Re: Polizei & Ordnungsdienst
Verfasst: 10.05.2010 15:08
Solche Zivilisten retten auch nichts mehr, wenn die Polizeikräfte zu schwach sind. Nein, das war einfach bodenlos leichtsinnig und hätte leicht ins Auge gehen können. 
https://www.oldenburg-forum.de/
Stell dir mal vor wir hätten denen unsere Becherkinder auf den hals gehetztDino hat geschrieben:Von der HP des SV Bad Rothenfelde:
Nur 80 Polizisten vor Ort. Wahnsinn. Gegen 100 VfB-Fans wären die bei einer Auseinandersetzung ja hoffnungslos unterlegen gewesen.Über 100 friedliche Fans aus Oldenburg hatten am gestrigen Mittwoch die Fahrt nach Bad Rothenfelde angetreten, um den VfB im heristo-sportpark zu unterstützen, über 50 davon waren mit dem Bus angereist. Vor, während und nach dem Spiel keine Krawalle, keine Aggressionen, so dass die 80 Polizeibeamten einen ruhigen Abend verbringen konnten.
http://regentied.blogsport.de/Während die Medien voll sind mit dicken Artikel über »linksextreme Gewalt« und »Problemfans«, welche angeblich ständig die Bullerei grundlos mit brutalster Gewalt angehen, kommt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes in Niedersachsen (KFN) zum Thema »Gewalt gegen Polizeibeamte« zu einem etwas anderen, nicht wirklich überraschenden Ergebnis. Die gefährlichsten Gegner für deutsche PolizistInnen sind nicht DemonstrantInnen oder Hooligans, sondern schlicht und einfach Ehemänner. Bei polizeilichen Einsätzen wegen »häuslicher Gewalt« ( der offiziellen Bezeichnung für: Mann verprügelt und/oder vergewaltigt seine Frau) erlitten genauso viele PolizistInnen schwere Verletzungen wie bei Demonstrationen und Einsätzen rund um Fußballstadien zusammen. Dabei stieg die Zahl der Fälle, in denen PolizistInnen bei Einsätzen wegen »häuslicher Gewalt« mindestens sieben Tage lang dienstunfähig waren, zwischen 2005 und 2009 um fast 80 Prozent an. Als konkreten Grund für den hohen Anstieg wird das 2002 erlassene sogenannte »Gewaltschutzgesetz« gesehen, welches Ehefrauen endlich ermöglicht, ihre gewalttätigen Männer von der Polizei aus der Wohnung entfernen zu lassen.
http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Ol ... -Fans.htmlRote Karte für prügelnde Fußball-Fans
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40 Minuten nach Mitternacht stritten sich ein 27-Jähriger und ein 16-Jähriger. Wie die Polizei mitteilt, sollte der Jüngere die 22-jährige Freundin des Älteren belästigt haben. Wegen dieses Vorwurfs schlug er dem 27-Jährigen eine Flasche gegen den Kopf. Sein 19-jähriger Bruder nahm ebenfalls eine Flasche und warf sie dem Mann an den Kopf, der mit Platzwunden im Gesicht mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.
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Also auch Glasflaschenverbot.Batz hat geschrieben:Und Fahrverbot! Stell sich mal einer vor die würden sich im Auto Flaschen an den Kopp hauen!
Weil es in dem Video um die Kennzeichnungspflicht für die Polizei geht. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurden die Ermittlungsverfahren eingestellt, weil die Täter aufgrund mangelnder Identifizierungsmöglichkeiten nicht ermittelt werden konnten. Das wird angeprangert.Südschwede hat geschrieben:Und wieso betrifft das die Polizei allgemein?
genauso ist das.. klasse beitragcody hat geschrieben:schwede, im ernst, dir hätte ich eine solch naive auffassung eigentlich nicht zugetraut. wenn ich z.b. als fußballfan einen polizisten tätlich angreife, ist das selbstverständlich etwas, das verfolgt und bestraft gehört. komme ich letzlich ungeschoren davon, ist das sicher zu bedauern.
wer allerdings meint, die gewalt gegen polizisten und die von polizisten ausgeübte gewalt aufrechnen zu können und achselzuckend sagt, daß es halt auf beiden seiten schwarze schafe gibt, hat die idee eines nach demokratischen prinzipien strebenden rechtsstaats schlichtweg nicht begriffen.
der grundlegende unterschied ist, daß ich als fußballfan die straftat als bürger begehe. dafür gibt es legitimierte vorgehens- und verfahrensweisen sowie eine rechtsprechung, und mit der strafe muß ich dann eben leben - fertig ist die kiste.
wenn ich aber als diensthabender polizist einen tätlichen angriff verübe ist das in einer völlig anderen dimension zu betrachten. denn dann verübe ich diesen nicht als bürger, sondern als vertreter des staates, der sich nunmal demokratie und rechtstaatlichkeit auf seine fahnen geschrieben hat. als bürger bin ich sozusagen "kunde" des staates, in diesem fall der strafverfolgung und rechtsprechung. als polizist aber bin ich representant und akteur des staates.. eine ganz andere verantwortung - vor diesem hintergrund geht es absolut gar nicht, daß ich mich unverhältnismäßig oder gar kriminell verhalte. auch wenn es nur einzelfälle sind, so etwas zu verhindern hat immense bedeuteung. zunächst einmal ist dies der staat gegenüber seiner eigenen aufassung schuldig. ein demokratischer rechtstaat mit grundlos prügelnden polizisten spricht mit gespaltener zunge, um nicht zu sagen, er verkauft eine illusion. dann ist da natürlich auch noch das demokratie- und partizipationsbewußtsein. konkrete studien kenne ich nicht, man liegt sicher nicht falsch mit der annahme, daß angemessenes verhalten aller polizisten große bedeutung für das vertrauen der bürger in die demokratie hat.
sicher sind auch polizisten menschen und daß mal einer durchtickt kann nie ausgeschlossen werden. um so wichtiger, wäre es, die beamten dafür sensiblisieren, daß die kehrseite von stärke demonstrieren immer potentiell unverhältnismäßiges verhalten ist, und daß sie als im auftrag des staates handelnde eben einer besonderen verantwortung unterliegen. wenn dann tatsächlich stattfindene gewaltakte nicht oder nur aliibimäßig verfolgt werden ist das für mich ein weiterer grund dafür, daß sich der staat samt allen seinen dreckigen repräsentanten von mir aus ins knie ficken kann, mich aber verdammt nochmal in ruhe lassen soll. ganz nebenbei wäre in diesem punkt zivilcourage von polizisten gefordert: nämlich daß sie vor den grundlosen provokationen und der gewalt ihrer kollegen, untergebenen und vorgesetzten eben nicht die augen verschließen, sondern ihrem auftrag nachkommen, nämlich gesetzlich nicht legitimierte gewalt zu verhindern und verfolgen. aber wie es halt so ist, ein schwein wäscht das andere und selbst wenn ich bedenken habe, bringe ich mich nicht dadurch in gefahr, meinem auftrag nachzukomen aber dafür meine karriere zu riskieren.
ich finde das eigentlich ziemlich einleuchtend. da ich dich, schwede, eigentlich für klug und aufgeklärt halte, gehe ich mal davon aus, daß du das mit dem aufrechnen nur so dahergesagt hast oder provozieren wolltest oder so
Sehr guter Clip!Michi hat geschrieben:Betrifft Polizei allgemein: http://www.horizont.net/kreation/fullsc ... lv&id=3907