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Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 14.02.2008 18:01
von Ggaribaldi
Hm, was kann man denn mit dem Receiver dann noch machen?
Also auch wenn ich die Preise ok finde hole ich mir ganz sicher kein Premiere, weil diese Moderatoren zombies genauso schlecht sind wie die "Hintergrundberichte".
Ich guck über
http://77.247.179.69/ und meinen Lieblingssender
http://www.goltv.tv/
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 21.02.2008 15:45
von Cardosso
Leo Kirchs kleine Löwen
Die Fernsehsender kämpfen um die Fußball-Übertragungsrechte - doch was denken eigentlich junge Fußballfans? Wann wollen sie Bundesliga sehen, was würden sie dafür zahlen? SPIEGEL ONLINE hat acht befragt. Ergebnis: Die Hälfte könnte auf die "Sportschau" verzichten.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 38,00.html
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 22.02.2008 08:38
von Dino
Auf die Sportschau in ihrer jetzigen Form verzichte ich schon lange.
"Heimat des Fußballs"? Eher wohl Heimat des Moderatorengequassels, endloser Trailer und Vorankündigungen sowie alberner Gewinnspiele.
Und irgendwann dann auch mal (vielfach schlechte) Kurzberichte von Spielen.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 26.02.2008 19:16
von Nicole
Razzia bei DFB und DFL
Wegen des Verdachts auf unerlaubte Absprachen zum Fußball-Sponsoring haben Kartellermittler Büros des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) durchsucht. Mit den Ausschreibungen von TV-Rechten hätten die Razzien aber nichts zu tun.
Der ganze Artikel:
http://www.ftd.de/sport/:Razzia%20DFB%20DFL/323065.html
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 26.02.2008 19:23
von Zachi
Alles Mafia...

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 26.02.2008 20:54
von Mooseman
n-tv.de hat geschrieben:Rummenigge erklärt sich
Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat seinen Vorstoß für eine TV-Einzelvermarktung und seinen Besuch beim Bundeskartellamt gerechtfertigt. Er könne nicht so ohne Weiteres der Zentralvermarktung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) zustimmen. "Das Aktienrecht verpflichtet die Mitglieder des Vorstandes einer AG, bei Entscheidungen das Wohl der Gesellschaft und seiner Aktionäre zu wahren", sagte der Bayern-Vorstandschef der "Sport-Bild".
Durch die Einzelvermarktung der 17 Bundesliga-Heimspiele könne die FC Bayern AG rund 100 Millionen Euro statt bislang etwa 25 Millionen einnehmen, hatte Rummenigge zuletzt vorgerechnet. Deshalb müsste eine "Entscheidung pro oder kontra zentraler Vermarktung der TV-Rechte gegebenenfalls mit dem Aufsichtsrat abgestimmt werden".
Den Grund für seinen Besuch bei der Wettbewerbsbehörde soll Rummenigge seinen Kollegen im Ligavorstand bereits auf einer Sitzung am 30. Januar mitgeteilt haben. Das Kartellamt sei mit einem "Auskunftsersuchen" zum Thema Zentralvermarktung der Bundesliga-Fernsehrechte an ihn herangetreten.
Gegen eine eventuelle Einzelvermarktung der Bayern hat sich bereits eine breite Front gebildet. Auch Ligakonkurrent Schalke 04 stellte am Dienstag noch einmal klar, das bisherige System weiter unterstützen zu wollen. "Wir haben uns deutlich für die zentrale Vermarktung ausgesprochen", sagte Geschäftsführer Peter Peters, gleichzeitig Vizepräsident des Ligaverbandes, dem sid. Das Schalker Vorstandsmitglied hatte am Montag dem Bundeskartellamt ebenfalls einen Besuch abgestattet, um für das bestehende Modell zu werben.
"Für Schalke und die Liga ist klar: Das ist der richtige Weg", erklärte Peters weiter. Zu Rummenigges Alleingang wollte er sich nicht äußern. Auch die DFL wollte auf sid-Anfrage keine Stellungnahme abgeben.
Das Bundeskartellamt hatte im Oktober 2007 ein Verfahren eingeleitet, um das neue Modell der DFL für die Zentralvermarktung der Medienrechte ab der Spielzeit 2009/10 zu prüfen. Dabei geht es unter anderem darum, dass die Kirch-Firma Sirius für das Pay-TV künftig fertig produzierte Beiträge anbieten wird. Der derzeitige Pay-TV-Partner Premiere hat dieses Verfahren abgelehnt.
http://www.n-tv.de/924634.html?260220081409
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 27.02.2008 09:25
von Ggaribaldi
Ich las neulich von zwei Studien nach denen der FCB in Europa mit 20 Mio die sechstmeisten Fans hat und den siebthöchsten Umsatz erzielt. Unter den Top20 der umsatzstärksten Vereine war noch Schalke, HSV und auf Platz 20 Werder. Recht viel für unsere "arme" Bundesliga.
Weiß jemand zufällig, wer diese Studien erstellt hat?
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 27.02.2008 13:32
von Dino
So sehr Profivereine auch Wirtschaftsunternehmen sind und damit dann auch grundsätzlich dem Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Arbeitsrecht unterliegen, unterscheiden sie sich zumindest in einem Punkt doch deutlich von "normalen" Wirtschaftsunternehmen.
Sie brauchen die Konkurrenz. Es kann gar nicht in ihrem Interesse liegen, diese auszuschalten oder zu übernehmen. Ohne Konkurrenz kann es im Sport ja keinen Wettbewerb geben. Das zu vermarktende Produkt wäre futsch.
Es gibt also durchaus ein Interesse aller Profivereine daran, sportlich und wirtschaftlich leistungsfähige Gegner zu haben und zu behalten.
In den USA etwa ist das Wettbewerbsrecht bestimmt nicht weniger ausgeprägt als bei uns. Dennoch haben die Ligaorganisationen erhebliche Macht, die sie zur Regulierung des Wettbewerbs der Vereine untereinander einsetzen. Das ist in den USA auch keine strittige Frage.
Man gewinnt schon manchmal den Eindrzck, dass bei uns von den staatlichen Institutionen nicht wirklich verstanden wird, dass der Profisport ein Business spezieller Art ist, auf das manche allgemeinen Regeln aus der sonstigen Wirtschaft nicht ohne weiteres 1:1 anwendbar sind.
Mein Rat an die Bundesliga (DFL): Letzte Verwarnung an den FC Bayern, danach (bei Wiederholung - es wäre die dritte) Rausschmiss. Dann kann der Rummenigge mit Einzelvermarktung und Pipapo seine Erste gegen seine Zweite spielen lassen, und das in München, Honolulu oder Beijing, wo er eben das beste Honorar bekommt. Sieg und Stimmung wären auch gesichert.
Es gibt so ein Modell im Basketball: Haarlem Globetrotters.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 27.02.2008 14:16
von Ggaribaldi
EDIT
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 28.02.2008 14:00
von Hulle
Mensch Dino, ich hätte nie gedacht, dass wir nochmal bzgl. FC Bayern in einem Punkt einig sind

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 29.02.2008 06:38
von Dino
Aber Hulle, mein Bester, bei zwei so gestandenen Fußball-Traditionalisten ist das doch nicht weiter verwunderlich.

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 06.03.2008 08:36
von Ggaribaldi
http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... el/375897/
Zukunft der 50+1-Regel offen
Eine Entscheidung über die so genannte 50+1-Regel, die einen Einstieg finanzkräftiger Investoren bei den 36 Bundesligaklubs verhindert, wird erst gegen Ende dieses Jahres fallen. Am Mittwoch konnte die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach einer mehr als vierstündigen Informationsveranstaltung keine Empfehlung an die Erst- und Zweitligisten aussprechen. Die Diskussionen wurden von Martin Kind, dem Präsidenten von Hannover 96 angestoßen, der eine Abschaffung der Regel befürwortet.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 06.03.2008 11:08
von danielacritterschwester
Verwunderlich, dass sich Uli Hoeneß um ein 'Oligarchentum' in der Bundesliga sorgt. Fürchtet er etwa ernsthafte Konkurrenz?
Ich weiß nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll. Auf der einen Seite drückt der internationale Wetbewerb und ich sehe für die BL die Notwendigkeit sich diesem Druck zu beugen, auf der anderen Seite macht mir dieser ganze Privatisierungsmüll echte Magenschmerzen.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 06.03.2008 20:04
von Mooseman
Jau, super. Der Bundesligafußball also in Zukunft genau wie in England oder Italien ein Spielball irgendwelcher Milliardäre oder Großinvestoren. Das wird den Rest meines verbliebenen Interesses am Erstligafußball dann endgültig auf Null drücken.
Hier übrigens ein sehr interessantes Interview mit Uli Hoeneß, bei dem es (unter anderem) auch um die Investoren-Thematik geht:
http://www.zeit.de/2008/11/Interview-Hoeness
Auszug:
Hoeneß: Bei uns müsste ein Dietmar Hopp, den ich für sein Engagement sehr bewundere, 500 Millionen mitbringen und uns garantieren, dass er sie nicht plötzlich wieder abzieht. Wenn klar wäre, dass es sich um ein dauerhaftes, für uns risikoloses Engagement handelt – dann, aber nur dann, könnte man drüber reden.
ZEIT: Sie sind vermutlich in Zukunft nicht mehr der einzige Ansprechpartner.
Hoeneß: Aber keiner, den man übergehen kann.
ZEIT: Übergehen nicht, aber vielleicht überstimmen.
Hoeneß: Sollten die Gremien das Engagement eines Finanzinvestors gegen meine Stimme und meine Überzeugung beschließen, werde ich natürlich einen solchen Beschluss umsetzen. Und am nächsten Tag zurücktreten.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.03.2008 11:27
von Schwede
Sponsoren wollen Fußball weiterhin im Free-TV
Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF bekommen Schützenhilfe für die Verhandlungen bezüglich der Übertragungsrechte für die kommende Bundesliga-Saisons.
ganzer Artikel:
http://wunschliste.de/index.pl?news&newsid=2877
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.04.2008 13:17
von MarS
https://www.deinfussballclub.de/
Na super, jetzt geht das hier auch los...
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.04.2008 13:21
von Roberto
Davon mag man halten, was man will.
Also ich vertraue auf unseren Rosi!

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.04.2008 16:08
von Soccer_Scientist
DSF will Spiele am Millerntor boykottieren
...
Der Grund dafür sind die eigenen Anhänger, die den Fan-unfreundlichen Spieltermin am Montagabend strikt ablehnen.
Beim vorletzten Heimspiel gegen 1860 München am 10. März hatten zahlreiche Zuschauer mit Gesängen und mehreren "Scheiß-DSF"-Plakaten ihrem Unmut über St. Paulis erstes Montagsspiel der Saison optisch und akustisch Nachdruck verliehen. Eine Aktion, die bei Teilen der Fans, im Team, im Vorstand und besonders beim DSF alles andere als gut ankam.
...
Doch wie das Abendblatt erfuhr, hat ein DSF-Mitarbeiter bereits zukünftige Montagsspiele am Millerntor wegen der rufschädigenden Fanproteste kategorisch ausgeschlossen.
...
http://www.abendblatt.de/daten/2008/04/03/864762.html
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.04.2008 16:16
von Gipsy
Die Fans des FC St. Pauli machen Ihren eigenen Verein damit kaputt...dafür gibts doch extra einnahmen oder? Gegen irgendwas muss man ja protestieren...Rettet die Kartoffel

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.04.2008 16:21
von Bankwärmer
Gipsy hat geschrieben:Die Fans des FC St. Pauli machen Ihren eigenen Verein damit kaputt...dafür gibts doch extra einnahmen oder? Gegen irgendwas muss man ja protestieren...Rettet die Kartoffel

Angeblich 100000 € entweder durchs Dsf oder Sponsoren.
Trotzdem gute Aktion von St. Pauli. Und es hat viel mehr Sinn als dein Vorschlag Gipsy. Montagspiele sind scheiße, weil fanunfreundlich.