Re: 12.12.
Verfasst: 13.12.2012 10:07
Wenn , dann aber auch die Bierwerbung in den Stadien bei jeder EM und WM.
http://www.zeit.de/sport/2012-12/fussba ... onzept-dfl" onclick="window.open(this.href);return false;Die Fans sind keine unkritische Masse mehr
Das neue Sicherheitskonzept ist überflüssig. Es soll ein Problem lösen, das es nicht gibt. Gestärkt hat die Debatte um sichere Stadien nur die Fans.
Weil es weiter gehen wird. Ich packe dein Statement( siehe oben) zwei- drei Jahre weg und packe es wieder aus, wenn es soweit ist. Wenn Stadien mit Sitzplätzen- dann immer noch nicht für dich das Ende sind? Dann verstehe ich dich einfach nicht...Soccer_Scientist hat geschrieben:Bei aller Kritik an dem Konzeptpapier kann ich nicht verstehen, warum plötzlich so viele Leute vom "Ende der Fankultur" reden. Es kommt sicherlich einem Ende der Pyrodebatte gleich, aber warum schärfere Einlasskontrollen, kleinere Kartenkontingente und Videoüberwachung ein Ende der Fankultur bedeuten sollen, kann ich nicht nachvollziehen.
Von einer Abschaffung der Stehplätze ist in dem Konzeptpapier überhaupt keine Rede. Da hätten die Vereine auch nicht zugestimmt.Friese hat geschrieben:Weil es weiter gehen wird. Ich packe dein Statement( siehe oben) zwei- drei Jahre weg und packe es wieder aus, wenn es soweit ist. Wenn Stadien mit Sitzplätzen- dann immer noch nicht für dich das Ende sind? Dann verstehe ich dich einfach nicht...![]()
Freiheit stirbt mit »Sicherheit«!
Dennoch können und wollen wir nicht einfach so zur Tagesordnung zurückkehren, dafür hat sich der Fußball mit der Entscheidung vom 12.12.2012 zu sehr verändert und wird sich weiter verändern. Der Stimmungsboykott über 12 Minuten und 12 Sekunden sollte aufzeigen, was dem Fußball in Deutschland droht, wenn die von Populisten bedrängten Funktionäre diesen nachgeben. Nach der Verabschiedung des DFL-Papiers werden wir nun bis Jahresende aus den Stadien fernbleiben. Weder am Freitag in Sandhausen noch beim Pokalspiel in Stuttgart am kommenden Mittwoch werden wir Coloniacs das Stadion betreten. Ihr könnt versichert sein, dass uns dieser Schritt nicht leicht fällt, doch als Ultras des FC wollen wir mit erhobenen Kopf unsere Vorstellungen leben. Eine klare Position zu finden ist uns auf die Schnelle nicht möglich. Zeit heilt ja bekanntlich Wunden und so nehmen wir uns nun die dazu nötige Zeit.
Wir möchten den Zeitraum bis zum Heimspiel gegen die BSG Wismut Aue am 02.02.2013 nutzen, um uns neu aufzustellen, Positionen intern, mit anderen FC-Fans, mit Fans aus ganz Deutschland, in unseren Fanbündnissen und mit unseren Freunden aus Paris und Florenz zu diskutieren, um unseren Weg im Umgang mit der neuen Situation zu finden.
In den kommenden Tagen werdet Ihr hier weitere Informationen bekommen. Wir freuen uns natürlich über jede Person, die an den kommenden beiden Spieltag mit uns in Köln verweilen und im Kreise von Gleichgesinnten und Freunden die Spiele verfolgen wird.
Der Mannschaft des 1. FC Köln möchten wir mitteilen, dass unser Protest nicht Euch gilt. Wir drücken Euch für die beiden Spiele fest die Daumen und sind in Gedanken mit Euch im Stadion!
Kein Fußball den Populisten!
Bliev jeck, bliev Ultrà!
Ggaribaldi hat geschrieben:Hm, zum Auftakt wurde in Lautern erstmal Ynwa gesungen...
http://fanvertretung-kl.blogspot.de/201 ... apier.html90:00 statt 12:12: Stimmungsboykott gegen Aalen
Hallo Westkurve, hallo FCK-Fans,
schockiert nahmen wir am 12.12. die Ergebnisse der Sicherheitskonferenz der DFL auf. Mit großer Mehrheit haben die Vorstände der 36 Bundesligavereine alle Anträge angenommen. Die Stimme der Fans wurde nicht gehört, die Vorstände haben sich gegen ihre Basis entschieden.
In Zukunft warten viele Einschränkungen auf uns. Zwei Beispiele: Lag das Ticketkontingent für Gästefans früher bei 10%, so wurde nun beschlossen, dass der Heimverein dieses Kontingent willkürlich senken oder sogar komplett streichen darf. Einfach das nächste Heimspiel zum Risikospiel ausrufen, schon ist das kein Problem mehr. Der Gästeverein hat dabei kein Mitspracherecht, sondern wird lediglich angehört. Eine gute Gelegenheit für den Heimverein, keine Gästefans zuzulassen. Man stelle sich einfach mal vor, der FCK spiele in Mainz und kein FCK Fan wäre im Stadion. Auch sollen die Eingangskontrollen verschärft werden. Zelte oder Container, in denen wir Fans uns komplett ausziehen und begrabschen lassen müssen, stehen wohl bald auf der Tagesordnung.
„Wir haben nicht gegen die Fans entschieden, sondern für den Fußball der Zukunft“, so Reinhard Raubball, Vorsitzender der DFL. Die Beispiele deuten auf etwas anderes hin. Der Fußball der Zukunft wird ohne uns stattfinden. Ein klatschendes Operettenpublikum scheint den Funktionären näher als eine lebendige, aber auch kritische Fankultur.
Für uns ist es unmöglich, einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen. Zu tief sitzt der Frust. Daher werden wir heute zusammen mit vielen FCK-Fans 90 Minuten schweigen. Ob ihr euch dem anschließt, bleibt natürlich euch selbst überlassen. Wir hoffen jedoch, dass wir als Westkurve Kaiserslautern geschlossen ein Zeichen setzen können. Die Mannschaft ist über die Hintergründe bereits informiert.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für eure Unterstützung bedanken und hoffen, dass wir auch in Zukunft für unsere Fankultur zusammenstehen. Wie diese Zukunft aussehen wird, sollte gemeinsam Anfang Januar auf einer angedachten Fanversammlung besprochen werden. Der Termin dafür wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Eure Fanvertretung des 1.FC Kaiserslautern e.V.
