VfBLigaZwei hat geschrieben: 07.09.2026 08:02
Ich bin eh der Meinung, dass die Mannschaft überschätzt wird. Und ich sage: das gestern war kein Ausrutscher - und die Meisterschaft wird unsere Mannschaft auch nicht eintüten.
Das zu sagen, tut mir wirklich weh, aber es is, wie es is!
Word.
Top 5. Mehr aber auch nicht.
Achtung!!! Das würde mir aber auch schon reichen.
Immer Weiter VfB
Blau wie Sau und Weiß wie Schnee,
wir wollen dich heute Siegen sehen,
werden immer zu dir stehen
immer weiter VfB
Auszug nwz
Nach dem frühen Rückstand durch Niklas Brandt (6. Minute) spielten zwar nur die Gäste, sie agierten aber mit zu wenig Tempo und Ideen in der Offensive und bissen sich die Zähne an konsequent verteidigenden Schöningern aus.
Das passt zum Spiel Zähne ausgebissen bzw. keine Idee gehabt, dieses Bollwerk zu knacken
Immer Weiter VfB
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Frank aus Oldb hat geschrieben: 07.09.2026 08:58
wer hat geschrieben das irgendjemand sch.... ist?
Die Forenkeule donnert auf uns hernieder,.! Ich hab's mir schon gedacht! Was ist an der Kritik nicht richtig , ich finde sie sachlich und nicht unangemessen !
Hugo Wrmblfzz hat geschrieben: 07.09.2026 09:42
Im Grunde genommen drehen wir uns dann doch im Kreis, weil es viele Probleme gibt, die wir auch im letzten Jahr hatten. Steht ein Gegner defensiv stark und macht das auch richtig gut, fehlen uns die Ideen und die Mittel, um das zu durchbrechen. Dann ist die Frage, woran das liegt. Sind es wirklich die Einzelspieler? Ist es die eindimensionale taktische Ausrichtung? Fehlt uns der Leader auf der 6, der die Zügel in die Hand nimmt, wenn es mal nicht so gut läuft?
Seit Fossi seiner Rückkehr fand ich (auch viele weitere), dass gestern DAS Spiel war wo man gesehen hat, dass wir Plan A haben und den auch auf Teufel komm raus über 90min spielen! Sorry Fossi, aber wenn man sieht es geht 90min ein Geschiebe zwischen den IV und wenn man das mal beendet halbhohe Bälle ins Nirgendwo muss man einen flexibleren Plan haben. Nur weil dieses System häufiger aufgeht und wir mit der Offensive die Spiele gewinnen, kann es ja nicht unser Anspruch sein mit Kopf durch die Wand zum Erfolg und wenn es nicht klappt mit dem Kopf durch die Wand zum Misserfolg…
Genau..
Auch viel öfter mit dem Ball am Fuss in die Tiefe gehen, öfter in den Strafraum, mehr als Foulen können die dann nicht.
Dieses hin und hergeschiebe gestern ging einen schon mächtig auf die Eier. Man hatte auch fast das Gefühl ,( gibt mir bloß nicht den Ball, ich könnte ja was damit anfangen).
Da nützen dann die 70 oder 80 % Ballbesitz auch nichts ,wenn da nichts konstruktives bei rumkommt.
Und ich bin ganz ehrlich, ich hätte mich gestern über ein 2:0 aus der Distanz 40 oder 50m (weil Peitzmeier so weit vorn Tor steht für Schöningen gefreut , damit diese zum Teil unnötige rumeierei dahinter aufhört .
Mich hat das Anschlusstor von Eimsbüttel derart aufgeregt.
Zuletzt geändert von Diedel77 am 07.09.2026 16:05, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn ich nur nicht das Gefühl hätte, dass aus der misslungenen Vorstellung in Schöningen eher keine Lehren gezogen werden oder zumindest nicht die richtigen.
Mir hat das permanente Quer- und Rückpassgeschiebe geradezu körperliche Schmerzen bereitet. Und bitte, komme man mir nicht damit, dass wir „spielerische Lösungen“ gesucht haben.
Wenn ich im Spielbericht auf unserer HP lese, wir wären „über 90 Minuten … spielbestimmend“ gewesen und seien wenngleich „erfolglos angerannt“, dann frage ich mich, von welchem Spiel hier berichtet wird.
In Schöningen hatten wir sehr viel Ballbesitz, aber es war letztlich das von Schöningen so gewollte Spiel. Es war der Matchplan von Herrn Benbennek, der nach der frühen (und infolge säumiger Abwehrarbeit zustande gekommenen) Führung voll aufgegangen ist. Wir haben unzählige Male Versuche, die vordere Reihe in Positionen zu bringen, vorzeitig abgebrochen und zurück oder (gleich mehrfach nacheinander) quer gespielt. Und selbst die Querpässe vor dem gegnerischen Abwehrbollwerk wurden in der Regel so gemütlich gespielt, dass die Schöninger reichlich Zeit hatten, auf Seitenverlagerungen zu reagieren. Ins Laufen gebracht haben wir sie mit unserem Quer- und Zurückspielen jedenfalls nicht. Es war und blieb unsererseits zumeist statisch und dadurch auch leicht zu verteidigen. Wie man für so eine Spielweise auf den Begriff „Anrennen“ verfallen kann, ist mir jedenfalls schleierhaft.
Die Wahrheit ist, wir haben in Schöningen bis zum Schluss keinen Ansatz gefunden, ein eigenes Spiel aufzuziehen und den Gegner unter Druck zu setzen. Wir haben keine Lehren aus der missratenen ersten Halbzeit gezogen, stattdessen im Wesentlichen „Weiter So“.
Zu den Wechseln. Meiner Meinung nach hätte es schon zur 2. Halbzeit die beiden ersten geben müssen und nicht erst nach einer knappen bzw. guten Stunde. Zu den 3 anderen Wechseln in der Schlussphase sage ich lieber gar nichts. Ob ein anderes Timing der Wechsel etwas bewirkt hätte, weiß ich nicht. Aber man hätte nach der ersten Halbzeit Gründe gehabt, es zu probieren. Verschenkt, wie letztlich das ganze Spiel.
„Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“
(Albert Camus)
Es ist zu genüge statistisch belegt, dass die meisten Tore nicht durch "spielerische Lösungen" fallen, sondern kurz nach Balleroberungen. Siehe Schöningen. Siehe die ersten beiden Tore gegen Eimsbüttel.
Das Problem ist halt, dass man bei permanentem Ballbesitz in der eigenen Innenverteidigung den Ball gar nicht gewinnen kann.
Überspitzt, ja. Aber es fehlte die Bereitschaft, auch mal was zu wagen. Wie oft sind wir selber zum schnellen Gegenangriff gekommen? Vielleicht 2-3 Mal im ganzen Spiel? Das waren die vielversprechendsten Momente.
Der Mix machts, gemischt wurde aber gestern nicht.
Dino hat geschrieben: 07.09.2026 14:19
Wenn ich nur nicht das Gefühl hätte, dass aus der misslungenen Vorstellung in Schöningen eher keine Lehren gezogen werden oder zumindest nicht die richtigen.
Mir hat das permanente Quer- und Rückpassgeschiebe geradezu körperliche Schmerzen bereitet. Und bitte, komme man mir nicht damit, dass wir „spielerische Lösungen“ gesucht haben.
Wenn ich im Spielbericht auf unserer HP lese, wir wären „über 90 Minuten … spielbestimmend“ gewesen und seien wenngleich „erfolglos angerannt“, dann frage ich mich, von welchem Spiel hier berichtet wird.
In Schöningen hatten wir sehr viel Ballbesitz, aber es war letztlich das von Schöningen so gewollte Spiel. Es war der Matchplan von Herrn Benbennek, der nach der frühen (und infolge säumiger Abwehrarbeit zustande gekommenen) Führung voll aufgegangen ist. Wir haben unzählige Male Versuche, die vordere Reihe in Positionen zu bringen, vorzeitig abgebrochen und zurück oder (gleich mehrfach nacheinander) quer gespielt. Und selbst die Querpässe vor dem gegnerischen Abwehrbollwerk wurden in der Regel so gemütlich gespielt, dass die Schöninger reichlich Zeit hatten, auf Seitenverlagerungen zu reagieren. Ins Laufen gebracht haben wir sie mit unserem Quer- und Zurückspielen jedenfalls nicht. Es war und blieb unsererseits zumeist statisch und dadurch auch leicht zu verteidigen. Wie man für so eine Spielweise auf den Begriff „Anrennen“ verfallen kann, ist mir jedenfalls schleierhaft.
Die Wahrheit ist, wir haben in Schöningen bis zum Schluss keinen Ansatz gefunden, ein eigenes Spiel aufzuziehen und den Gegner unter Druck zu setzen. Wir haben keine Lehren aus der missratenen ersten Halbzeit gezogen, stattdessen im Wesentlichen „Weiter So“.
Zu den Wechseln. Meiner Meinung nach hätte es schon zur 2. Halbzeit die beiden ersten geben müssen und nicht erst nach einer knappen bzw. guten Stunde. Zu den 3 anderen Wechseln in der Schlussphase sage ich lieber gar nichts. Ob ein anderes Timing der Wechsel etwas bewirkt hätte, weiß ich nicht. Aber man hätte nach der ersten Halbzeit Gründe gehabt, es zu probieren. Verschenkt, wie letztlich das ganze Spiel.
@Dino, Deine Einlassung hätte auch von mir kommen können. Wenn diese Art Fußball zu spielen "Erfokgsfußball" sein soll, würde er auch von anderen Mannschaften praktiziert. In dieser Form sieht man sowas aber von anderen Teams überhaupt nicht.
Noch einen Aspekt Deiner Ausführungen unterschreibe ich: die späten Auswechslungen! Wenn ich sehe, dass es nicht läuft, muss ich doch früher wechseln. Alternativen sind doch da! Das hat Dario zu Drittligazeiten aber auch schon so gemacht (gehört vermutlich zu seiner DNA)!
Diedel77 hat geschrieben: 07.09.2026 12:48
Genau..
Auch viel öfter mit dem Ball am Fuss in die Tiefe gehen, öfter in den Strafraum, mehr als Foulen können die dann nicht.
Dieses hin und hergeschiebe gestern ging einen schon mächtig auf die Eier. Man hatte auch fast das Gefühl ,( gibt mir bloß nicht den Ball, ich könnte ja was damit anfangen).
Da nützen dann die 70 oder 80 % Ballbesitz auch nichts ,wenn da nichts konstruktives bei rumkommt.
Und ich bin ganz ehrlich, ich hätte mich gestern über ein 2:0 aus der Distanz 40 oder 50m (weil Peitzmeier so weit vorn Tor steht für Schöningen gefreut , damit diese zum Teil unnötige rumeierei dahinter aufhört .
Mich hat das Abschlusstor von Eimsbüttel derart aufgeregt.
Nee so ein Tor muss ein Tor sein , wodurch wir in Rückstand geraten und verlieren. Ob nun gestern 0:1 oder 0:2 verlieren juckt auch keinen mehr.
Das meine ich ,das ich mich drüber gefreut hätte, wenn das Ding von Schönningen gesessen hätte.
Man kann ein Spiel in Schönningen verlieren.
Aber die Art und Weise geht überhaupt nicht.
Also jetzt wissen wir es. Der Ball war schuld, er wollte einfach nicht reingehen.
Ich kann Drilon nur empfehlen, sich die Video-Aufzeichnung vom Spiel mal in Ruhe anzusehen.
Ich habe aber durchaus Verständnis dafür, dass Spieler direkt nach einem Spiel häufig noch nicht dazu in der Lage sind, das gerade beendete Spiel sachlich einzuordnen.
„Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“
(Albert Camus)