MarS hat geschrieben: 19.09.2026 18:56
Hantiert der Kameramann, der sowieso schon überfordert ist, jetzt mit zwei Kameras? Aber Hauptsache, man sieht oben ganz viel Himmel, unten die Leute auf der Tribüne und muss den Ball mit dem Fernglas suchen. Richtig ärgerlich heute.
Das mit der zweiten Kamera ist ja nun völliger Quatsch! Was soll das denn bringen außer Orientierungslosigkeit beim Zuschauer? Nach nun mittlerweile 10 Spieltagen sollte es normalerweise besser laufen, hab das Gefühl, auch bezogen auf andere Spiele, es beginnt immer wieder aufs Neue!
Wie schonmal geschrieben, von einer Verbesserung der Übertragungen kann man kaum sprechen!
Die haben mich als Aushilfe eingestellt, ich bin da die kleinste Nummer und Heinz Wäscher guckt mich mit dem Arsch nicht an! (Peter Schlönzke)
In Summe ist es gerade ok, aber das Geld nicht wert.
Wenn es insgesamt ein neuer Anbieter wäre, ok.
Aber man bringt ja genügend Erfahrungen aus den anderen Ligen mit und daher ist es schon mehr als ernüchternd.
Und man kann es nicht auf eine evtl schlechte Internetverbibdung schieben.
Denn die hab ich mit meinen Smartphone im MWS nicht.
Da hab ich im Weserstadion viel mehr Probleme.
Leagues stellt doch m.M.n. nur das Equipment und die Infrastruktur zu Verfügung, die dann von den mehr oder weniger bereits bekannten Leuten aus den letzten Jahren der Gratis-Übertragungen des NFV bedient werden. Die sind halt so wie sie sind. Aus denen wird kein Wolf Fuss oder ein begnadeter Kameramann. Letztlich ist es ein Produkt so wie sonst nur mit ein oder zwei Kameras, die nicht von KI bedient werden. Blöd, dass man dafür dann so viel Geld bezahlen soll.
Ach so, die versprochenen Vorberichte und Interviews nach dem Spiel, die für mich einen Mehrwert darstellen würden, sind auch eher selten bis gar nicht anzutreffen.
Chapter Berlin hat geschrieben: 20.09.2026 14:20
Ach so, die versprochenen Vorberichte und Interviews nach dem Spiel, die für mich einen Mehrwert darstellen würden, sind auch eher selten bis gar nicht anzutreffen.
Das ist eher auch eine Frage, ob die Vereine mitspielen, finde ich. So lange das nicht vom Verband verpflichtend ist kann man nur auf guten Willen hoffen. Allerdings wären die versprochenen Angebote auch ein mehr an Professionalisierung der Liga.
VfB Oldenburg 1897 - 3. Liga 2022/2023 - 15.04.2024 Beschluss Stadionneubau - 01.06.2026 53.1448 8.2302
Eisvögel USC Freiburg - 2022 Deutscher Meister - 2013 Deutscher Pokalsieger
Wichtig ist, dass der Winamax Banner prominent gesetzt ist. Mich stört Werbung nicht, habe auch nichts gegen Werbung für Sportwetten. Aber das ganze Spiel über finde ich das nicht gut
Alles in allem bin ich inzwischen mit dem Stream recht zufrieden. Er läuft bei mir schon seit etlichen Spielen ohne Stopper und Ruckler. Und die Bildqualität ist überwiegend gut und Vor- oder Nachberichte brauche ich nicht unbedingt.
Was mich schon öfter mal stört oder besser gesagt nervt ist die Qualität der Kommentatoren. Die erinnern mich manchmal an den Hahn, der auf den Mist kräht, weil er glaubt, ohne sein Krähen ginge die Sonne nicht auf.
Als unangemessen teuer sehe ich das Ganze nicht an. Ein VfB-Saisonabo (alle 34 Spiele) hat etwas mehr als 100 € (ich glaube 104 €) gekostet, also etwa 3 € pro Spiel.
Für jemanden, der doch ein gutes Stück weit weg von Oldenburg wohnt, ist das eine gute und preiswerte Möglichkeit den VfB regelmässig spielen zu sehen.
Dazu kommt für mich, dass die Ansetzungen Freitags oder Samstags um 18:00 Uhr oder 18:30 für Auswärtige alles andere als günstig sind.
Habe es mittlerweile aufgegeben, die Spiele über den Browser auf dem SmartTV schauen zu wollen. Das funktioniert einfach nicht. Also jedes Mal Laptop, HDMI-Kabel und dann auf den Fernseher. Umständlich, aber okay.
"Wir schlugen Hertha, wir schlugen Pauli, wir schlugen Meppen sowieso, Hannover 96, Bayer Uerding', das war 'ne Show!"
Toni Tore hat geschrieben: 21.09.2026 14:02
Habe es mittlerweile aufgegeben, die Spiele über den Browser auf dem SmartTV schauen zu wollen. Das funktioniert einfach nicht. Also jedes Mal Laptop, HDMI-Kabel und dann auf den Fernseher. Umständlich, aber okay.
Ich spiegel die Spiele per miracast vom Handy auf den SmartTV. Geht in der Regel ganz gut.
Toni Tore hat geschrieben: 21.09.2026 14:02
Habe es mittlerweile aufgegeben, die Spiele über den Browser auf dem SmartTV schauen zu wollen. Das funktioniert einfach nicht. Also jedes Mal Laptop, HDMI-Kabel und dann auf den Fernseher. Umständlich, aber okay.
Hättest du die Möglichkeit eine andere Browser-App auf dem Smart-TV zu installieren? Ich nutze auf FireTV-Stick und Android-Beamer den HiBrowser und das funktioniert Mit anderen Seiten sehr gut. Ist vom TV-Hersteller Hisense. Kann man kritisch sehen, aber wenn man nur Fuppes und guckt und nicht sein Leben ausbreitet, dann sollte das passen.
Toni Tore hat geschrieben: 21.09.2026 14:02
Habe es mittlerweile aufgegeben, die Spiele über den Browser auf dem SmartTV schauen zu wollen. Das funktioniert einfach nicht. Also jedes Mal Laptop, HDMI-Kabel und dann auf den Fernseher. Umständlich, aber okay.
Ich spiegel die Spiele per miracast vom Handy auf den SmartTV. Geht in der Regel ganz gut.
Ähnlicher Ansatz, vom Windows Laptop ohne Kabel direkt übers WLAN auf den Fernseher das spart letztlich nur das hantieren mit dem HDMI Kabel, funktioniert aber ganz ok. Und wenn die Kamera wieder auf Achterbahnfahrt ist, hilft zumindest mir das kleinere Bild auf dem Laptop sehr.
Toni Tore hat geschrieben: 21.09.2026 14:02
Habe es mittlerweile aufgegeben, die Spiele über den Browser auf dem SmartTV schauen zu wollen. Das funktioniert einfach nicht. Also jedes Mal Laptop, HDMI-Kabel und dann auf den Fernseher. Umständlich, aber okay.
Hättest du die Möglichkeit eine andere Browser-App auf dem Smart-TV zu installieren? Ich nutze auf FireTV-Stick und Android-Beamer den HiBrowser und das funktioniert Mit anderen Seiten sehr gut. Ist vom TV-Hersteller Hisense. Kann man kritisch sehen, aber wenn man nur Fuppes und guckt und nicht sein Leben ausbreitet, dann sollte das passen.
Werde ich mir mal anschauen, danke.
"Wir schlugen Hertha, wir schlugen Pauli, wir schlugen Meppen sowieso, Hannover 96, Bayer Uerding', das war 'ne Show!"
Es wurde viel versprochen und man hat sich in der Tat versprochen. Ich bleibe dabei .. in der 3. Liga bezahlt man für alle Spiele pro Monat 15 Euro und bekommt professionelle Qualität mit Interviews und erfahrenen Moderatoren und gelernten Kameramännern/frauen. Die 10 Euro mehr in einer Liga unterhalb sind keinesfalls gerechtfertigt.
Was mich aber sehr viel mehr stört ist, dass dieses Unternehmen schon ein paar Jahre aktiv ist, aber keinerlei Zahlen heraus gibt. Niemand weiß, wie viele zuschauen, wie hoch die tatsächlichen Einnahmen sind und was ein Verein überhaupt vom Kuchen abbekommt. Letzteres ist mir am meisten ein Dorn im Auge. Und da komme ich gerne noch einmal auf den Vergleich mit Magenta zu sprechen. Wir alle wissen ja wie viel Geld der VfB in der 3.Liga anteilig vom TV bekommen hat. Will mir irgendwer ernsthaft erklären, dass es bei 10 Euro pro Monat an Mehrkosten für den User ein ähnlich großer Betrag bei Leagues wäre? Die Wahrheit dürfte brutal anders aussehen. Es kostet mehr und zB der VfB bekommt maximal ein nettes Taschengeld (?). Also wo geht das Geld hin, wie viel ist es überhaupt und warum ist es so viel mehr wie bei Magenta zB?
Viele Fragen und absolut KEINE Antwort.
Doch eine Antwort gibt es: TuS Koblenz testete Leagues 2025. Man kam zu dem Fazit: Lohnt nicht die Bohne, wir machen da nicht mit und bleiben bei unserem eigenen Kram. Die streamen also seit 25/26 wieder selber auf Youtube. Wenn Koblenz also die Zahlen kennt und dankend ablehnt ... dann kann das kein gutes Geschäft sein. Jedenfalls nicht für die Vereine.
Magenta und Leagues ist Äpfel und Birnen. Komplett andere Zuschauerbasis, dementsprechend andere Welten was Werbeeinnahmen angeht, und dann daraus resultierend natürlich komplett andere Qualität und auch Einnahmen für die Vereine.
Man kann das ja grob überschlagen. VfB Spiele kosten 3-5 Euro, vermutlich gucken die meisten mit Abo. Mal wohlwollend geschätzt: Im Schnitt gucken 500 zahlende Zuschauer unsere Spiele. Ich vermute, dass das eher deutlich zu hoch angesetzt ist. Dann sind das 2.000 Euro Einnahmen für Leagues. Dazu noch das Werbebanner, aber viel wird auch das nicht kosten.
Minus kosten für Kamera und Kommentator, minus Unterhalt von Equipment und Streamingplattform sowie eventuell die Datenleitung aus dem Stadion, minus Kosten für die Zentrale und Einnehmen für die Firma. Keine Ahnung wie das Modell genau aussieht, aber selbst beim VfB würden da sicher locker 50% von abgehen. Und der Verband will auch noch seinen Schnitt.
Sagen wir mal bei den Vereinen insgesamt kommen 30% an. Dann wird laut Ankündigungen umverteilt, aber auch teilweise die Zugpferde belohnt. Ich würde davon ausgehen, dass beim VfB am Ende vielleicht 1 Euro pro Zuschauer ankommt. Maximal.
Letztlich also vielleicht 200-500 Euro pro Spiel. Grob gerechnet zwischen 5.000 und 15.000 pro Saison. Lohnt sich das? Keine Ahnung. Würde man mehr mitnehmen, wenn man selber organisiert und über YouTube streamt? Sicher nicht. Gerade wenn man sich mal anguckt was für ein Krampf das Bespielen anderer Plattformen ist (Homepage, Werbung in der Stadt, Spielberichte und andere Updates, ...).
Und das ist die Rechnung für einen Verein mit vielen Zuschauern. Wie viele mögen im Schnitt bei Todesfelde vorm Fernseher hängen?
Andersrum: Wie viele Zuschauer würden Vereine wie Essen oder Düsseldorf ziehen, wenn sie selber vermarkten und anbieten? Regionalliga und 3. Liga sind in vielerlei Hinsicht komplett verschiedene Welten.
Ganja hat geschrieben: 24.09.2026 15:16
Magenta und Leagues ist Äpfel und Birnen. Komplett andere Zuschauerbasis, dementsprechend andere Welten was Werbeeinnahmen angeht, und dann daraus resultierend natürlich komplett andere Qualität und auch Einnahmen für die Vereine.
Man kann das ja grob überschlagen. VfB Spiele kosten 3-5 Euro, vermutlich gucken die meisten mit Abo. Mal wohlwollend geschätzt: Im Schnitt gucken 500 zahlende Zuschauer unsere Spiele. Ich vermute, dass das eher deutlich zu hoch angesetzt ist. Dann sind das 2.000 Euro Einnahmen für Leagues. Dazu noch das Werbebanner, aber viel wird auch das nicht kosten.
Minus kosten für Kamera und Kommentator, minus Unterhalt von Equipment und Streamingplattform sowie eventuell die Datenleitung aus dem Stadion, minus Kosten für die Zentrale und Einnehmen für die Firma. Keine Ahnung wie das Modell genau aussieht, aber selbst beim VfB würden da sicher locker 50% von abgehen. Und der Verband will auch noch seinen Schnitt.
Sagen wir mal bei den Vereinen insgesamt kommen 30% an. Dann wird laut Ankündigungen umverteilt, aber auch teilweise die Zugpferde belohnt. Ich würde davon ausgehen, dass beim VfB am Ende vielleicht 1 Euro pro Zuschauer ankommt. Maximal.
Letztlich also vielleicht 200-500 Euro pro Spiel. Grob gerechnet zwischen 5.000 und 15.000 pro Saison. Lohnt sich das? Keine Ahnung. Würde man mehr mitnehmen, wenn man selber organisiert und über YouTube streamt? Sicher nicht. Gerade wenn man sich mal anguckt was für ein Krampf das Bespielen anderer Plattformen ist (Homepage, Werbung in der Stadt, Spielberichte und andere Updates, ...).
Und das ist die Rechnung für einen Verein mit vielen Zuschauern. Wie viele mögen im Schnitt bei Todesfelde vorm Fernseher hängen?
Andersrum: Wie viele Zuschauer würden Vereine wie Essen oder Düsseldorf ziehen, wenn sie selber vermarkten und anbieten? Regionalliga und 3. Liga sind in vielerlei Hinsicht komplett verschiedene Welten.
So sehe ich das auch. Das ist ne knappe Kiste für Leagues. Man sollte dankbar sein, dass es so ein Angebot gibt. Verbessern kann man sicherlich ein paar Dinge auch mit kleinen Mitteln. Wer Top-Kommentatoren, drei Kameras, Vorbericht und Halbzeitinterviews erwartet verkennt wirtschaftliche Realitäten.
Wirklich gut ist nur ostsport TV. Das ist professionell. Aber man braucht sich nur die zuschauerzahlen der regionalligen ansehen. Da sind wir in der Nord auf dem letzten Platz.
Ich finde das Angebot OK und bin bereit dafür den aktuellen Kurs zu zahlen.
Hier wird mir zu viel mit Meinungen und "ich denke mal" schön geredet. Hält man sich aber an Fakten, hat man klare Zahlen und Qualität von Magenta und Preise, sowie mindere Qualität von Leagues.
Zahlen zu Magenta: 26.2 Mio Euro pro Saison an den DFB. Berichten aufwendig über 20 Vereine. Laut NWZ bekam der VfB Oldenburg einst 890000 Euro TV-Gelder und bei Nichtabstieg wären es in der Folgesaison 1.31 Mio Euro gewesen. Man bezahlt aufgerundet 15 Euro und kann sich alle Spiele live oder Aufzeichnungen jederzeit anschauen.
Zahlen zu Leagues: In dieser Saison werden 4 Ligen gestreamt. Regio West, Südwest, Nord, 2. Buli Damen = 70 Vereine. Wer alle Spiele einer Liga sehen will muss 25 Euro pro Monat bezahlen. Darunter gibt es günstigere Angebote, gelten aber nicht für alle Spiele. Nur ein Verein hat in der Vergangenheit Zahlen von Leagues gefordert, diese bekommen und nach der Auswertung dankend abgelehnt.
Ich bin nicht gegen Leagues, sondern gegen den Preis. Außerdem interessieren mich nicht eingehaltene Versprechen und mehrheitlich miese Qualität beim Stream, Moderatoren und Kameraführung - welche dem hohem Preis nicht ansatzweise gerecht werden. Das ganze vor dem Hintergrund, dass man davor die gleiche Qualität kostenlos bekam. Ich bin deutlich dagegen, dass man annehmen könnte, das ein Verein wie der VfB Oldenburg davon wirtschaftlich spürbar profitieren würde.
Ich kann den nutzen für einen Verein nicht beziffern, weil Leagues noch nie Zahlen veröffentlicht hat. Der gesunde Menschenverstand sagt mir aber dass es von 890000 Euro ungefähr so weit entfernt sein muss, wie ... sagen wir mal ... von der Erde bis zum Pluto. Wäre es anders hätte der TuS Koblenz in die Hände geklatscht und wäre noch immer bei Leagues zu sehen.
Was bringt Leagues also unterm Strich?
Dem Verein vielleicht ein sehr geringes Einkommen und mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger zahlende Zuschauer im Stadion. Der Fan/Zuschauer bezahlt selbst im Einzelabo mehr Geld als eine Liga höher im Profifussball, hat weniger Spiele zum anschauen und eine Qualität, welche nur marginal besser ist als beim kostenlosen Angebot in den Jahren zuvor.
Fazit: Hier wurde ein sinnloses Produkt erschaffen was nur Kosten verursacht und keinerlei Verbesserung bringt.