenken.“
Die Nationalspielerin gibt zu bedenken: „Jede Mannschaft schwächelt in einer Saison mal. Nur wir dürfen uns wohl keine schlechten Spiele leisten.“ Und so appelliert sie an die Sportfans in Oldenburg, am Sonnabend für eine große Kulisse in der Arena zu sorgen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragt sie.
Sechs Euro kostet regulär eine Eintrittskarte für das Europapokal-Finale, inklusive des Beiprogramms. Kleiner Preisvergleich: Gegner Merignac machte am Spielort Bordeaux nichts, kassierte aber zwölf Euro pro Person. Die offizielle Zuschauerzahl: 2400.
Verrückt!