Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte
Verfasst: 22.03.2026 23:37
So weit kommt man dank der Bezahlschranke nicht mehr. Aber viele lesen eben nur die Überschrift und die ist natürlich reisserisch.
https://www.oldenburg-forum.de/
Seit dem die NWZ ihre Eigenständigkeit an Hannover verloren hat, wird das auch nicht besser, und der Druck Klicks zu generieren ist wichtiger, als die Tatsachen aus der Realität wiederzugeben!Dino hat geschrieben: 23.03.2026 10:38 Die NWZ kann es einfach nicht lassen, das Stadionthema zum großen städtischen Streitfall hochzujazzen, auch wenn die Realität das gar nicht hergibt.
Tatsächlich hat eine sehr deutliche politische Mehrheit in Sachen Stadion-Neubau schon längst eine Entscheidung getroffen, deren Umsetzung voranschreitet.
Dass das ein kleines Grüppchen, das sich m. E. längst völlig verrannt hat, nun mit viel Lärm auf Opposition macht, ist irrelevant, es ist „viel Lärm um Nichts“.
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 12:48 Ich kann schon verstehen, dass manche meine Sicht als zu kritisch empfinden. Das ist vielleicht auch berufsbedingt – ich komme aus dem Controlling und schaue eben nicht nur auf Wünsche, sondern auch auf Zahlen, Risiken und Realitäten. Aber meine Kollegen sind zum Teil auch von mir genervt, da "ABER" bei mir sehr oft vorkommt.
Was ich aber ehrlich gesagt schwierig finde: Sobald man berechtigte Fragen stellt, wird man sofort in irgendeine Ecke gestellt. Dabei sollte es gerade bei so einem Thema doch möglich sein, offen und ehrlich zu diskutieren.
Ich halte mich aus vielen Social-Media-Diskussionen bewusst raus, weil dort die Stimmung mittlerweile oft komplett vergiftet ist. Da gibt es nur noch zwei Lager: entweder blind dafür oder kategorisch dagegen. Grautöne sind offenbar nicht mehr erlaubt.
Aber genau diese Grautöne braucht es doch. Jeder, der den VfB seit Jahren verfolgt, weiß, welche Baustellen und Herausforderungen dieser Verein in den letzten 15 bis 20 Jahren hatte. Und jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt, weiß, dass dieser Markt wirtschaftlich völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Gehälter steigen, Anforderungen steigen, Kosten steigen – und der Druck wird immer größer. Selbst deutlich größere Standorte müssen jedes Jahr kämpfen, um wirtschaftlich mitzuhalten.
Wir leben nun mal auch nicht in einer Region, in der das Geld und die Sponsoren an jeder Ecke liegen. Der Wettbewerb ist härter, die Möglichkeiten sind begrenzter. Das kann man bedauern, aber man kann es nicht einfach wegdiskutieren.
Natürlich darf man sich ein neues Stadion wünschen. Das tun viele, und das ist auch absolut nachvollziehbar. Aber Wunschdenken ersetzt keine wirtschaftliche Vernunft. Und genau da würde ich mir in der ganzen Debatte deutlich mehr Ehrlichkeit und vor allem mehr Realismus wünschen.
Denn am Ende bringt das schönste Stadion nichts, wenn die Belastung dafür dauerhaft zu groß ist. Dann redet man sich heute etwas schön, wofür man morgen die Rechnung präsentiert bekommt.
Ich halte Deine Argumente durchaus für diskussionsfähig. Es sind Themen, über die sich letztendlich jeder ambitionierte Regionalligist Gedanken machen muss. Eine Perspektive, um in Oldenburg ggf.dauerhaft Profifußball (3. Liga aufwärts) Realität werden zu lassen, ist aber zwangsnotwendig eben der Bau eines Stadions, welches vom DFB im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens abgenickt werden kann.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein. Dabei zeigt die eigene Geschichte doch ziemlich klar, dass Blindflug und Wunschdenken noch nie ein tragfähiges Konzept waren.
Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.
Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.
Und auch wirtschaftlich ist doch nicht plötzlich alles rosarot. Die VfB Oldenburg Fußball GmbH hat 2025 selbst für 2023/24 einen kumulierten Jahresfehlbetrag von 45 TEUR genannt und zugleich erklärt, dass Gesellschafterbeiträge als Kapitalrücklage eingebracht werden. Auch das ist nun wirklich kein Zeichen dafür, dass man sich um wirtschaftliche Tragfähigkeit keinerlei Gedanken machen müsste.
Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.
Genau deshalb wirkt dieses reflexhafte Schwarz-Weiß-Denken so absurd. Man kann sich ein Stadion wünschen. Man kann hoffen. Man kann träumen. Aber man sollte wenigstens noch den Mut haben, Realität und Risiko auszusprechen. Alles andere ist keine Vereinstreue, sondern Verdrängung.
Die finanziellen Herausforderungen sind heutzutage einfach noch größer als damals. Werder Bremen macht es vor wie schwierig es heutzutage ist und mir fehlt halt einfach etwas die Transparenz vom VfB. Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt. Wie gesagt, einfach mal ehrlich machen.
Und bitte jetzt nicht wieder diese Endlosschleife ich sei von der BI! Nein bin ich nicht!
Ach ich weiß nicht das ist mir alles aktuell viel zu schwarzgemalt, wenn man überlegt bei welchen Punkt wir sind?VfB-62 hat geschrieben: 27.03.2026 13:23Ich halte Deine Argumente durchaus für diskussionsfähig. Es sind Themen, über die sich letztendlich jeder ambitionierte Regionalligist Gedanken machen muss. Eine Perspektive, um in Oldenburg ggf.dauerhaft Profifußball (3. Liga aufwärts) Realität werden zu lassen, ist aber zwangsnotwendig eben der Bau eines Stadions, welches vom DFB im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens abgenickt werden kann.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein. Dabei zeigt die eigene Geschichte doch ziemlich klar, dass Blindflug und Wunschdenken noch nie ein tragfähiges Konzept waren.
Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.
Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.
Und auch wirtschaftlich ist doch nicht plötzlich alles rosarot. Die VfB Oldenburg Fußball GmbH hat 2025 selbst für 2023/24 einen kumulierten Jahresfehlbetrag von 45 TEUR genannt und zugleich erklärt, dass Gesellschafterbeiträge als Kapitalrücklage eingebracht werden. Auch das ist nun wirklich kein Zeichen dafür, dass man sich um wirtschaftliche Tragfähigkeit keinerlei Gedanken machen müsste.
Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.
Genau deshalb wirkt dieses reflexhafte Schwarz-Weiß-Denken so absurd. Man kann sich ein Stadion wünschen. Man kann hoffen. Man kann träumen. Aber man sollte wenigstens noch den Mut haben, Realität und Risiko auszusprechen. Alles andere ist keine Vereinstreue, sondern Verdrängung.
Die finanziellen Herausforderungen sind heutzutage einfach noch größer als damals. Werder Bremen macht es vor wie schwierig es heutzutage ist und mir fehlt halt einfach etwas die Transparenz vom VfB. Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt. Wie gesagt, einfach mal ehrlich machen.
Und bitte jetzt nicht wieder diese Endlosschleife ich sei von der BI! Nein bin ich nicht!
So ist es WORD!blue&white hat geschrieben: 27.03.2026 14:14 Ich bin auch schon sehr lange (53 Jahre) eng am VfB und dieser Verein liegt mir sehr am Herzen, besonders auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung/Aufstellung in Richtung 3. Liga/ Professionalisierung. Da gibt es für mich und viele Andere (sicher nicht "Schönredner") definitiv nur die Chance über dieses neue Stadion - mehr Zuschauer, mehr (potente) Sponsoren, dadurch bessere Spieler = bessere Rahmenbedingungen, um aufsteigen zu können und noch wichtiger sich in der 3.Liga etablieren zu können. Ohne Stadion wird es auf Dauer keinen ambitionierten Fußball in Oldenburg geben können, bzw. wird dieser in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Der jetzige Zeitpunkt deines (aus deiner Sicht vielleicht gerechtfertigten) Bedenkenträgertums nun auf der Ziellinie im Stadionplanungsprozesses erschließt sich aus meiner Sicht nicht - und welche Intention verfolgts du? Alles nochmal überdenken und das Projekt einstampfen (wie es tatsächlich ja die BI, die Grünen und Sander/Finke fordern)? Außerdem wurden und werden ja nun in vergleichbaren Städten Deutschlands auch Fußballstadien errichtet, um dem hierzulande (auch in Oldenburg) starken Bürgerinteresse Fußball gerecht zu werden und wir wollen Oberzentrum sein und sollten, so wie den Basketball und Damenhandball, auch den Fußball auf die Landkarte bringen. Wie überall, könnte es natürlich auch beim VfB mal finanziell knapp werden bzgl. der aufzubringenden Kosten, genauso wie aber bei allen anderen defizitären Einrichtungen einer Stadt aus dem Kultur- und Spaßbereich, welche ja auch mit deutlich höheren jährlichen Bezuschussungen seitens der Stadt (zu Recht) am Leben gehalten werden. Manchmal muss man Schwarz oder Weiß / Ja oder Nein denken, bzw. handeln, da hilft Grau nicht weiter - Zum Thema Stadion: Aus meiner (und vieler, vieler Anderer) Sicht ein glasklares Ja/Pro!
Bei mir sind es 64 Jahre. Auch wenn ich die Argumente bezüglich der Kosten für die Miete und den Betrieb des Stadions als Ankermieter für diskussionswürdig erachte, halte ich den Bau eines neuen Stadions aus der Sicht des VfB jedenfalls für alternativlos.blue&white hat geschrieben: 27.03.2026 14:14 Ich bin auch schon sehr lange (53 Jahre) eng am VfB und dieser Verein liegt mir sehr am Herzen, besonders auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung/Aufstellung in Richtung 3. Liga/ Professionalisierung. Da gibt es für mich und viele Andere (sicher nicht "Schönredner") definitiv nur die Chance über dieses neue Stadion - mehr Zuschauer, mehr (potente) Sponsoren, dadurch bessere Spieler = bessere Rahmenbedingungen, um aufsteigen zu können und noch wichtiger sich in der 3.Liga etablieren zu können. Ohne Stadion wird es auf Dauer keinen ambitionierten Fußball in Oldenburg geben können, bzw. wird dieser in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Der jetzige Zeitpunkt deines (aus deiner Sicht vielleicht gerechtfertigten) Bedenkenträgertums nun auf der Ziellinie im Stadionplanungsprozesses erschließt sich aus meiner Sicht nicht - und welche Intention verfolgts du? Alles nochmal überdenken und das Projekt einstampfen (wie es tatsächlich ja die BI, die Grünen und Sander/Finke fordern)? Außerdem wurden und werden ja nun in vergleichbaren Städten Deutschlands auch Fußballstadien errichtet, um dem hierzulande (auch in Oldenburg) starken Bürgerinteresse Fußball gerecht zu werden und wir wollen Oberzentrum sein und sollten, so wie den Basketball und Damenhandball, auch den Fußball auf die Landkarte bringen. Wie überall, könnte es natürlich auch beim VfB mal finanziell knapp werden bzgl. der aufzubringenden Kosten, genauso wie aber bei allen anderen defizitären Einrichtungen einer Stadt aus dem Kultur- und Spaßbereich, welche ja auch mit deutlich höheren jährlichen Bezuschussungen seitens der Stadt (zu Recht) am Leben gehalten werden. Manchmal muss man Schwarz oder Weiß / Ja oder Nein denken, bzw. handeln, da hilft Grau nicht weiter - Zum Thema Stadion: Aus meiner (und vieler, vieler Anderer) Sicht ein glasklares Ja/Pro!
Hier wird genug gemeckert und substantiell kritisiert. Du hast letztes Mal klare Gegenargumente bekommen und kriegst auch dieses Mal relativ gutmuetig Gegenwind. Da muss man schon mit umgehen koennen. Aber das nur am Rande.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein.
Als Mensch mit "Controlling" Erfahrung solltest du wissen, dass geschichtliche Vorkommnisse von vor 25 Jahren fuer heutige Finanzplanung komplett irrelevant sind. Deine Praemissen verfehlen einfach den Punkt.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.
Genau deshalb ist doch ein neues Stadion so wichtig. Wenn du finanzielle Daten aus dem letzten Vierteljahrhundert hervor kramst (in den 90ern sah es uebrigens auch teils bitter aus), dann werden die auch die Mehrkosten bewusst sein, die wegen dem untauglichen Stadion am Standort Oldenburg entstanden sind. Es ist muessig zu spekulieren, ob mit besseren Beinen statt Flutlichtmasten und Heimspielen in Hannover der Klassenerhalt gelungen waere. Man kann aber nicht abstreiten, dass da eine erhebliche Extrabelastung ein Klotz am Bein war.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.
Genau! Das Stadion ist das Problem, nicht die Finanzen des VfB. Du scheinst hier etwas zu verwechseln. Und da soll jetzt Abhilfe kommen.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.
Bitte nicht vergessen: Es ist ein staedtisches Stadion. Der VfB wird Mieter. Wenn das Mietverhaeltnis keinen Sinn macht, mietet man nicht. Rein hypothetisch. Praktisch: Ein besserer Standort wird so viel mehr Perspektive bieten, dass ich doch sehr ueberrascht waere, wenn sich das am Ende nicht rechnet.elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt.
25-fach klingt natuerlich spektakulaer. Aber wo kommt die Zahl denn her? Die Stadionplanung veranschlagt je nach Stadiongroesse 8-10.000 Euro Miete pro Spiel. Gesetzt es sind momentan 750 Euro pro Spiel. Dann sind das im Schnitt 25 Cent pro Ticket. Vor dem Ausflug in die 3. Liga war der Zuschauerschnitt eher bei 1500 - damals also 50 Cent pro Ticket.Wenn es stimmt, dass der Marschweg bisher irgendwas zwischen 500 und 1.000 Euro Miete pro Spiel kostet und im neuen Stadion plötzlich vom 25-Fachen die Rede ist, dann ist das eben kein Detail mehr, sondern ein massiver Unterschied.