Prunkvolle Denkmäler in Altstädten sind gefährdet. Die Gefahr droht aus der Luft, denn tauben sondern über ihren Kot saure Substanzen ab, die Baumaterialien besonders alter Gemäuer in einfachstem Sinne auflösen. Salpetersäure (HNO3) wirkt stark ätzend. Daher versucht die moderne Schädlingsbekämpfung mit unterschiedlichen Mitteln, der Taubenplage her zu werden.
Oldenburg – Schädlingsbekämpfung in der Altstadt
Beim genauen Betrachten der denkmalgeschützten Gebäude fallen Konstruktionen zur Taubenabwehr auf. Es existieren spezielle Spanndraht- und Vernetzungssysteme, verankerte Edelstahlstifte und Impulsstromeinrichtungen. Konstruiert wird speziell nach den Bedürfnissen und Bauweisen der zu schützenden Einrichtungen. Untersuchungen in diversen Städten wie München und Nürnberg zeigen, dass solche Taubenabwehrmechanismen äußerst effektiv wirken und eine große Anzahl an Tauben vertreiben.
Oldenburg – Taubenabwehr ist notwendig
Tauben scheiden wie bereits erwähnt pH-Wert sauren Kot aus, der schädlichen Einfluss auf Bauwerke nimmt. Des Weiteren stört Taubendreck das optische Erscheinungsbild. Ein weitaus größeres Problem sind jedoch humanpathogene Mikroorganismen und infektiöse Schädlinge wie Milben und Zecken, die die Gesundheit der Stadtbewohner und Bauarbeiter in besonderem Maße, gefährden. Bakterien gelangen durch das Einatmen getrockneter Staubpartikel in die menschliche Lunge und können gefährliche Lungenentzündungen generieren. Zecken und Milben übertragen weitere Krankheiten wie beispielsweise Hirnhautentzündungen. Mittlerweile ist auch bekannt, dass über den Kot Allergien beim Menschen entstehen können. Daher ist eine gezielte Taubenabwehr durch fachliche Schädlingsbekämpfung unausweichlich.
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