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Verfasst: 15.06.2006 19:00
von Schranzi386
Ich glaub das der Prof. keinen Basketball mag und ein Fussballfanatiker ist !! Aber ein neues Stadion wäre schon geil, nur bezahlen wills und kanns wahrscheinlich eh niemand !! So eine nette Fussballarena wie in Magdeburg fände ich dennoch geil !!
Donnerschweer wieder aufzubauen wäre natürlich eine nette Sache !! Ich habe das Stadion zum letzten mal vor ca. 1-2 Jahren gesehen !! Ich weiß nicht in welchem Zustand sich die Nebengebäude des Stadions zur Zeit befinden. Sind diese renvierbar oder sind diese komplett zerstört ?? Und wie soll das mit den Tribünen funktionieren ??
Ich denke das der VFB in einigen Jahren wieder in der 3. Fussballbundesliga spielt und dann wieder einen Zuschauerschnitt von 15.000 Zuschauern aufweist. Dann sollte der Verein oben mitspielen und schon gibt es eine neue Diskussion ums Stadion !! Dann aber meiner Meinung nach auch zu Recht.
Momentan halte ich die Diskussion für fragwürdig, denn was will ein 5. Ligist der ein Stadion mit genügender Kapazität für manche 2. Ligisten hat, mit einem neuen Stadion ??
Verfasst: 15.06.2006 19:41
von Stoertebecker
Der Anstoss zu diesem Thema kommt ja nicht von innerem, sondern ein Aussenstehender hat dieses angesprochen.
Wo er Recht hat, hat er Recht.
Warum 5 Mill. in das MWS stecken und in 5 Jahren wieder weiter investieren, da die Stehtribünen Ihr Zenit erreicht haben.
Dann lieber von vorherein ein Konzept, auf dem man aufbauen kann.
Realistisch sehe ich aber momentan, kein Handlungswille der Stadt Oldenburg. Somit wird dieses Thema schnell in der Schublade verschwinden.
Aber ich spiel immer noch Lotto und gewinn irgendwann die 10 Mill und wir bauen uns ne geile Arena, ohne EWE und Stadt.
Verfasst: 15.06.2006 20:28
von Victoria
Ich denke der Herr Wissenschaftler hat das Thema nur zu Rate gezogen, da derzeit alle im WM-Bann sind und selbst wenn er "nun" zu dieser Erkenntnis gekommen ist, hats das Thema nur auf Seite 1 der Lokalnachrichten geschafft, weil eben jeder in Euphoriestimmung ist.
Habe den Artikel zwar nicht mehr ganz so gut in Erinnerung, aber ich meine mich zu erinnern, dass er davon sprach, dass mehrere Vereine von einer neuen Sportstätte profitieren könnten. Würde also bedeuten, dass mindestens ein Verein da wäre, mit dem wir das Stadion teilen müssten. Bei BfS wäre es ja noch nicht einmal so das ganz soooo große Problem, bei einer Leichtathletikgruppe mit dazugehöriger Laufbahn schon eher.
Ich denke man sollte mit der ganzen Problematik erstmal warten, bis die Ligareform mit der eingleisigen dritten Liga kommt und dann schauen in welcher Liga der VfB, oder andere eher bedeutungslose Oldenburger Vereine, spielen und mit wem sie in einer Liga sind. Dann könnte man über ein reines Fussballstadion entscheiden. Solange man sich mit BfS in einer Liga befindet und dazu Tweelbäke-Nord

eine unter sich hat, macht es nicht viel Sinn. Ich denke aber sowieso, dass von dem Thema nach der WM nichts mehr zu hören sein wird, oder hat das MWS schon sein Flutlicht?
Verfasst: 15.06.2006 23:02
von jukej
ich finde das Geld sollte lieber sinnvoll in eine ICE-Verbindung zwischen Trainingshalle und EWE Arena investiert werden.
Dann würden die Fanstürme besser gehandhabt werden. die könnten dann allle bei der Trainingshalle parken, und dann per ICE in die Arena fahren.
Es könnte ja auch noch eine weitere Haltestelle errichtet werden, und zwar beim Grillplatz, äääähhh"Stadion" von BFS.
Nur so etwas würde wirklich Sinn machen.
Verfasst: 16.06.2006 00:54
von Friese
ich habe den artikel des herrn professor auch gelesen
und halten ihn in sofern für richtig,das wir uns das wünschen...
wie soll das denn (ökonomisch)umgesetzt werden...??
dazu äussert sich der herr nämlich nicht....
also meine meinung:so lange der VfB und der BfS,GVO nicht mindestens
regionalliga spielen macht die stadt doch gar kein geld locker...
wie soll man denn den VfB und den BfS zur nutzung eines sog.stadions
bewegen,weil das wäre bei 2.mannschaften als.bsp in der 4 liga wohl einzig realistisch...der BFs bastelt doch "rund um die uhr"an ihrer komischen tribüne...
es gibt doch gar keine investoren für so ein unterfangen,wenn es die geben würde,müssten jedes wochenende dort mindestens 7000 besucher
eintritt zahlen!also wenn unser VfB mal wieder 3.liga zockt wäre sowas
ja halbwegs realistisch...!
momentan erachte ich dieses thema für ebenfalls sommerloch-würdig,sorry...!
lasst uns doch erstmal eine gute neue saison spielen...!!!
mit dem sportlichen erfolg kommt immer alles:
zuschauer,geld,sponsoren und vielleicht irgendwann einmal donnerschwee...zurück!

Verfasst: 16.06.2006 01:26
von Schwede
Victoria hat geschrieben:Ich denke der Herr Wissenschaftler hat das Thema nur zu Rate gezogen, da derzeit alle im WM-Bann sind und selbst wenn er "nun" zu dieser Erkenntnis gekommen ist, hats das Thema nur auf Seite 1 der Lokalnachrichten geschafft, weil eben jeder in Euphoriestimmung ist.
Zufällig habe ich heute auf dem Rückweg von der Arbeit von dieser Studie der Universität Osnabrück im Radio von OEins gehört und ich muß sagen es wird hier einiges durcheinandergewürfelt.
Es hat nicht irgendein Wissenschaftler gesagt, ein neues Stadion in OL wäre echt töfte. Die Stadt Oldenburg hat die Knippe aufgemacht und eine Studie in Auftrag gegeben. Daraus ging hervor, daß die Oldenburger überdurchschnittlich sportbegeistert sind und für Sport in OL sehr gute Zukunftsprognosen bestehen. Da die Kerntruppe von BfS und die Baskets mit ihren "Grounds" ganz ordentlich versorgt sind, ist ja nur klar daß eine unabhängige Studie zu dem Schluß kommen kann, daß ein Fußballstadionbau in Oldenburg konkret angesagt ist. Zumal das MWS ala Venezia zukünftig nur noch auf Holzstegen bespielbar zu sein scheint.
Wie ein solches Stadion finanziert werden kann ist üblicherweise nicht Inhalt solcher Studien, aber da sich mittelfristig etwas tun wird, ist sowohl notwendig, als auch IMHO bereits eingeleitet. Nebenbei gesagt ist das Hinterland der WE-Halle eine logische Konsequenz und weißt darauf hin daß man zukünftig mit einem VfB in höheren Ligen, aber nicht mit BfS kalkuliert.

Verfasst: 16.06.2006 08:23
von James
... und hier mal der komplette Text der Pressemitteilung der Stadt Oldenburg (Quelle:
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.p ... ortId=6973)
14.06.2006
Sport in Oldenburg steht vor großen Umwälzungen
Gutachten zeigt Stärken und Entwicklungspotenziale
Oldenburg. Unter Leitung des Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Christian Wopp hat ein Team von Wissenschaftlern der Universität Osnabrück ein Gutachten zu Grundlagen und Empfehlungen zur Sportentwicklung in der Stadt Oldenburg erstellt. Es wird heute dem Sportausschuss der Stadt vorgestellt.
Oberbürgermeister Dietmar Schütz zur Vorstellung des Gutachtens: „Professor Wopp und sein Team haben in bislang nicht bekannter Gründlichkeit Daten, Fakten, Stärken, Schwächen, Trends sowie die Auswirkungen allgemeiner gesellschaftlicher Entwicklungen auf den Sport ermittelt. Damit haben wir eine fundierte Grundlage für die sportpolitischen Diskussionen in den nächsten Ratsperioden.“
Schütz freute sich zunächst über eine Reihe von positiven Aussagen über die Situation des Sportes in der Stadt. „Mehr als 80 Prozent der Oldenburger sind bewegungsaktiv, mehr als 50 Prozent im engeren Sinne sportlich aktiv. Das ist ein hervorragender Wert, der zeigt, dass der Sport das Profil Oldenburgs mitprägt.“
Positiv bewertet Schütz auch, dass die Mehrheit der Befragten die Sportstätten in Oldenburg mit gut oder gar sehr gut bewertet. Nur 22,3 Prozent sehen sie nach der Untersuchung als schlecht oder sehr schlecht an.
Sportdezernent Martin Schumacher begrüßt, dass das Gutachten ein besonderes Augenmerk auf die Konsequenzen des demographischen Wandels und die damit verbundenen Veränderungen der Sportnachfrage legt. So wird zum Beispiel der Bedarf an Wettkampfstätten in einer älter werdenden Gesellschaft voraussichtlich etwas zurückgehen bei gleichzeitigem Ansteigen der Nachfrage im Bereich des Gesundheitssports.
Wichtig ist aus Sicht von Schumacher auch der Teil des Gutachtens, der konkrete Empfehlungen aufführt. “Es sind teilweise sehr mutige und auch überraschende Anstöße für die Neuformulierung der sportpolitischen Ziele in Oldenburg. Das Gutachten ist aber nicht als konkretes Arbeitsprogramm, welches eins zu eins umgesetzt werden kann, zu verstehen. Es bietet vielmehr eine solide Grundlage dafür, ein solches Programm unter Einbeziehung der Akteure des Sports und der Politik in Oldenburg zu entwickeln. Dieses müsste dann in kleinen Schritten und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in den nächsten Jahren umgesetzt werden.“
0484/06kr
Verfasst: 16.06.2006 08:47
von Hulle
James hat geschrieben:... und hier mal der komplette Text der Pressemitteilung
wie komplett ?
wo steht denn was von bedarf an einem fussball-stadion?
ich lese nur, dass, weil ich immer älter werde, der bedarf an wettkampfstätten zurück geht...
Verfasst: 16.06.2006 09:37
von James
Hulle:
Wo da etwas von dem Stadion steht, weiß ich auch nicht. Diese PM haben wir über den Fax-Verteiler der Stadt bekommen. Und so steht es auch bei der Stadt im Internet. Irgendwo habe ich dazu noch zwei andere Faxe. Ich steck’ mal eben den Kopf in die Papiertonne... Moment.
Verfasst: 16.06.2006 10:46
von Uwe
Und?
Verfasst: 16.06.2006 10:57
von Feuerlein
also ich mein im text der in der nwz abgedruckt war stand ganz klar was von nem neuen stadion. das war nich der text den james hier nu abgedruckt hat
Verfasst: 16.06.2006 11:15
von Paulo
James hat ja auch die Pressemitteilung der Stadt Oldenburg abgedruckt und nicht den NWZ Artikel (kann ich online leider nicht finden)

Verfasst: 16.06.2006 11:16
von Uwe
James: Hat die NWZ nun dazugedichtet oder nicht?
Verfasst: 16.06.2006 11:47
von James
Text aus der NWZ:
Experte fordert neues Stadion
Gutachter stellt Entwicklungsplan vor – Weser-Ems-Halle als Zentrum
Oldenburg ist eine sportliche Stadt.
Damit das so bleibt, ist in den nächsten Jahren einiges zu tun.
VON CHRISTIAN QUAPP
OLDENBURG - Sportler und Politiker haben mit Spannung gewartet: Gestern stellte der Prof. Christian Wopp seinen Sportentwicklungsplan vor.
Neun Monate lang hat der Sportwissenschaftler die Bedingungen für den Freizeit-, Breiten- und Spitzensport in Oldenburg erforscht und Empfehlungen für die weitere Entwicklung erarbeitet. Daserfreuliche Ergebnis: Sowohl die Stadt als auch ihre Bewohner sind sportlich. Fast 80 Prozent der Oldenburger bewegen sich regelmäßig, zum Beispiel mit dem Rad, 50 Prozent sind sportlich aktiv. Das Angebot an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten ist groß. „Vor allem beim Vereinssport kann sich Oldenburg im positiven Sinn von anderen Städten absetzen", so der Forscher.
Auch wenn die Oldenburger überwiegend mit ihren Sportstätten zufrieden sind, auf die Stadt kommt einiges an Arbeit zu. Große Sanierungsaufgaben stehen genau so an wie Umstrukturierungen. Kleinere Sportstätten für den Fitness-Bereich werden in Zukunft wichtiger sein als große Hallen", ist Wopp überzeugt.
Außerdem empfiehlt der Forscher, die Innenstadt sportlich wiederzubeleben. Vor allem die Wasserwege sollten in die Planungen einbezogen werden. „Noch mehr als bisher könnte die WeserEms-Halle ein Zentrum des Sports werden. Zum Beispiel könnte dort ein Sport- und Erlebnispark angesiedelt werden", so Wopp.
Weiter ungelöst bleibt die Problematik um das Marschweg-Stadions. Eine Sanierung würde die Stadt bis zu fünf Millionen Euro kosten. Wopp fordert deshalb zu prüfen, ob nicht an der Weser-Ems-Halle ein - bei Bedarf erweiterbares - Fußballstadion angelegt werden könnte. Zwar sei diese Lösung kurzfristig ähnlich teuer, auf lange Sicht aber zukunftsorientiert und besser zu kalkulieren als das Marschwegstadion!
Oberbürgermeister Dietmar Schütz begrüßte den Bericht, warnte mit Blick auf die finanzielle Situation der Stadt aber auch vor übertriebenen Hoffnungen. Schütz versprach, die Stadt werde die Ergebnisse des Gutachtens nun mit den Betroffenen diskutieren. „Wir müssen auf jeden Fall auch die Freizeitsportler und Bürgervereine einbinden", so der OB.
Für eventuelle Rechtschreibfehler bitte ich den Duden zu benutzen. Ich kann nicht mehr so schnell und fehlerfrei tippen wie früher. Ich werde alt!

Verfasst: 16.06.2006 12:05
von Hulle
Danke. Ist doch gar nicht so schlecht
Ich werde dem Herrn Mediengestalter dann beizeiten mal die "copy&paste" funktion erklären.
Verfasst: 16.06.2006 12:07
von James
Hulle hat geschrieben: Ich werde dem Herrn Mediengestalter dann beizeiten mal die "copy&paste" funktion erklären.
Und ich werde dem Herrn Hartschalenbelüfter dann beizeiten mal die „open&close“ Funktion erklären.
Verfasst: 16.06.2006 14:19
von master_of_pes
Ich denke auch, dass die Rechnung aufgehen würde, wenn man sagt man investiert lieber in ein neues Stadion 10 Millionen Euro als alle fünf Jahre für 5 Millionen am MWS zu renovieren. Zudem hat das Land Niedersachsen seinen Sparstrumpf mal wieder geöffnet und 80 Mio. Euro für den Bereich Sport und Kultur freigegeben. Mal gucken was da so abfallen könnte.
Verfasst: 16.06.2006 16:42
von JohnnyB
Also ich denke auch die Diskussion sollten wir erst führen, wenn wir wieder in der 3. Liga spielen. Generell ist der Gedanke nicht schlecht, ein reines Fußballstadion bei der Weser Ems Halle hätte viele Vorteile:
1. Die nähe zum Bahnhof ist günstig für Gästefans und auswertig wohnende VfB-Fans.
2. Es wäre deutlich zentraler als das Marschwegstadion und nur wenige hundert meter vom alterwürdigen Donnerschwee Stadion entfernt.
3. Die Parkplatzsituation wäre deutlich besser, man könnte beim Spieltag alle Parkplätze bei der Weser Ems Halle nutzen.
4. Das Trainingsgelände ist direkt um die Ecke.
Aber damit sollte man sich erst ab der 3. Liga beschäftigen, wenn nicht nur das Land Niedersachsen und die Stadt, sondern auch der VfB mit seinen dann hoffentlich etwas besseren Sponsoren etwas dazubezahlen könnte.
Verfasst: 16.06.2006 17:15
von BMP
JohnnyB hat geschrieben:Also ich denke auch die Diskussion sollten wir erst führen, wenn wir wieder in der 3. Liga spielen. Generell ist der Gedanke nicht schlecht, ein reines Fußballstadion bei der Weser Ems Halle hätte viele Vorteile:
Aber damit sollte man sich erst ab der 3. Liga beschäftigen, wenn nicht nur das Land Niedersachsen und die Stadt, sondern auch der VfB mit seinen dann hoffentlich etwas besseren Sponsoren etwas dazubezahlen könnte.
Den Standort finde ich auch gut. Aber deine Meinung zu den Sponsoren missfällt mir. Oder hast du dich versehentlich falsch ausgedrückt. Meinst du vielleicht mit besseren Sponsoren, Sponsoren die einen grossen Betrag investieren können.
Verfasst: 16.06.2006 19:20
von JohnnyB
Du hast Recht die Formulierung war etwas unglücklich! Die jetzigen Sponsoren sind natürlich auch gut. Ich meine wenn wir in der 3. Liga spielen dann wird es sicherlich einige größere und zahlungskräftigere Sponsoren geben die sich an dem Stadion beteiligen könnten. Wie zum Beispiel die EWE bei den Baskets. Die hat nämlich einen großen Teil des Geldes für die EWE-Arena übernommen.