Re: Polizei & Ordnungsdienst
Verfasst: 07.11.2015 15:42
Gibt es die Hooligans Emsflorenz eigentlich noch oder wurden die auch verboten?
https://www.oldenburg-forum.de/
Senf hat geschrieben: Emsflorenz
es ist immer wieder faszinierend und traurig zugleich, sowas zu lesenMalle hat geschrieben:Polizeikontrolle wurde zu Sicherheitsrisiko für Fans
http://www.faszination-fankurve.de/inde ... &bild_nr=1" onclick="window.open(this.href);return false;
Hab da sone Ahnung welche Einheit das gewesen sein könnte.

War es nicht Nordrhein-Westfalen, das den recht erfolgreichen Versuch unternommen hatte, mit weniger Sicherheitskräften für mehr Sicherheit zu sorgen? Unter dem Deckmantel der Terrorangst scheint der Ordnungsapparat Dinge umsetzen zu wollen, die sich schon lange vorhatten, aber bislang nicht rechtfertigen konnten. Gegen die Abwehr von Terror, kann die Reduzierung der Gästekartenköntingente nur bedingt helfen. Warum versuchen sie nicht einfach mit weniger Polizei die Spiele abzusichern, wenn der Versuch doch erfolgreich verlief? Die Innenminister scheinen sich als Trittbrettfahrer betätigen zu wollen.Herrscht in Deutschlands Stadien bald tote Hose in den Gästeblöcken? Die Innenminister von Bund und Ländern planen aus Sicherheitsgründen eine Reduzierung der Gastkartenkontingente in den Arenen der Bundesliga.
Bislang steht jeder Gastmannschaft in der Bundesliga ein fester Satz von zehn Prozent der Tickets zu. Diese Quote soll dauerhaft abgesenkt werden. Das geht aus der Tagesordnung der Innenministerkonferenz (IMK) hervor, die morgen in Koblenz beginnt.
Gegenwind von der CDU
Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Kreisen der Innenministerkonferenz erfuhr, legt eine Arbeitsgruppe unter der Führung Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) Ergebnisse und Pläne vor.
Björn Pamperin, Pressesprecher der Metronom Eisenbahngesellschaft.
http://www.faszination-fankurve.de/inde ... &bild_nr=1" onclick="window.open(this.href);return false;Polizeigewerkschaft gegen reduzierte Gästekontingente
[...]
Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Arnold Plickert sagte: „Es kann nicht sein, dass Fußballanhänger pauschal für die Personaleinsparungen bei der Polizei bestraft werden. So kann man den wenigen Gewalttätern bei Fußballspielen nicht Herr werden.“
Tja, das wars dann wohl mit der Gewerkschafterkarriere...Senf hat geschrieben:http://www.faszination-fankurve.de/inde ... &bild_nr=1" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;Polizeigewerkschaft gegen reduzierte Gästekontingente
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Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Arnold Plickert sagte: „Es kann nicht sein, dass Fußballanhänger pauschal für die Personaleinsparungen bei der Polizei bestraft werden. So kann man den wenigen Gewalttätern bei Fußballspielen nicht Herr werden.“
Exakt, das ist die größere der beiden relevanten Polizeigewerkschaften. Sie fällt in der Regel weniger durch einen aufmerksamkeiterhaschenden Populismus als vielmehr durch oftmals praktische Ansätze auf. Zuletzt war es der Vorschlag "Weiche Drogen" nur noch als Ordnungswidrigkeit zu ahnden.Johann Ohneland hat geschrieben:GdP statt DPolG. Das sind die weniger durchgeknallten.
http://www.vice.com/de/read/thueringer- ... tdeckt-382Neonazi-Aufkleber auf dem Schlagstock? Läuft bei der Thüringer Polizei
„Bitte flüchten Sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen!" geht der Spruch auf dem Aufkleber, darunter wird nochmal klargemacht: „Refugees not welcome!" Das Motiv ist schon länger bekannt—zum Beispiel von zahlreichen Fotos, wo „Asylkritiker" das auf ihr Ortsschild gepappt und das Foto stolz in ihrer lokalen Facebook-Gruppe hochgeladen haben.
Neu ist, dass der Aufkleber jetzt auf einem Polizei-Schlagstock aufgetaucht ist—und zwar ausgerechnet bei einem Bereitschaftspolizisten, der letzten Samstag eine „Asylkritiker"-Demo in Gotha begleitete.
http://www1.wdr.de/fernsehen/informatio ... nk102.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Doppelt hält besser?
Wie sich jetzt herausstellt führt die Polizei in Nordrhein-Westfalen geheime Datensammlungen von über 6.500 Fußball-Fans. Das sind viel mehr als in der bundesweiten Datei "Gewalttäter Sport" gemeldet sind. Die Polizei behauptet diese Dateien für ihre Arbeit zu benötigen, Datenschützer zweifeln an ihrer Rechtsmäßigkeit.
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen ordnet über 6.500 Fußball-Fans als potenzielle Störenfriede ein und sperrt sie in einigen Fällen deshalb vom Erlebnis Fußball aus. Die Grundlage für den Ausschluss sind bisher unbekannte Datenbanken, die von so genannten szenekundigen Beamten der Polizei geführt werden, den sogenannten SKBs. Bisher galt die Datei "Gewalttäter Sport" als einzige über Fußball-Fans geführte Datenbank. In ihr sind alle Personen gespeichert, gegen die im Zusammenhang mit Fußballspielen ermittelt wurde. Ein Anfangsverdacht reicht aus für die Aufnahme, die Betroffenen werden darüber nicht informiert. Jedoch kann jeder Fan nachfragen, und er bekommt Auskunft, was über ihn gespeichert ist.
Frank Herrmann von der Piratenpartei kam den geheimen Datenbank durch eine Anfrage an die NRW-Landesregierung auf die Spur
Ans Tageslicht sind die nun bekannt gewordenen Dateien durch eine sogenannte kleine Anfrage des nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Frank Herrmann von der Piratenpartei gekommen. Er fand heraus, dass die Polizei in NRW ihre eigenen Wege geht – bisher unentdeckt von der Öffentlichkeit. Auch andere Bundesländer pflegen SKB-Datenbanken. Während Datenschützer in ihnen einen Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung sehen, hält die Polizei die Datensammlungen für nötig, um Gefahren abzuwehren.
Wer schützt uns eigentlich vor Typen, die glauben, sie wären Exekutive, Judikative und Legislative in einem?BöllerB hat geschrieben:Während Datenschützer in ihnen einen Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung sehen, hält die Polizei die Datensammlungen für nötig, um Gefahren abzuwehren.
Sehe ich genauso, aber trotzdem fehlt noch eine viel stärkere Kontrolle und dann auch Sanktionierung bei Fehlverhalten.Lyrico hat geschrieben:Ich bin für eine Kennzeichnungspflicht von Beamten (vor allem den "vermummten" der BFE) um Gefahren abzuwehren.